DHB Herrennationalmannschaft

München freut sich zur WM 2019 auf Kroatien

Welche Nationalmannschaften kommen zur Vorrunde der Handball-WM 2019 in die Münchener Olympiahalle? Zu einem Sechstel ist diese Frage bereits vor der Auslosung, die am kommenden Montag in Kopenhagen stattfindet, beantwortet: Kroatien, Weltmeister 2003, Olympiasieger 1996 und 2004 sowie in jedem Turnier traditionell Titelanwärter, wird vom 11. bis zum 17. Januar in der bayrischen Landeshauptstadt aufspielen.

„Mit Kroatien wird das Hallendach wegfliegen. Die Olympiahalle freut sich auf die kroatischen Fans, die von allen Sportarten und Meisterschaften als sehr stimmungsvolle Fans bekannt sind”, schwärmt Dominik Klein. Die Kunde erreichte Münchens WM-Botschafter, der 2007 selbst Weltmeister war, ausgerechnet während seines Kroatien-Urlaubs: „Die sympathische Gastfreundschaft, die wir dort erleben, möchten wir im Januar zurückgeben, um eine tolle WM-Stimmung zu erzeugen.”

Der Deutsche Handballbund nutzte das Recht des Gastgebers, an jedem Spielort ein Team setzen zu können. Die tat übrigens auch Dänemark, das Schweden dem Spielort Kopenhagen zuwies. 

„Wir freuen uns, Kroatien in München begrüßen zu dürfen”, Georg Clarke, Präsident des Bayrischen Handball-Verbandes und Mitglied des DHB-Präsidiums. In Bayern leben mehr als 200.000 Menschen mit kroatischen Wurzeln, dazu kommt die räumliche Nähe zu Kroatien und die Verbindung der Bayern zu einem ihrer liebsten Urlaubsziele. Clarke: „Jetzt haben wir die Chance, für möglichst viele Kroaten Gastgeber zu sein und unsere Gastfreundschaft zeigen zu können. Zudem werden wir eines der stärksten Länder des Welthandballs erleben und freuen uns auf Stars wie Domagoj Duvnjak.”

Wer die weiteren Teams am Vorrundenstandort München sein werden, entscheidet sich bei der Auslosung. Als Losfee wird am Montag auch Dominik Klein im Rathaus Kopenhagen vor Ort sein. „Mal schauen”, sagt er, „welche Mannschaften noch dazukommen.”

Spieltage in der Münchener Olympiahalle sind der 11., 13., 14., 16. und 17. Januar.


Ticketinformationen München:

Am WM-Standort München können Sie Tickets in fünf verschiedenen Kategorien erwerben. Dabei ist es möglich, an einem Spieltag alle drei Spiele ab 29 Euro zu sehen. Zusätzlich wird auch hier das Familienticket angeboten, mit welchem ein Spieltag ab 23 Euro verfolgt werden kann. Auch in München gibt es spezielle Angebote für Gruppen. Die 8+2 Aktion berechtigt Vereine dazu, eine Bestellung von insgesamt zehn Tickets zu dem Preis von acht Tickets zu erwerben und somit zwei kostenfrei zu erhalten. Dieses Angebot ist gültig in den Preiskategorien 2, 3 und 4. Falls jemand daran interessiert ist, alle 15 Spiele in München zu sehen, wird das mit 20 Prozent rabattierte Venue Package angeboten, welches ab einem Preis von 116 Euro erworben werden kann. Wer neben den Spielen noch warme und kalte Mahlzeiten, sowie Getränke genießen möchte, sollte sich die attraktiven Hospitality-Angebote des Olympiaparks anschauen.

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Auslosung für die WM 2019 am Montag in Kopenhagen und im Livestream

Der kommende Montag, 25. Juni, markiert einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Männer-Weltmeisterschaft 2019, denn in Kopenhagen wird die Auslosung stattfinden. Das Event wird über die WM-Website www.handball19.com im Livestream zu sehen sein.
 
Im malerischen Rathaus von Kopenhagen wird die Auslosung um 12.30 Uhr beginnen. Der gesamte Ort wird in ein großes, ganztägiges Handball-Event verwandelt mit Straßenhandball auf dem Rathausplatz, Wurfwettbewerben, Musik und mehr.
 
Im Rathaus selbst findet die Auslosung statt – dies unter den Augen von Gästen aus der internationalen Handballwelt wie dänischen Nationalspielern, den deutschen Botschaftern der WM 2019 sowie Christian Prokop und Nikolaj Jacobsen, den Nationaltrainern der WM-Gastgeber Deutschland und Dänemark.
 
Die Auslosung wird begleitet mit Beats des offiziellen WM-Song-Künstlers. Zudem wird das Maskottchen der WM 2019 präsentiert.
 
Während der Auslosung werden 24 Mannschaften vier Gruppen zugeordnet. 21 von 24 Mannschaften stehen bereits fest:
 
Gastgeber: Dänemark und Deutschland
Weltmeister 2017: Frankreich
Europameister 2018: Spanien
Teilnehmer aus Europa: Schweden, Kroatien, Russland, Norwegen, Ungarn, Österreich, Mazedonien, Serbien, Island
Teilnehmer aus Afrika: Tunesien, Ägypten, Angola
Teilnehmer aus Asien: Katar, Bahrain, Südkorea, Saudi Arabien
Wildcard: Japan
 
Die letzten drei Teilnehmerplätze für die WM 2019 werden bei der Pan-Amerikanischen Meisterschaft vergeben, die noch bis zum 24. Juni in Nuuk, Grönland, ausgetragen wird.
 
Gemäß der IHF-Regularien haben beide Gastgeber jeweils ein zusätzliches Team in den verbleibenden Vorrundengruppen gesetzt: Die deutsche Nationalmannschaft wird in Gruppe A spielen, die in Berlin beheimatet ist. Kroatien ist in die Gruppe B und damit nach München gesetzt worden. Dänemark spielt in Gruppe C und damit in Herning, Schweden ist in Gruppe D und damit nach Kopenhagen gesetzt worden.
 
Das gesamte Auslosungs-Event wird über die offizielle WM-Website www.handball19.com im Livestream gezeigt.
 
Weitere Fakten:
Deutsche Botschafter der WM 2019
München: Dominik Klein
Berlin: Stefan Kretzschmar
Hamburg: Pascal Hens and Henning Fritz
Köln: Heiner Brand
 
Die dänischen WM-Botschafter werden noch präsentiert.
 
Austragungsorte der WM sind Hamburg, Berlin, Köln und München sowie Herning und Kopenhagen (Dänemark). Die deutsche Nationalmannschaft bestreitet ihre Vorrundenspiele in der Mercedes-Benz Arena in Berlin, zweiter Vorrundenstandort in Deutschland ist die Olympiahalle in München. Eine der zwei WM-Hauptrunden wird in der LANXESS arena Köln stattfinden. Die Halbfinals werden in der Hamburger Barclaycard Arena ausgetragen, während Herning’s Jyske Bank Boxen Gastgeber der Medaillenspiele ist.
 
Tickets für die WM 2019 sind erhältlich via www.handball19.com. Die Hauptrundenspieltage für Deutschland und Dänemark sind im Falle der Qualifikation der 19., 21. und 23. Januar.

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Deutschland wird Gastgeber der EHF EURO 2024

„Great Sport, great Engagement - toller Sport, großes Engagement”: Dieser Slogan wird mit der EHF EURO 2024 belebt. Mit 27 zu 19 Stimmen entschied der Kongress des europäischen Verbandes EHF am Mittwochmittag in Glasgow, erstmals eine Männer-Europameisterschaft nach Deutschland zu vergeben. Das Turnier vom 12. bis zum 28. Januar 2024 wird unter einem weiteren Aspekt eine Premiere sein: Nach der Erweiterung des Teilnehmerfeldes ab 2020 von 16 auf 24 Nationen wird dann zum ersten Mal ein Land Gastgeber für das gesamte Turnier sein.

„Wir sind dankbar und glücklich, dass unsere Arbeit in den vergangenen Monaten erfolgreich war und wir das Vertrauen der europäischen Handball-Familie für die EHF EURO 2024 erhalten haben“, sagt Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes.

Die DHB-Bewerbung überzeugte im Wettbewerb mit Dänemark und der Schweiz. „Die Konkurrenz war hart und hochklassig. Alle Bewerbungen sind ein Zeichen für Klasse und Potenzial des Handballsports in Europa“, erklärt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Die EHF EURO 2024 sind wir als visionäres Projekt angegangen. Jetzt haben wir einen strahlenden Leitstern für die Arbeit der kommenden Jahre.“

Der Kongress der EHF vergab am Mittwoch auch die EHF EURO 2022, die in Ungarn und der Slowakei stattfinden wird. Die EHF EURO 2022 der Frauen geht an die Ausrichtergemeinschaft Slowenien, Mazedonien und Montenegro.

Der Deutsche Handballbund ist vom 10. bis zum 27. Januar 2019 gemeinsam mit Dänemark Ausrichter der Männer-Weltmeisterschaft. Obwohl der Fokus nun für die kommenden Monate wieder ganz auf der Männer-WM liegen wird, zeichnet sich der Rahmen der EHF EURO 2024 ab: Mögliche Spielorte sind München, Köln, Hamburg, Berlin, Mannheim, Hannover, das Eröffnungsspiel soll in einem Fußballstadion, der Düsseldorfer ESPRIT-Arena, ausgetragen werden. Zum Konzept gehört, dass alle Hallen eine Mindest-Kapazität von 10.000 Zuschauern aufweisen. Damit wären bei einer Europameisterschaft mehr Zuschauer möglich als jemals zuvor.

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Zwei Weltmeister von 2007 für das WM-Halbfinale 2019

In exakt 227 Tagen schaut die Handball-Welt wieder auf die Hamburger Barclaycard Arena, denn am 25. Januar werden dort die Halbfinals der Handball-Weltmeisterschaft 2019 ausgetragen. Dieses Datum und das gesamte Turnier rücken bereits jetzt verstärkt in den Fokus des Interesses - dies umso mehr, da mit Pascal Hens und Henning Fritz zwei Weltmeister von 2007 am heutigen Dienstag als Hamburger WM-Botschafter angetreten sind.

„Hamburg war die Bühne für einen Großteil meiner Karriere. Sehr gern übernehme ich die Aufgabe, als Botschafter für den Spielort der Halbfinals aktiv zu werden“, sagt Hens. „Dieses Turnier ist für uns in jeder Hinsicht eine wunderbare Chance. Spätestens seit 2007 weiß jeder um die Energie, die in einer Heim-Weltmeisterschaft steckt.”

Fritz ergänzt: „Die Handball-Weltmeisterschaft 2019 ist eines der größten Sportereignisse des kommenden Jahres. Was rund um dieses Turnier möglich ist, haben wir als aktive Spieler 2007 erleben dürfen. Ich möchte als WM-Botschafter helfen, diese Begeisterung wieder zu entfachen und möglichst viele Menschen für Handball zu begeistern.”

Pascal Hens und Henning Fritz sind Teil eines starken Teams: Für München geht mit Dominik Klein ein weiterer Weltmeister von 2007 an den Start, Berlin hat am Montag Stefan Kretzschmar sowie die Fußballer Andreas „Zecke“ Neuendorf und Torsten „Tusche“ Mattuschka als Botschafter präsentiert. Der Botschafter des Hauptrunden-Spielortes Köln wird an diesem Freitag vorgestellt. „Mit der Handball-WM 2019 wollen wir auf allen Ebenen begeistern: in der Handball-Familie, unter den Sportfans und in der gesamten Bevölkerung“, erklärt Thomas Zimmermann, Vorstand Marketing und Kommunikation des Deutschen Handballbundes. „Unsere WM-Botschafter sind ein zentraler Teil unseres Kommunikationskonzeptes - mit ihnen soll das Turnier zu einem großen und nachhaltigen Ereignis wachsen.”

Hamburg ist ein erfahrener Standort für Handball-Großereignisse. In der Barclaycard Arena ist das Final4 um den DHB-Pokal daheim. 2007 fand hier ein Halbfinale der WM statt - Polen schlug nach zweimaliger Verlängerung Dänemark mit 36:33 (in Köln setzte sich die deutsche Nationalmannschaft mit Hens und Fritz in einem epischen Halbfinale nach ebenfalls zweimaliger Verlängerung mit 32:31 durch). Anja Schwencke, Chefin des Lokalen Organisationskomitees, sieht der kommenden Aufgabe mit großer Vorfreude entgegen: „Hamburg lebt und kann Handball. Die Halbfinals der WM 2019 werden am 25. Januar das nächste Highlight sein. Dieser Herausforderung stellen wir uns mit einem starken und erfahrenen Team, das zuletzt im Dezember vergangenen Jahres das Final-Wochenende der Frauen-Weltmeisterschaft auf die Beine gestellt hat. Die WM-Botschafter Pascal Hens und Henning Fritz werden die Handball-Weltmeisterschaft noch weiter in die Hamburger und deutsche Öffentlichkeit tragen.”

Das Eröffnungsspiel der Handball-Weltmeisterschaft findet am 10. Januar in Berlin statt. Dort bestreitet die deutsche Nationalmannschaft ihre Vorrundenspiele. München beheimatet die zweite in Deutschland auszutragende Vorrundengruppe. Die Hauptrundenspiele werden - mit den deutschen Partien am 19., 21. und 23. Januar - in Köln zu sehen sein. Spielorte in Dänemark sind Kopenhagen und Herning, wo am 27. Januar die Medaillenspiele ausgetragen werden. Karten sind im Vorverkauf über die offizielle Website www.handball19.com erhältlich.


Kurzportraits der Hamburger Handball-WM-Botschafter:

Pascal Hens: 
Pascal Hens begann im Alter von sechs Jahren mit dem Handball bei der TG Kastel im hessischen Wiesbaden. Sein erstes Bundesliga-Spiel bestritt der heute 38-Jährige in der Saison 1999/2000 für die SG Wallau/Massenheim. Zur Spielzeit 2003/2004 wechselte der wurfgewaltige Rückraumspieler zum HSV Hamburg, mit dem er 2011 die Deutsche Meisterschaft holte und 2013 in der Champions League triumphierte. Dazu gewann er 2006 und 2010 den DHB-Pokal sowie 2007 den europäischen Pokal der Pokalsieger.
Ebenfalls 2007 gehörte Hens zur deutschen Nationalmannschaft, die im eigenen Land den WM-Titel holte. Bereits 2004 war er am Gewinn der Europameisterschaft in Slowenien beteiligt. Für Deutschland bestritt er 199 Länderspiele und erzielte dabei 565 Tore. Nach der Insolvenz des HSV Hamburg wechselte „Pommes“ 2016 zunächst zum HC Midtjylland nach Dänemark und dann zum HBW Balingen-Weilstetten, wo er 2017 seine Karriere beendete. Am 12. August wird er bei den „Helden des Handballs“ in der Hamburger Barclaycard Arena noch einmal die Handballschuhe schnüren. Hens ist Experte des Sportsenders Sky Deutschland.

Henning Fritz:
Der gebürtige Magdeburger Henning Fritz wechselte im Alter von zehn Jahren von Dynamo Magdeburg zum SC Magdeburg, für den er bis 2001 zwischen den Pfosten stand und zum Abschied die Deutsche Meisterschaft gewann. Die weiteren Karrierestationen des Ausnahmekeepers, der 2004 als zweiter und bis dato letzter Deutscher Welthandballer des Jahres wurde, waren der THW Kiel sowie die Rhein-Neckar Löwen.
Mit den „Zebras“ gewann Fritz 2002, 2005, 2006 und 2007 vier weitere Meisterschaften. Zweimal (1996 und 2007) triumphierte er im DHB-Pokal. 1999, 2001, 2002 und 2004 gab es Siege im EHF-Pokal sowie 2007 mit dem THW den Sieg in der Champions League. Gemeinsam mit Pascal Hens gehörte der 43-Jährige zur deutschen Nationalmannschaft, die 2004 die Europameisterschaft in Slowenien sowie 2007 die Weltmeisterschaft in Deutschland gewann. Insgesamt absolvierte Fritz 235 Länderspiele im Trikot mit dem Adler auf der Brust. Aktuell gehört Henning Fritz zum Expertenteam des Sportsenders Sky Deutschland bei den Spielen der DKB Handball-Bundesliga und der Champions League.

 

Aktuelle Termine

  • 13.06.18, 11.30 Uhr: Länderspiel Männer Japan - Deutschland in Tokushima
  • 15.06.18, 14 Uhr: Medientermin Vorstellung WM-Botschafter Köln
  • 16.06.18, 8 Uhr: Länderspiel Männer Japan - Deutschland in Tokio
  • 25.06.18, 12.30 Uhr: Auslosung Weltmeisterschaft 2019 in Kopenhagen

Deutsche Nationalmanschaft verliert Testspiel gegen Vize-Weltmeister Norwegen

Die deutschen Handballer befinden sich 218 Tage vor dem Start in die Heim-Weltmeisterschaft noch lange nicht in Titel-Form. Nach einer schwachen zweiten Halbzeit verlor die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop den Härtetest gegen Vize-Weltmeister Norwegen mit 25:30 (15:15).

Der DHB-Auswahl reichten vor rund 10.000 Zuschauern in der Münchner Olympiahalle auch die acht Tore von Kapitän Uwe Gensheimer nicht, weil sie gegen einen Weltklasse-Gegner nach der Pause in Angriff und Abwehr zu viele Fehler machte. Bester Werfer der Norweger war Superstar Sander Sagosen, dem sieben Treffer gelangen.

Schon am folgenden Tag setzt Prokop mit seinem Team die Vorbereitung auf das WM-Eröffnungsspiel am 10. Januar in Berlin fort. Dann reist die DHB-Auswahl für zehn Tage zu einem Lehrgang nach Japan, wo neben Teambuilding-Maßnahmen auch zwei Testspiele gegen die von Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson trainierten Japaner anstehen.

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Heiner Brand und DHB finden wieder zusammen

Heiner Brand und der Deutsche Handballbund kommen sich nach distanzierten Jahren wieder näher. Basis hierfür ist ein klärendes Gespräch des Spieler-Trainer-Weltmeisters mit DHB-Präsident Andreas Michelmann, in dem massive Irritationen ausgeräumt wurden.

„In einigen Berichterstattungen war 2015 der Eindruck erweckt worden, unser ehemaliger Bundestrainer und Handball-Manager Heiner Brand habe für eine beratende Funktion einen Rentenvertrag beim Deutschen Handballbund gefordert. Das war zu keinem Zeitpunkt der Fall, und das stelle ich gern öffentlich noch einmal klar”, sagte Michelmann. „Heiner Brand hatte seinen Vertrag als Handball-Manager damals aus freien Stücken in eine weitaus niedriger dotierte Vereinbarung als Berater und Repräsentant umgewandelt. Und auch diese Vereinbarung endete planmäßig. Alle anderen Interpretationen entsprachen und entsprechen nicht den Tatsachen. Der Deutsche Handballbund bedauert die daraus entstandenen Irritationen sehr. Ich persönlich bin froh und dankbar, dass wir den Gesprächsfaden wieder aufgenommen und nun die Aussicht auf eine Wiedervereinigung der Handball-Familie haben.”

Heiner Brand hat als Spieler und Trainer bereits 1978 deutsche und internationale Handball-Geschichte geschrieben. Sensationell gewann er als Spieler mit der bundesdeutschen Auswahl gegen die UdSSR die Weltmeisterschaft. Von 1997 bis 2011 war er selbst Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, mit der er die Heim-WM 2007, die EM 2004 und Silber bei den Olympischen Spielen 2004 sowie zahlreiche weitere Medaillen gewann. Der 65-Jährige sammelte mit dem VfL Gummersbach nationale und internationale Titel in Serie ein, darunter 1974 und 1983 den Europapokal der Landesmeister.

DHB und Lagardère Sports vereinbaren Hospitality-Partnerschaft zur Handball-WM 2019

Der Deutsche Handballbund (DHB) hat Lagardère Sports mit der Vermarktung der Hospitality-Pakete für die in Deutschland stattfindenden Spiele der Handball-WM 2019 in Deutschland und Dänemark beauftragt. Damit verantwortet die Sportrechteagentur neben der exklusiven Vermarktung der Marketing- und Medienrechte der deutschen Handballnationalmannschaften der Männer und Frauen ab sofort auch die Kreation der Hospitality-Pakete. Der Verkauf erfolgt gemeinsam mit den Local Organisation Committees (LOCs) an den vier Spielstätten Berlin, München, Köln und Hamburg.
 
Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes, erklärt: „Bei der Vermarktung unserer Marketing- und Medienrechte arbeiten wir seit langem eng und vertrauensvoll mit Lagardère Sports zusammen. Auch in der Hospitality-Vermarktung hat unser Partner eine langjährige Expertise. Daher war es für uns ein logischer Schritt, nun auch den Verkauf der Hospitality-Pakete zur Handball-WM 2019 in Deutschland in die Hände von Lagardère Sports zu legen.“
 
Philipp Hasenbein, Geschäftsführer von Lagardère Sports, ergänzt: „Die WM 2019 im eigenen Land ist das Top-Sporthighlight, auf das Millionen Handball-Fans hin fiebern. Wir freuen uns, unseren Partner DHB dabei nun noch umfassender und enger in der Vermarktung zu unterstützen. Mit unserem Vertriebsteam sind wir hierfür hervorragend aufgestellt – allein in Deutschland verkaufen wir im Schnitt 600.000 Hospitality-Tickets pro Jahr.“
 
Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Über Lagardère Sports sind VIP-Tickets für die Vorrunde, Hauptrunde und die beiden Halbfinalspiele an den vier deutschen Austragungsorten erhältlich. Es gibt sowohl Tages-Zugänge für die Spieltage in Berlin (Gruppenphase, inklusive Eröffnungsspiel), München (Gruppenphase), Köln (Hauptrunde) und Hamburg (zwei Halbfinals) als auch Venue-Pässe für alle Spiele an einem Standort. Weitere Informationen und Buchung unter https://handball19.official-vip.com/.
 
 
Über Lagardère Sports Germany
Die internationale Sportrechteagentur Lagardère Sports ist in Deutschland an 18 Standorten vertreten und bietet als Pionier und Markttreiber Expertise, Marketingrechte sowie Dienstleistungen für wertstiftende Partnerschaften in der Sportvermarktung. Neben dem Kerngeschäft Fußball agiert Lagardère Sports in Deutschland auch auf weiteren reichweitenstarken Plattformen im Handball-, Winter- und Motorsport. Lagardère Sports gehört zu Lagardère Sports and Entertainment, einer global agierenden Sportrechteagentur mit weltweit über 1.700 Mitarbeitern. Weitere Informationen unter www.lagardere-se.com und auf Facebook (www.facebook.com/lagarderesportsgermany/), Twitter (https://twitter.com/LSports_de) sowie LinkedIn ((linkedin.com/company/lagardère-sports/).
 

 

 

 

 

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EHF EURO-Qualifikation 2020: Polen, Israel und der Kosovo die deutschen Gegner

Die deutsche Männer-Nationalmannschaft trifft in der Qualifikation zur EHF EURO 2020 in Norwegen, Schweden und Österreich (10. bis 26. Januar 2020) auf Polen, Israel und den Kosovo. Das ergab die Auslosung am Donnerstagabend im Archbishop`s Palast Museum in Trondheim.

 „Wir sind der Favorit in dieser Gruppe und wollen dieser Rolle auch gerecht werden“, sagt Bundestrainer Christian Prokop. „Gegen Polen erwarten uns zwei interessante Spiele. Israel und der Kosovo sind die großen Unbekannten. In diesen Partien schauen wir besonders auf uns und wollen diese Pflichtaufgaben erfolgreich lösen.“

Ihren Qualifikationsauftakt bestreitet die Mannschaft von Bundestrainer Prokop Ende Oktober vor heimischer Kulisse gegen Israel. Wenige Tage später folgt das erste Auswärtsspiel gegen den Kosovo. Die ersten beiden Spieltage der Qualifikationsgruppe 1 werden zwischen dem 24. und 28. Oktober ausgetragen.

Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes: „Polen ist ein großer Name mit einigen namenhaften Spielern in ihren Reihen. Nach Olympia 2016, wo wir im Spiel um Bronze auf sie getroffen sind, haben sie einen Umbruch vollzogen. Das werden interessante Aufeinandertreffen. Gegen Israel und den Kosovo spielt man nicht alle Tage. Da heißt es jetzt erst einmal für unser Trainerteam, Material für die Analyse zu besorgen.“ 

Aus den acht Gruppen qualifizieren sich die besten beiden Teams jeder Gruppe sowie die vier besten Gruppendritten für die EM. Die Männer-Europameisterschaft 2020 ist die erste EURO, an der 24 Mannschaften teilnehmen werden. Außerdem wird erstmals ein Endturnier in drei Ländern ausgetragen. Neben den Gastgebern Norwegen, Schweden und Österreich ist auch Europameister Spanien bereits sicher dabei.

Sollte sich die DHB-Auswahl für die EURO 2020 qualifizieren, bestreitet sie ihre Vorrundenspiele in Trondheim. Erreicht die deutsche Mannschaft die Hauptrunde, geht es in der Wiener Stadthalle weiter. Das Finalwochenende findet in der Tele2-Fußball-Arena im schwedischen Stockholm statt, die 20.000 Fans Platz bietet.

Ihr nächstes Länderspiel bestreitet die deutsche Nationalmannschaft am Mittwoch, 6. Juni, in der Münchener Olympiahalle (Karten unter dhb.de/tickets). Gegner ist Norwegen, WM-Zweiter von 2017. Einen Tag später startet die DHB-Auswahl eine zweiwöchige Japan-Reise, bei der auch zwei Länderspiele gegen die von Dagur Sigurdsson trainierte japanische Nationalmannschaft auf dem Programm stehen.  

Die Qualifikationsgruppen zur EHF EURO 2020 im Überblick:

Gruppe 1: Deutschland, Polen, Israel, Kosovo
Gruppe 2: Kroatien, Serbien, Schweiz, Belgien
Gruppe 3: Mazedonien, Island, Türkei, Griechenland
Gruppe 4: Slowenien, Niederlande, Lettland, Estland
Gruppe 5: Weißrussland, Tschechien, Bosnien und Herzegowina, Finnland
Gruppe 6: Frankreich, Portugal, Litauen, Rumänien
Gruppe 7: Ungarn, Russland, Slowakei, Italien
Gruppe 8: Dänemark, Montenegro, Ukraine, Färöer Inseln
 
 
Die deutschen Spieltage der EURO 2020-Qualifikation:

Runde 1 und 2: 24. bis 28. Oktober 2018/ Deutschland – Israel, Kosovo - Deutschland  

Runde 3 und 4: 10. bis 14. April 2019/ Polen – Deutschland, Deutschland - Polen

Runde 5 und 6: 12. bis 16. Juni 2019/ Israel – Deutschland, Deutschland – Kosovo
 

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Carsten Klavehn wird erster DHB-Talentcoach

Talente finden, entwickeln und auf den Weg an die Spitze bringen - das sind die Aufgaben des neuen Talentcoaches, mit dem der Deutsche Handballbund das hauptamtliche Team des Leistungssport stärkt. Ab Mitte Mai wird Carsten Klavehn diese für den männlichen und weiblichen Nachwuchs neu geschaffene Position einnehmen.
 
„Carsten hat als Vereins- und Landesverbandstrainer die Basis des Nachwuchsspitzensports kennengelernt, zählt bereits zu unserem Trainerteam und passt damit perfekt zum Profil des DHB-Talentcoaches”, sagt Jochen Beppler, Chef-Bundestrainer Nachwuchs. „Wir haben damit sowohl die übergeordnete Gesamtstruktur als auch den Einstieg in die DHB-Förderung vereinheitlicht. Nur in der Betreuung der männlichen und weiblichen Nationalmannschaften werden wir weiter differenzieren.”
 
Klavehn wird zuständig sein für die DHB-Sichtungen und den Deutschlandpokal und zudem Teil der Trainerteams der U16-Nationalmannschaften werden. „Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe, denn ich kann so die Arbeit mit den besten Handball-Talenten Deutschlands fortsetzen”, sagt der 45-jährige Badener, der seit zwei Jahren als Honorartrainer in Diensten des Deutschen Handballbundes steht. Mit der männlichen U17-Jugend gewann Klavehn im vergangenen Jahr das European Youth Olympic-Festival (EYOF).
 
„Wenn wir in den Start der leistungssportlichen Karrieren der Jungen und Mädchen mehr investieren, verbessern wir die Basis für künftige Erfolge unserer A-Nationalmannschaften”, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. „Carsten Klavehn wird gemeinsam mit Vereins- und Landesverbandstrainern das Training steuern und unseren jüngsten Talenten auch beratend zur Seite stehen.”

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Länderspiel-Doppelpack in München für DHB-Teams

Die deutschen Handball-Nationalmannschaften bestreiten ihre letzten Heim-Länderspiele in der Spielzeit 2017/18 in München. Am Mittwoch, 6. Juni, trifft die Frauen-Nationalmannschaft von Bundestrainer Henk Groener in der Olympiahalle auf Polen, während die Männer-Nationalmannschaft gegen Norwegen, den WM-Zweiten von 2017, testen wird. Hallenöffnung wird um 16 Uhr sein, die genauen Anwurfzeiten der zwei Spiele stehen noch nicht fest.
 
Karten für den Länderspiel-Doppelpack in der bayerischen Landeshauptstadt sind ab heute, 12 Uhr, über dhb.de/tickets sowie über die Hotline 01806/997723 (0,20 Euro/Anruf inklusive MwSt. aus dem deutschen Festnetz, maximal 0,60 Euro/Anruf inklusive Mehrwertsteuer aus dem deutschen Mobilfunknetz) und an allen Eventim-Vorverkaufsstellen erhältlich. Zudem wird es für die Spiele in der Olympiahalle eine Team-Ticket-Aktion geben, die unter dhb.de/teamticket gebucht werden kann.
 
„Doppel-Länderspiele sind nicht nur für unsere Nationalspielerinnen und Nationalspieler, sondern vor allem auch für die Fans ein absolutes Highlight und sorgen für viele Gänsehautmomente. Das haben im vergangenen Jahr die Veranstaltungen in Hamburg, Magdeburg und Berlin gezeigt“, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. „Daher freuen wir uns sehr, den Fans kurz vor der Sommerpause noch einmal beide Nationalmannschaften in Spielen gegen zwei attraktive Gegner präsentieren zu können.“
 
München war zuletzt im Januar 2007 Schauplatz eines Handball-Länderspiels. Damals bestritt die Männer-Nationalmannschaft unter dem ehemaligen Bundestrainer Heiner Brand gegen Ägypten ihre WM-Generalprobe. Für die Frauen-Nationalmannschaft wird das Kräftemessen mit Polen im Juni das erste Länderspiel in der bayerischen Landeshauptstadt sein. Im Januar 2019 ist die 12.000 Zuschauer fassende Olympiahalle zudem ein Vorrundenspielort der Männer-Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark (10. bis 27. Januar).       
 
„Wir sind im Handball-Fieber! Jetzt freuen wir uns nicht nur auf die WM im Januar 2019, sondern auch noch auf zwei Länderspiele im Juni. Als Geschäftsführerin finde ich natürlich toll, dass auch die Frauen-Nationalmannschaft in der Olympiahalle zu Gast ist, bevor dann die Männer gegen Vizeweltmeister Norwegen ran müssen. Das wird ein Handball-Fest wie wir es in München schon sehr lange nicht mehr hatten und ein gebührender Test für die Männer-WM im kommenden Jahr“, freut sich die Olympiapark-Chefin Marion Schöne auf das Spitzensportereignis in der Olympiahalle München.
 
Mit dem Test gegen Polen endet für die Frauen-Nationalmannschaft das Länderspieljahr 2017/18. In der Woche zuvor stehen die finalen zwei EM-Qualifikationsspiele in Litauen (31. Mai) und gegen die Türkei (2. Juni) auf dem Programm. Das Team von Bundestrainer Christian Prokop startet einen Tag nach dem Norwegen-Spiel seine zweiwöchige Japan-Reise. Diese wird die DHB-Auswahl nach Tokushima und in die Olympiastadt Tokio führen. Integriert in diese Maßnahme sind zudem zwei Länderspiele gegen die von Dagur Sigurdsson betreute japanische Nationalmannschaft.
 
Zur Olympiahalle:
 
Schon 1972 war die Olympiahalle der strahlende Austragungsort des ersten olympischen Handball-Turniers. In den nächsten Jahrzehnten folgten unter anderem Handball Europacup-Endspiele, ein legendäres Olympia-Qualifikationsturnier sowie sieben Handball Super Cup-Austragungen und das WM-Testspiel Deutschland gegen Ägypten. Bei all diesen und bei vielen weiteren hochkarätigen Sportveranstaltungen bot der Olympiapark optimale Bedingungen für die Umsetzung und Inszenierung der Events. Für die Vorrunde der 2019 IHF Handball Weltmeisterschaft ist die Olympiahalle wiederum die zentrale Veranstaltungs-Location. Dabei bietet die meist genutzte Arena des Olympiaparks - seit 1972 fanden hier rund 2.800 Veranstaltungen mit 30,3 Millionen Besuchern statt - nach ihrer aufwendigen Sanierung alles, was man für eine spektakuläre Sportstätte braucht: eine Halle auf höchstem technischen und logistischem Niveau, eine ideale sport-technische Infrastruktur sowie besten Komfort für Besucherinnen und Besucher. Ihre Flexibilität und Vielseitigkeit hat sie zudem seit über vier Jahrzehnten unter Beweis gestellt.

DHB-Präsidium spricht Bundestrainer Prokop das Vertrauen aus 

Das Präsidium des Deutschen Handballbundes hat Bundestrainer Christian Prokop das Vertrauen ausgesprochen. Damit führt der 39-Jährige die Männer-Nationalmannschaft in die Heim-WM 2019. Dies entschied das Präsidium bei seiner außerordentlichen Sitzung am heutigen Montag in Hannover.

Kern zahlreicher Gespräche im Zuge der intensiven Analyse der im Januar mit Platz neun enttäuschend beendeten EHF EURO 2018 war der gemeinsame Wille, einen neuen Weg mit Bundestrainer Christian Prokop und der deutschen Nationalmannschaft einzuschlagen.

„Es war sehr gut, dass wir uns die Zeit für die intensive Analyse genommen haben. Ab sofort richten wir unseren Blick nach vorn, um gemeinsam eine erfolgreiche Heim-WM 2019 zu bestreiten”, sagte DHB-Präsident Andreas Michelmann.

Prokop, dessen Vertrag im vergangenen Jahr mit einer Laufzeit von fünf Jahren bis zum 30. Juni 2022 geschlossen wurde, bereitet die deutsche Nationalmannschaft nun auf die gemeinsam mit Dänemark auszurichtende Heim-Weltmeisterschaft 2019 vor. Nächste Maßnahme ist Anfang April ein Lehrgang mit Länderspielen gegen Serbien in Leipzig (4. April, 19 Uhr) und Dortmund (7. April, 14.30 Uhr).

Bad Boys kommen nachLeipzig und Dortmund


Mit 3:1 Punkten ist die deutsche Handball-Nationalmannschaft in die EHF EURO 2018 gestartet. Noch während der Vorrunde in Zagreb gibt es mit der Aussicht auf die nächsten Heimspiele der Bad Boys für die Fans in Deutschland weitere gute Nachrichten: Am Mittwoch, 4. April, in der ARENA Leipzig und am Samstag, 7. April, um 14.30 Uhr in der Dortmunder Westfalenhalle trifft das Team von Bundestrainer Christian Prokop auf Serbien. Die beiden Länderspiele gegen den EM-Zweiten von 2012 sind bereits Teil der Vorbereitung auf die in Deutschland und Dänemark stattfindende WM 2019.
 
„Wir spüren aktuell in Zagreb eine großartige Unterstützung unserer Fans”, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. „In Leipzig und Dortmund werden diese in noch größerer Zahl die Möglichkeit haben, die Bad Boys anzufeuern. Wir freuen uns sehr auf dieses reizvolle Doppel-Länderspiel gegen Serbien.”
 
Der Vorverkauf für beide Partien beginnt am morgigen Mittwoch - Karten sind ab Mittwoch, 12 Uhr, über dhb.de/tickets sowie über die Hotline 01806/997723 (0,20 Euro/Anruf inklusive MwSt. aus dem deutschen Festnetz, maximal 0,60 Euro/Anruf inklusive Mehrwertsteuer aus dem deutschen Mobilfunknetz) und an allen Eventim-Vorverkaufsstellen erhältlich.
 
Im März 2016 meldeten sich die Bad Boys nach dem sensationellen EM-Triumph in der mit 7035 Zuschauern ausverkauften ARENA Leipzig mit einem 32:17-Erfolg gegen Katar zurück. Die Heimstatt des Bundesligisten SC DHfK war bei der Frauen-WM 2017 auch Schauplatz der Vorrunde sowie einiger Achtel- und Viertelfinalspiele. Bundestrainer Christian Prokop kennte die ARENA Leipzig als ehemaliger Leipziger Trainer bestens, und die Nationalspieler Philipp Weber, Maximilian Janke, Bastian Roscheck und Niclas Pieczkowski können auf ein besonderes Heimspiel hoffen.
 
„Wir freuen uns riesig, dass es 2018 wieder ein Länderspiel in Leipzig gibt und der Sportkalender der Stadt um ein weiteres Highlight reicher wird”, sagt Karsten Günther, Geschäftsführer des SC DHfK Leipzig. „Gemeinsam mit den Bad Boys wollen wir die ARENA Leipzig am 4. April zu einem Hexenkessel verwandeln. Dass aktuell zahlreiche Leipziger für unser Nationalteam auflaufen, macht uns wahnsinnig stolz und dieses Länderspiel zu einem ganz besonderen.”
 
Die Dortmunder Westfalenhalle zählt zu den Kultstätten des deutschen Handballs: Hier fanden zahlreiche Weltmeisterschaften statt, zuletzt 2007 Hauptrundenspiele des DHB-Teams vor jeweils 12.000 Zuschauern gegen Tunesien, Frankreich und Island auf dem Weg zum WM-Titel. Der VfL Gummersbach wurde hier in einer Ära zwischen 1967 und 1983 zum seinerzeit erfolgreichsten Handballverein der Welt und schrieb mit Europapokal-Triumphen Sportgeschichte. Am 11. November 2005 traten die deutsche Männer- und Frauen-Nationalmannschaft in einer Doppelbegegnung gegen Slowenien an - eine Premiere in der Geschichte des deutschen Handballs. Das jüngste Gastspiel der deutschen Handball-Nationalmannschaft datiert vom 3. Januar 2014. Im Folgejahr empfing der VfL Gummersbach noch einmal den THW Kiel in Dortmund. Anlass: die 50. Saison der Handball-Bundesliga.
 
Das Länderspiel-Programm 2018 konkretisiert sich damit weiter: Nach den Vergleichen mit Serbien folgt vom 7. bis zum 18. Juni eine Japan-Reise mit zwei Spielen gegen das Team des früheren Bundestrainers Dagur Sigurdsson.

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16 Spieler für den Start der EHF EURO 2018


Nach dem zweiten Länderspiel gegen Island (30:21) hat Bundestrainer Christian Prokop 16 Spieler benannt, mit denen die deutsche Handball-Nationalmannschaft am kommenden Samstag gegen Montenegro (ab 17 Uhr live im ZDF) in die EHF EURO 2018 starten wird. Marian Michalczik, Rune Dahmke, Finn Lemke und Fabian Wiede aus dem 20-köpfigen Kader der Vorbereitung befinden sich zunächst im Wartestand.

„Wir haben uns für 16 Spieler entschieden, nicht gegen vier. Das waren harte Entscheidungen”, sagte Prokop am Sonntagnachmittag in Neu-Ulm. „In Stuttgart konnten wir mit den 20 aktuell besten deutschen Handballern arbeiten, die uns das in jeder Trainingseinheit und in den beiden Länderspielen gegen Island bewiesen haben. Wir haben sehr gute Möglichkeiten, um auch im Laufe des Turniers reagieren zu können. Die EM ist lang, so dass wir mehrere Optionen brauchen werden. Bei aller Enttäuschung der aktuell nicht nominierten Spieler ist es wichtig, dass der Teamgedanke im Vordergrund bleibt.”

Formal muss Prokop den maximal 16 Spieler umfassenden Kader für die EHF EURO 2018 am Freitag, 12. Januar, bei der technischen Besprechung in Zagreb festlegen. Während des Turniers sind maximal sechs Wechsel mit Spielern aus dem bereits am 5. Dezember gemeldeten erweiterten 28er-Kaders möglich - je zwei in Vor-, Haupt- und Finalrunde.

Nach zwei freien Tagen treffen sich die Bad Boys am späten Mittwochnachmittag in Berlin, trainieren dort am Abend und fliegen tags darauf in die kroatische Hauptstadt Zagreb. Vorrundengegner sind neben Montenegro noch der WM-Dritte Slowenien (15. Januar) und Mazedonien (17. Januar). Die ersten drei Teams jeder der vier Vorrundengruppe erreichen die Hauptrunde, die untereinander erzielten Ergebnisse werden weiter gewertet. Mögliche Gegner in der zweiten Turnierphase, deren Schauplatz Varazdin sein wird, sind Tschechien, Ungarn, Spanien und Olympiasieger Dänemark.


Der DHB-Kader für die EHF EURO 2018:

Tor: Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Andreas Wolff (THW Kiel)
Linksaußen: Uwe Gensheimer (Paris St. Germain HB/FRA)
Rückraum links: Maximilian Janke (SC DHfK Leipzig), Julius Kühn (MT Melsungen), Paul Drux (Füchse Berlin)
Rückraum Mitte: Steffen Fäth (Füchse Berlin), Philipp Weber (SC DHfK Leipzig)
Rückraum rechts: Kai Häfner (TSV Hannover Burgdorf), Steffen Weinhold (THW Kiel)
Rechtsaußen: Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Tobias Reichmann (MT Melsungen)
Kreis: Jannik Kohlbacher (HSG Wetzlar), Patrick Wiencek (THW Kiel), Hendrik Pekeler (Rhein-Neckar Löwen), Bastian Roschek (SC DHfK Leipzig)


Weitere Spieler des erweiterten 28er-Kaders:
Johannes Bitter (TVB 1898 Stuttgart), Carsten Lichtlein (VfL Gummersbach), Rune Dahmke (THW Kiel), Marcel Schiller (Frisch Auf Göppingen), Finn Lemke (MT Melsungen), Marian Michalczik (TSV GWD Minden), Niclas Pieczkowski* (SC DHfK Leipzig), Tim Kneule (Frisch Auf Göppingen), Fabian Wiede (Füchse Berlin), Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Tim Hornke (TBV Lemgo), Erik Schmidt (Füchse Berlin)

derzeit verletzt

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Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft

Datum, Uhrzeit Mannschaft Manschaft Ergebnis
19.01.2018 / 18:15 Uhr Deutschland Tschechien

22:19

21.01.2018 / 18:15 Uhr Deutschland Dänemark
25:26
24.01.2018 / 20:30 Uhr Deutschland

Spanien

27:31
     
     
     

i&M Bauzentrum ist neuer Partner der deutschen Handball-Nationalmannschaft



Die EUROBAUSTOFF ist eine Kooperation von derzeit 470 mittelständischen Fachhändlern für Baustoffe, Holz und Fliesen. In Deutschland vereinen die Kooperationszentrale und ihre Gesellschafter mehr als die Hälfte des gesamten Fachhandelsumsatzes für Baustoffe, Holz und Fliesen auf sich.
Die Partnerschaft zwischen der EUROBAUSTOFF und dem DHB ist vertraglich auf eine Laufzeit von 36 Monate festgelegt und wurde von Lagardère Sports vermittelt. Mit diesem langfristigen Engagement investiert der europaweit agierende Unternehmensverbund aus Karlsruhe und Bad Nauheim weiter in den nachhaltigen Erfolg seiner Fachhandelsmarke i&M Bauzentrum mit den Zielgruppen Handwerk und Privatkunde. Neben vielfältigen Logopräsenzen auf Werbemitteln im Rahmen der Länderspiele und der Aktivierung vor Ort in jeder Arena ist es insbesondere die TV-Sichtbarkeit über die LED-Bande, die der Marke auf dem Weg zur nächsten Handball-Weltmeisterschaft im eigenen Land und in Dänemark 2019 Aufmerksamkeit und Reichweite verschaffen wird.

Warum die Wahl auf die Handball-Nationalmannschaft fiel, erklärt Andreas Friederichs, Bereichsleiter Marketing/Werbung der EUROBAUSTOFF: „Wir stehen für mittelständische Werte und faire Partnerschaft: Einsatz, Teamgeist, Erfolg – und das ist auch das Credo des Handballsports. Die Standorte mit der Fachhandelsmarke i&M Bauzentrum sind alles mit persönlichem Engagement geführte Unternehmen und Treffpunkt aller am Bau Beteiligten. Nicht umsonst wurden wir zum zweiten Mal in Folge als Deutschlands bester Händler ausgezeichnet.“

„Die Fachhandelsmarke i&M Bauzentrum, der Deutsche Handballbund und insbesondere unsere Nationalmannschaften stehen für höchste Ansprüche an Qualität und Leistung“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Wir freuen uns auf diese langfristige Partnerschaft und gemeinsame Erfolge.“

Christian Hesselbach, Senior Director Sports bei Lagardère Sports Germany, ergänzt: „Durch die langfristige Partnerschaft mit dem DHB erhält die EUROBAUSTOFF Handelsgesellschaft eine attraktive Bühne, um die Bekanntheit der eigenen Fachhandelsmarke i&M Bauzentrum unter Händlern und Endkunden zu steigern. Auf dem Weg zur Handball-WM 2019 bieten sich zahlreiche attraktive Möglichkeiten, die eigene Marke reichweitenstark zu präsentieren.“

Über Lagardère Sports Germany
Hervorgegangen aus SPORTFIVE und als Teil der global agierenden Sportmarketingagentur Lagardère Sports and Entertainment, ist Lagardère Sports in Deutschland an 18 Standorten vertreten und bietet als Pionier und Markttreiber Expertise, Marketingrechte sowie Dienstleistungen für wertstiftende Partnerschaften in der Sportvermarktung. Neben dem Kerngeschäft Fußball agiert Lagardère Sports in Deutschland auch auf weiteren reichweitenstarken Plattformen im Handball-, Winter- und Motorsport. Weitere Informationen unter
www.lagardere-se.com.

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Mitsubishi Motors exklusiver Fahrzeugpartner des Deutschen Handballbundes


Mit Beginn der Länderspielsaison und unmittelbar vor der Handball-EM 2018 in Kroatien (12. bis 28. Januar 2018) wird Mitsubishi Motors in Deutschland Sponsor des Deutschen Handballbundes.

Mitsubishi unterstützt den weltweit größten Handballverband als exklusiver Fahrzeugpartner mit den Modellen Outlander, Plug-in Hybrid Outlander und dem brandneuen Eclipse Cross SUV. Neben der Fahrzeugbereitstellung wird das prägnante Mitsubishi Markenlogo mit den drei Diamanten bei allen internationalen Handballveranstaltungen auf allen entsprechenden Werbeflächen in der Halle bzw. auf der Spielfläche zu sehen sein.

Anlässlich der bevorstehenden Vorbereitungs-Länderspiele gegen Island am 5. Januar in Stuttgart und am 7. Januar in Neu-Ulm wurde die Kooperation von Mitsubishi Motors in Deutschland als OFFIZIELLER AUTOMOBIL-PARTNER DES DHB von Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes, und Dr. Kolja Rebstock von Mitsubishi Motors verkündet. „Handball ist so populär wie selten zuvor. Mehr als 24 Millionen Menschen interessieren sich in Deutschland für diese harte und gleichzeitig dynamische Sportart. Wir freuen uns, dass wir mit Mitsubishi Motors einen Automobilpartner gefunden haben, der zu uns passt“, sagt Schober.

„Bodenständig und authentisch, so charakterisiert der Deutsche Handballbund seine Nationalspieler, und so sehen wir uns und unsere Produkte“, erklärt Dr. Kolja Rebstock. „Mit diesem Sponsoring ist uns eine ideale Verbindung gelungen. Wir freuen uns schon jetzt auf begeisternde und spannende Spiele in den kommenden Jahren mit den Highlights der aktuell anstehenden Europameisterschaft sowie der im nächsten Jahr in Deutschland und Dänemark stattfindenden Weltmeisterschaft.“

Vermittelt wurde die Partnerschaft von Lagardère Sports. Christian Hesselbach, Senior Director Sports bei Lagardère Sports Germany, ergänzt: „Mit Mitsubishi konnten wir einen weiteren starken Partner für den Deutschen Handballbund gewinnen. Der Einstieg in das Sponsoring ist optimal gewählt: Die beginnende Länderspielsaison bietet Mitsubishi die perfekte Bühne, um die Marke und die Fahrzeuge aufmerksamkeitsstark zu positionieren. Mit der EM 2018 in Kroatien steht ein Handball-Highlight vor der Tür, das Millionen Zuschauer für die Sportart begeistern wird.“

Die Mitsubishi Motors Corporation ist der älteste Automobil-Serienhersteller Japans. Bereits 1917 fertigte das Unternehmen das serienfähige Modell A in Kobe, es wurde von einem 2,8-Liter-Vierzylinder mit 35 PS angetrieben. 1921 begann die Produktion von Leichtlastwagen, 1934 entstand der erste Personenwagen mit Allradantrieb und Dieselmotor, der PX 33. Mit dem Geländewagen Pajero, dessen Wettbewerbsversion zwölf Mal die Rallye Paris Dakar gewann, hat Mitsubishi Geschichte geschrieben. Auch im On-Road-Rallyesport konnte die Marke punkten und gehört mit fünf Titeln als Rallye-Weltmeister zu den erfolgreichsten Autoherstellern dieses Wettbewerbs. Heute ist das Ziel nachhaltiger Mobilität in die Unternehmensstatuten eingebettet. Mit dem Elektrofahrzeug Mitsubishi Electric Vehicle gelang der Schritt in die E-Mobility, der Plug-in Hybrid Outlander ist das erste SUV Plug-in Hybrid mit Allradantrieb.

Haber wird Bundestrainer Junioren, Wudtke Bundestrainer Jugend männlich


Der Deutsche Handballbund entwickelt die Struktur im Nachwuchsleistungssport konsequent weiter: André Haber wird zum 1. Januar 2018 neben seiner Aufgabe als Co-Trainer des Bundesligisten SC DHfK Leipzig neuer Bundestrainer Junioren, der bisherige Amtsinhaber Erik Wudtke übernimmt die Aufgaben des Bundestrainers Jugend männlich. „André Haber und Erik Wudtke arbeiten an Schlüsselpositionen des Nachwuchsleistungssports. Beide sind herausragende Experten, die perfekt in unsere neuen, sich weiter entwickelnden Strukturen passen. Höchste Qualität in der Arbeit mit den heutigen Top-Talenten ist die Grundlage für künftigen Erfolg unserer Nationalmannschaften“, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. André Haber folgt auf Erik Wudtke; dieser tritt die Nachfolge von Jochen Beppler an, der als Chef-Bundestrainer Nachwuchs seit Dezember die Aufgaben des jetzigen Vorstands Sport Axel Kromer innehat.

Der 31-jährige Haber erhält mit halber Stelle einen Vertrag bis 2019 und wird sich in seiner Arbeit auf die Entwicklung der U20-Nationalmannschaft konzentrieren und für Sichtung, Entwicklung und Betreuung der Spieler der Jahrgänge 1998 und jünger verantwortlich zeichnen. Diese Generation hat er bereits kennengelernt, als er gemeinsam mit Jochen Beppler die damalige U18/U19-Auswahl betreute. Nächste Aufgaben sind die U20-EM 2018 und die U21-WM 2019.

„Es ist für mich eine große Ehre, das Amt als Bundestrainer Junioren im größten Handballverband der Welt anzunehmen“, sagt Haber. „Da ich bereits bei der U18-Nationalmannschaft mitgearbeitet habe, konnte ich die Struktur des Kaders und die Arbeit im Verband kennenlernen. Das erleichtert mir den Einstieg. Ich bin sehr froh und dankbar, dass mir der SC DHfK die Möglichkeit einräumt, parallel zu meiner Aufgabe als Co-Trainer in der Bundesliga wieder für den Verband tätig zu sein.“ Beim Vier-Länder-Turnier in Konstanz (12. bis 14. Januar) wird sich Haber einen ersten Eindruck verschaffen und das Trainerteam Erik Wudtke/Klaus-Dieter Petersen unterstützen.

Der aus dem sächsischen Meerane stammende André Haber steht bereits seit 2008 in Diensten des SC DHfK Leipzig und war bereits unter dem jetzigen Männer-Bundestrainer Christian Prokop auch Co-Trainer der Bundesligamannschaft. 2015 und 2016 gewann der A-Lizenzinhaber mit dem Leipziger Nachwuchs die Deutsche Meisterschaft der A-Jugend. Im Sommer 2017 übernahm er die Bundesligamannschaft des SC DHfK Leipzig als Interimstrainer und wird dort mit Beginn des neuen Jahres wieder Assistent – dann an der Seite des bisherigen Frauen-Bundestrainers Michael Biegler.

„Von Andrés Erfahrungsschatz können wir im DHB sehr profitieren“, sagt Kromer. Möglich ist Habers Engagement auch dank der Kooperation des SC DHfK Leipzig. „Wir sind sehr froh, dass Trainer Michael Biegler und Geschäftsführer Karsten Günther dieser Aufgabe gegenüber sehr positiv eingestellt sind und uns in vollem Umfang unterstützen“, sagt Kromer.

„Ich freue mich sehr für André, dass er zusätzlich zu seiner Aufgabe als Co-Trainer des SC DHfK Leipzig nun auch erneut für den Deutschen Handballbund arbeiten kann. Das spricht für seine Fähigkeiten und den super Job, den er bei uns macht“, sagt Karsten Günther, Geschäftsführer des SC DHfK Leipzig. „Terminlich sind diese beiden Aufgaben gut miteinander vereinbar, und André hat bisher schon nachgewiesen, dass er sehr zielorientiert und strukturiert arbeitet.“

Erik Wudtke steht bereits seit 2015 in Diensten des Deutschen Handballbundes. Der 45-jährige Sportfachwirt übernahm nach Silber bei der U20-EM 2016 die U21-Nationalmannschaft und führte diese im vergangenen Sommer ins WM-Halbfinale.

Wudtke war als Sportlicher Leiter und Nachwuchskoordinator beim TSV Bayer Dormagen tätig und verfügt über langjährige Erfahrung in der Verbands- und Vereinsarbeit. Der gebürtige Aachener war Landestrainer im HV Mittelrhein und im Hamburger HV. Hier leitete er, wie auch in Dormagen, den DHB-Stützpunkt. An der DOSB-Trainerakademie in Köln absolviert der ehemalige Bundesligaspieler seit 2015 ein dreijähriges Diplom-Trainer-Studium. „Wir möchten Erik auch mit seinen Kompetenzen in der Lehre und Ausbildung noch näher an den DHB-Corpus heranbringen, denn er kennt aus zahlreichen Perspektiven den Weg, den unsere Top-Talente für eine ideale Entwicklung nehmen sollen“, sagt Kromer. Wudtkes nächste sportliche Herausforderung wird im kommenden Sommer die U18-Europameisterschaft sein.