DHB Herrennationalmannschaft

Alfred Gislason neuer Bundestrainer


Isländer übernimmt zum Lehrgang im März / Erstes Länderspiel gegen die Niederlande



Das Präsidium des Deutschen Handballbundes hat im Rahmen seiner turnusgemäßen Präsidiumssitzung beschlossen, Christian Prokop von seiner Aufgabe als Bundestrainer der Männer-Nationalmannschaft freizustellen. Die Nachfolge übernimmt der Isländer Alfred Gislason, der am morgigen Freitag in Hannover offiziell vorgestellt wird.

Die Pressekonferenz findet am morgigen Freitag, 7. Februar, um 11.30 Uhr im Maritim Airport Hotel, Maritimstraße 1, 30855 Langenhagen statt. Medienvertreterinnen und Medienvertreter, die hieran teilnehmen möchten, werden aus organisatorischen Gründen gebeten, sich mit einer formlosen E-Mail an presse@dhb.de anzumelden. Eine Splitbox zur Abnahme des Tonsignals steht zur Verfügung.
Wir haben diese schwere Entscheidung nach reichlicher Abwägung und einer ganzheitlichen Analyse aus Verantwortung für den deutschen Handball getroffen“, sagt Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes. „Bei Christian Prokop bedanken wir uns ausdrücklich für die geleistete Arbeit und insbesondere für das Auftreten unserer Nationalmannschaft bei den letzten Turnieren. Wir sind allerdings auch in der Analyse der Europameisterschaft davon überzeugt, dass wir unsere kurzfristigen Ziele nur mit einem neuen Impuls erreichen können. Alfred Gislason steht aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und Erfolge für einen solchen Impuls und bringt frische Energie in die Nationalmannschaft.“

Der 60-jährige Gislason erhält einen Vertrag, der die EHF EURO 2022 in Ungarn und der Slowakei einschließt. Seine Arbeit als Bundestrainer wird er mit dem am 9. März in Aschersleben beginnenden Lehrgang der Nationalmannschaft aufnehmen. Das erste Länderspiel steht am 13. März ab 18 Uhr gegen die Niederlande auf dem Programm. Die ARD überträgt live. Erster Höhepunkt wird das Olympia-Qualifikationsturnier vom 17. bis zum 19. April in Berlin sein – mit den Teams aus Schweden, Slowenien und Algerien kämpft die deutsche Handball-Nationalmannschaft in der Max-Schmeling-Halle um zwei Tickets für die Olympischen Spiele in Tokio.

Als Spieler bestritt der Rechtshänder 190 Länderspiele für Island und gewann mit dem TUSEM Essen in den achtziger Jahren zweimal die Deutsche Meisterschaft sowie einmal den DHB-Pokal. Anschließend ist Gislason einer der erfolgreichsten Vereinstrainer im Welthandball geworden. Nach dem Triumph mit dem SC Magdeburg 2002 gewann er auch mit dem THW Kiel 2010 und 2012 die Champions League. Hinzu kommen unter anderem sieben Deutsche Meisterschaften und sechs Erfolge im DHB-Pokal. Nach Stationen in Hameln, Magdeburg und Gummersbach gestaltete er von 2008 bis zum Juni vergangenen Jahres die Geschicke des THW Kiel. Von 2006 bis 2008 war er Trainer seines Heimatlandes Island.

Aktuelle Termine

  • 13.03.20: Länderspiel Männer Deutschland - Niederlande in Magdeburg
  • 25.03.20: Länderspiel EM-Qualifikation Frauen Slowenien - Deutschland in Celje
  • 29.03.20: Länderspiel EM-Qualifikation Frauen Deutschland - Slowenien in Bietigheim-Bissingen
  • 17.-19.04.20: Olympia-Qualifikationsturnier Männer in Berlin mit Deutschland, Schweden, Slowenien und Algerien

Berlin erwartet „große Spiele“


Schweden, Slowenien und Algerien: Gegner für Olympia-Qualifikation bestätigt / Starker Vorverkauf


Die letzten beiden direkten Qualifikationsplätze für die Olympischen Spiele 2020 sind seit Sonntagabend besetzt: In Stockholm sicherte sich Spanien als alter und neuer Europameister die Teilnahme am olympischen Handballturnier, in Tunis gelang dies Ägypten als neuem Afrikameister. Weitere feststehende Teilnehmer neben Gastgeber Japan sind Weltmeister Dänemark, Asienmeister Bahrain und Panamerika-Champion Argentinien.

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft kann sich in einem von insgesamt drei Olympia-Qualifikationsturnieren einen der verbleibenden sechs Plätze sichern. Vom 17. bis zum 19. April trifft das Team von Bundestrainer Alfred Gislason in Berlin auf Schweden, Slowenien und Algerien. Die ersten beiden Mannschaften sichern sich Tokio-Tickets. Karten für das Handball-Wochenende in der Hauptstadt sind unter dhb.de/tickets erhältlich. Bisher sind knapp 16.000 von 26.000 Karten für die Spiele in der Max-Schmeling-Halle verkauft. Weitere Ticketkontingente werden zeitnah in den Verkauf gegeben.

„Wir können wir uns auf große Spiele einstellen, aber in Berlin werden wir sicher nicht der Wunschgegner unserer Gäste sein“, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. „Mit Schweden und Slowenien haben wir zwei enorme starke Gegner, Algerien wird eher als Außenseiter angreifen. Wir wissen, dass wir neben Algerien mindestens einen der beiden Europäer hinter uns lassen müssen, und sind davon überzeugt, dass Schweden – ähnlich wie Frankreich und Dänemark – deutlich stärker ist, als es die Platzierung bei der gerade beendeten Europameisterschaft aussagt.“

Schweden, bereits viermal Olympiafinalist, wird nach der EHF EURO 2020 wie geplant die sportliche Leitung an den neuen Trainer Glenn Solberg übergeben – verbunden mit möglichen Änderungen im Kader und in der taktischen Ausrichtung. Auch der erst im Dezember ins Amt gekommene Ljubomir Vranjes wird seine Handball-Philosophie als Trainer des EM-Vierten Slowenien weiter umsetzen. Kromer: „Das werden sehr interessante Aufgaben.“

Auf dem Weg zur Olympia-Qualifikation bestreitet Bundestrainer Alfred Gislason mit der Nationalmannschaft noch einen Lehrgang mit einem Länderspiel gegen die Niederlande (Freitag, 13. März, 18 Uhr – Restkarten unter dhb.de/tickets). Die Partie wird von der ARD live übertragen.


Die Olympia-Qualifikationsturniere auf einen Blick:

Turnier 1 in Norwegen: Norwegen, Brasilien, Chile, Südkorea
Turnier 2 in Frankreich: Frankreich, Kroatien, Portugal, Tunesien
Turnier 3 in Berlin: Deutschland, Schweden, Slowenien, Algerien


Der Rahmenspielplan für das Turnier in Berlin:

Freitag, 17. April:
Slowenien – Algerien
Deutschland – Schweden

Samstag, 18. April:
Deutschland – Slowenien
Schweden – Algerien

Sonntag, 19. April:
Algerien – Deutschland
Schweden – Slowenien

Die Anwurfzeiten der Spiele werden in enger Absprache mit den TV-Rechtehaltern und Fernsehsendern der teilnehmenden Nationen festgelegt. Der Weltverband IHF behält sich das Recht vor, hier Änderungen vorzunehmen.

Aktuelle Termine

  • 13.03.20: Länderspiel Männer Deutschland - Niederlande in Magdeburg
  • 25.03.20: Länderspiel EM-Qualifikation Frauen Slowenien - Deutschland in Celje
  • 17.-19.04.20: Olympia-Qualifikationsturnier Männer in Berlin mit Deutschland, Schweden, Slowenien und Algerien

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Der deutschen Handball-Nationalmannschaft gelingt bei der Europameisterschaft ein versöhnlicher Abschluss. Gegen Portugal tut sich das Team aber dennoch schwer.

Am Ende einer langen EM-Reise freuten sich die deutschen Handballer eher leise und verhalten über ihren fünften Platz.

Nach dem 29:27 (14:13) gegen die Überraschungsmannschaft aus Portugal und drei intensiven Wochen mit zehn Spielen dachte Philipp Weber allerdings noch nicht an die bevorstehende Heimreise am Sonntag, sondern "an ein schönes, kaltes Bier in der Kabine".

Bundestrainer Christian Prokop war zufrieden mit dem, was er im letzten Turnierspiel gesehen hatte, auch wenn es die eine oder andere Schwachstelle gab. "Es ist immer besser, mit einem Sieg rauszugehen als mit einer Niederlage", sagte der Bundestrainer am ARD-Mikrofon. Seine Mannschaft habe bei der EM "einen hervorragenden Weg genommen, aber es gab natürlich auch Defizite."

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Tickets für Tokio in Berlin


Vorverkauf für Olympia-Qualifikationsturnier in der Hauptstadt beginnt am Mittwoch 22.01.2020


Von Berlin nach Tokio zu den Olympischen Spielen – das ist der große Traum, der sich mit dem Olympia-Qualifikationsturnier verbindet. Vom 17. bis zum 19. April streitet die deutsche Handball-Nationalmannschaft mit drei weiteren Teams um insgesamt zwei Tickets für die Olympischen Spiele in Tokio. Die genaue Besetzung entscheidet sich erst in den kommenden Tagen während der finalen Phasen der Europa- und Afrikameisterschaften. Die deutschen Handballer werden sich mit Spanien oder Schweden sowie einer weiteren europäischen und einer afrikanischen Mannschaft messen müssen. Das exakte Teilnehmerfeld steht voraussichtlich am Sonntagabend fest, der genaue Spielplan folgt in Kürze.

„Die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 ist unser seit Jahren erklärtes Ziel. Wir freuen uns darauf, uns in der Max-Schmeling-Halle mit unseren Fans auf den Weg machen zu können“, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. Das Team von Bundestrainer Christian Prokop hat sich bereits im vergangenen Jahr als WM-Vierter die Teilnahme am Olympia-Qualifikationsturnier gesichert.

Der Vorverkauf für das Turnier in Berlin beginnt am morgigen Mittwoch um 14:00 Uhr über dhb.de/tickets, unter der kostenpflichten Rufnummer 01806/570070 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen, Montag bis Sonntag 8 bis 20 Uhr), sowie an allen Vorverkaufsstellen von CTS Eventim.

Tageskarten für jeweils zwei Spiele in der dank einer Zusatztribüne 8700 Zuschauer fassenden Max-Schmeling-Halle sind bereits ab 20 Euro erhältlich, Dauerkarten für das gesamte Turnier mit insgesamt sechs Partien ab 50 Euro. Zudem gibt es ein Angebot für Familien - weitere Infos zu den ab drei Personen erhältlichen Familientickets sind unter dhb.de/tickets zu finden.
 
 
Preise im Überblick:

Tagestickets: Kategorie 1 80 Euro, Kategorie 2 60 Euro, Kategorie 3 40 Euro, Kategorie 4 (Stehplatz) 20 Euro
Turniertickets: Kategorie 1 205 Euro, Kategorie 2 150 Euro, Kategorie 3 95 Euro, Kategorie 4 (Stehplatz) 50 Euro
Ermäßigungen für Gruppen ab zehn Personen, Jugendliche unter 18 Jahren, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Rentner, Schüler, Studierende und Schwerbehinderte ab GdB 50 mit Vorlage entsprechender Ausweise
 

Aktuelle Termine

  • 09.-26.01.20: EHF EURO 2020 Männer in Norwegen, Österreich und Schweden
  • 22.01.20: Hauptrunde EHF EURO 2020 Tschechien - Deutschland
  • 25.01.20: Spiel um Platz 5 EHF EURO 2020 in Stockholm
  • 13.03.20: Länderspiel Männer Deutschland - Niederlande in Magdeburg

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Die deutschen Handballer haben die Hauptrunde bei der EM mit einem Sieg gegen Tschechien abgeschlossen und steigen am Donnerstag in den Flieger nach Stockholm. Dort geht es am Samstag im Spiel um Platz fünf gegen Portugal.

Die Spieler verabschiedeten sich im warmen Applaus der Zuschauer aus der Wiener Stadthalle, derweil lagen sich Bundestrainer Christian Prokop und DHB-Vize Bob Hanning erleichtert in den Armen: Mit dem fünften Sieg im siebten Spiel treten die deutschen Handballer ihre letzte EM-Reise nach Stockholm an. Zum Abschluss der Hauptrunde gewann Deutschland gegen Tschechien mit 26:22 (13:10) und kann sich nun in aller Ruhe auf das Spiel um Platz fünf am Samstag gegen Portugal (16.00/One) vorbereiten.

Wie knapp Deutschland das erhoffte Halbfinale verfehlte, zeigt ein Blick auf die Bilanz der Slowenen. Mit ebenfalls fünf Siegen aus sieben Spielen erreichte das Team des ehemaligen Flensburger Meistertrainers Ljubomir Vranjes die Runde der letzten Vier.

"Das war das erwartet letzte Spiel, in dem die Tschechen eben auch noch mal wollten und wir zu viele verschiedene Phasen drin hatten", sagte Prokop im ZDF: "Wir haben kein Feuerwerk abgebrannt, aber noch einen Pflichtsieg verbucht. Wien war sehr schön für uns." Man wolle im Hinblick auf die "schwere Olympia-Qualifikation bis zum Schluss alle Möglichkeiten nutzen, die die EM uns bietet. Gegen Portugal werden wir alles nochmal reinwerfen."

Ein sicherer Rückhalt im deutschen Tor war erneut Johannes Bitter, der wie schon nach dem Spiel gegen Österreich als "Man of the Match" ausgezeichnet wurde. Der Weltmeister von 2007 stand sicher gegen Tschechiens Shooter Ondrej Zdrahala und Regisseur Tomas Babak vom Bundesligisten Bergischer HC. Bitter bügelte auch Unkonzentriertheiten im deutschen Angriff aus, so parierte er kurz vor der Halbzeitpause einen Gegenstoß des frei vor ihm auftauchenden Babak.

Ein Aktivposten war auch Philipp Weber, der im EM-Verlauf immer mehr in die Spielmacher-Rolle hineinwuchs und die gebotenen Möglichkeiten einwandfrei nutzte. "Er macht heute wieder ein richtig gutes Spiel", sagte Teammanager Oliver Roggisch am ZDF-Mikrofon. Weber war mit fünf Treffern auch erfolgreichster deutscher Werfer. "Für uns war es wichtig, mit einem Sieg nach Stockholm zu fliegen, dort wollen wir nochmal richtig einen raushauen", sagte Weber.

Die Mannschaft hatte nach der missglückten Vorrunde in Trondheim versprochen, in der Hauptrunde ein anderes Gesicht zu zeigen, und dieses Versprechen hielt sie auch gegen Tschechien ein. Der Bundestrainer lobte seine Abwehr über den grünen Klee, war aber mit der Angriffsleistung nicht zufrieden. "Im Moment sind die dran, weil wir unsere Chancen nicht nutzen", sagte Prokop nach 22 Minuten beim Stand von 10:8, wenig später: "Ihr spielt eine fantastische Abwehr, schnell und tief, aber spielt vorne nicht so alibimäßig nach dem Motto 'soll ich, soll ich nicht' - spielt das richtig mit Dampf."

Prokop nutzte die Partie wie angekündigt, um viel zu wechseln und die Spielanteile zu verteilen, das Casting für die Olympia-Qualifikation im April in Berlin hat begonnen. Auf Rechtsaußen erhielt Tobias Reichmann zunächst den Vorzug vor dem bislang überzeugenden Timo Kastening, Marian Michalczik kam nach 20 Minuten für Abwehrchef Hendrik Pekeler, im rechten Rückraum begann Kai Häfner. Auch David Schmidt und Patrick Zieker, der auf Linksaußen früh für Kapitän Uwe Gensheimer ins Spiel kam, erhielten ihre Chance.

Zuvor hatte Slowenien das Halbfinale als letzte Mannschaft nach Titelverteidiger Spanien, den verlustpunktfreien Norwegern und Kroatien komplettiert. Die Slowenen standen nach dem 34:26 der Portugiesen gegen Ungarn bereits vor ihrer 30:33-Niederlage gegen Norwegen als Halbfinalist fest.

Die beiden Finalisten ermitteln am Freitag in Stockholm Spanien und Slowenien (18.00 Uhr) sowie Kroatien und Norwegen (20.30 Uhr). Portugal und Slowenien sind mögliche deutsche Gegner in der Olympia-Qualifikation in Berlin.

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Klarer Sieg über Österreich sichert Spiel um Platz fünf

Die deutschen Handballer haben sich nach dem Drama gegen Kroatien wieder aufgerappelt und spielen nach dem Sieg gegen Österreich am Samstag in Stockholm um EM-Platz fünf.

Stolz nahm Johannes Bitter die Ehrung als "Man of the Match" entgegen, an der Seitenlinie applaudierte Bundestrainer Christian Prokop seinem Torhüter fast ein wenig gerührt. Der beste Spieler der Partie war beim 34:22 (16:13)-Sieg der deutschen Handballer gegen Österreich mit vollem Einsatz vorangegangen und machte sich anschließend ein bisschen Gedanken darüber, ob seine beiden Söhne das wohl miterleben durften: "Ich muss gleich mal zu Hause anrufen, ob sie es gesehen haben."

Derweil atmete Prokop am ARD-Mikrofon tief durch. "Genießen konnte ich vielleicht die letzten zehn Minuten, das war mental schon eine große Herausforderung." ARD-Experte Dominik Klein forderte "öffentliche Rückendeckung vom Trainer", Prokop selbst fand es "schon sehr bitter, dass wir gegen Kroatien mit einem Tor verlieren, und dann wird wegen dem Trainer so ein Fass aufgemacht. Diese Mannschaft entwickelt gerade ein sehr gutes Gefühl für sich."

Den Charaktertest gegen Österreich hat Deutschland jedenfalls mit Bravour bestanden. Gestützt auf den bärenstarken Bitter und mit einer Top-Einstellung wurde das Schlüsselspiel gegen den Gastgeber in der Wiener Stadthalle gewonnen. Der Flug zum Platzierungsspiel am Samstag in Stockholm ist gebucht, das Hauptrunden-Finale am Mittwoch gegen Tschechien (20.30 Uhr/ZDF) hat darauf keinen Einfluss mehr.

Bester Werfer in einer hochmotivierten Mannschaft war einmal mehr Kastening auf Rechtsaußen, "Mr. Steal Deal" war überall und profitierte von seinen schnellen Beinen und dem perfekten Zusammenspiel mit Bitter. Sechsmal versenkte Kastening den Ball im Tor der Österreicher, fünfmal traf der von ihm auf Rechtsaußen "entthronte" Tobias Reichmann vom Siebenmeterpunkt.

Auch ein missglückter Start konnte das hochmotivierte Team von Bundestrainer Christian Prokop nicht aufhalten. Zunächst lief es zu ideenlos im Angriff und zu passiv in der Abwehr, viele technische Fehler brachten die Österreicher ins Spiel. Gegen die defensive Deckung der Gastgeber fiel dem deutschen Rückraum nicht viel ein, hinten musste Andreas Wolff zu oft den Ball aus dem Tor holen.

Dann schlug nach 15 Minuten bei einem 7:9-Rückstand die Stunde von Johannes Bitter, und für die gesamte Mannschaft war es eine Art Weckruf. Der mit Sprechchören gefeierte Bitter parierte schon bis zur Halbzeit sechs von neun Würfen auf seinen Kasten, mit zentimetergenauen Anspielen in den Gegenstoß setzte er außerdem Kastening perfekt in Szene. Nicht mehr dabei war zu dem Zeitpunkt bereits Abwehrhüne Patrick Wiencek, der Kieler klagte über Knieprobleme und kam auch in der zweiten Hälfte nicht zurück ins Spiel.

Seinen Part übernahm Johannes Golla, der im Kroatien-Spiel wegen kurzfristig aufgetretener Übelkeit nicht dabei sein konnte. Der 22-Jährige organisierte gemeinsam mit dem vorgezogen spielenden Hendrik Pekeler die Deckung, Deutschland kam nun immer besser ins Spiel. Beim Stand von 15:13 wechselte die Abwehr wieder auf 6:0, und auch dagegen fanden die Österreicher kein Mittel.

In der zweiten Halbzeit blieb die deutsche Mannschaft kompromisslos dran, es gab keine Schwächephase gegen einen verzweifelt kämpfenden Gastgeber, für den es noch um einen Platz in einem Olympia-Qualifikationsturnier geht. Fast mühelos gelangen die Spielzüge, und wenn es hinten doch einmal eng wurde, war wieder Johannes Bitter da. Nach jeder gelungenen Aktion ging er zur Bank und klatschte mit Wolff ab - die Chemie zwischen den beiden Keepern stimmt in jeder Situation.

In der 49. Minute warf Hendrik Pekeler den Ball zum 29:19 ins leere österreichische Tor, es war die erste Zehn-Tore-Führung für die deutsche Mannschaft. Die Quote von Bitter lag zu diesem Zeitpunkt bei grandiosen 50 Prozent. Das Spiel war gelaufen, Deutschland wich keinen Zentimeter zurück, und Österreich kassierte seine höchste Niederlage im Turnierverlauf. Lässig mit den Händen in den Hosentaschen verfolgte Prokop die letzten Sekunden bis zur Schlusssirene, seine Mannschaft ließ nichts mehr anbrennen.

 

Im EM-Hauptrundenspiel gegen Kroatien setzt es eine dramatische 24:25-Niederlage – gleichbedeutend mit dem EM-Aus für Deutschland.

Ein ganz bitterer Abend für das DHB-Team: Trotz ihrer vielleicht besten Leistung bei der Handball-EM ist die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop durch das 24:25 im Kracher gegen Kroatien praktisch ausgeschieden. Hat nur noch eine theoretische Chance auf das Halbfinale. 

Dabei lag das deutsche Team lange in Führung, ehe es zum Ende der Partie gegen den Turnier-Mitfavoriten noch mal ganz eng wurde. Bitter: Deutschland lag nur zwei Mal im Spiel hinten: Zu Beginn mit 0:1 – und zum Ende mit 24:25.

Trotzdem: Es war eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen, auch wenn sie am Ende nicht belohnt wurde.

Die deutsche Nationalmannschaft liefert gegen Weißrussland die erste richtig starke Vorstellung bei der EM ab und belohnt sich mit einem klaren 31:23 Sieg.

Hellwach, hochkonzentriert und mit einem endlich wieder erstarkten Wolff im Tor: Die deutschen Handballer haben ihren großen Worten beeindruckende Taten folgen lassen und ihren Traum vom EM-Halbfinale am Leben erhalten.

Das 31:23 (18:11) zum Hauptrundenstart gegen Weißrussland war der dringend benötigte Sieg im ersten von vier "Endspielen" auf dem Weg in die Medaillenrunde. Beste Werfer waren Rechtsaußen Timo Kastening (6 Tore), Rückraum-Shooter Julius Kühn (4) und Philipp Weber (4).

"Ich bin komplett zufrieden, das war eine deutliche Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen", sagte Bundestrainer Christian Prokop bei der ARD: "Die Jungs haben das fantastisch gelöst." Die nächste Hürde ist am Samstag (20.30 Uhr gegen Ex-Weltmeister Kroatien, und dessen Superstar Domagoj Duvnjak in Diensten des THW Kiel weiß sehr genau, was ihn und seine Mannschaft erwartet.

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Deutschland erreicht die Hauptrunde

Die deutschen Handballer sichern sich bei der EM mit einem Sieg gegen Lettland das Hauptrundenticket. Zwischenzeitlich kommt der Gegner jedoch gefährlich nahe.
Christian Prokop ballte beide Hände zu Fäusten, der Bundestrainer atmete einmal ganz tief durch, dann klatschte er sichtlich erleichtert mit seinem Matchwinner Julius Kühn ab.
Beim 28:27 (16:11)-Zittersieg gegen Lettland mussten die deutschen Handballer buchstäblich bis zur letzten Sekunde um den Einzug in die Hauptrunde der EM bangen.
"Das war keine leichte psychologische Situation, wir konnten nicht viel gewinnen, aber viel verlieren", sagte Bundestrainer Christian Prokop am ZDF-Mikrofon: "Wir hatten das Spiel bis zur 48. Minute gut im Griff, aber dann haben wir aus dem Tor nicht mehr so viel Unterstützung gekriegt, und es wurde noch richtig eng. Wichtig ist: Wir sind weiter."

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Debakel-Auftritt der deutschen Handballer!

Das DHB-Team hat im zweiten Vorrundenspiel der EM 2020 gegen Titelverteidiger Spanien eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen.

Die Mannschaft von Trainer Christian Prokop verlor das Schlüsselspiel in Gruppe C mit sieben Toren Rückstand 26:33 (11:14) gegen den Titelverteidiger.
Nun muss Sieg gegen Lettland muss her!

Am Montag muss gegen Lettland mindestens ein Unentschieden her, um die Hauptrunde zu erreichen. Beste Werfer gegen Spanien waren vor 6558 Zuschauern in Trondheim Kreisläufer Hendrik Pekeler (5) und Kapitän Uwe Gensheimer (4/2).

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Die deutschen Handballer starten mit einem 34:23 Sieg gegen die Niederlande in die EM.

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Auftaktsieg für die deutschen Handballer, frühes Rot für ihren Kapitän und eine bärenstarke Leistung von Torhüter Andreas Wolff.

Beim 34:23 (15:13) gegen EM-Debütant Niederlande war Uwe Gensheimer ab der 16. Minute nur noch Zuschauer. Von der Tribüne aus sah er, wie Wolff seine Mannschaft auch in Schwächephasen im Spiel hielt und der wichtigste Garant für den gelungenen Turnierstart vor 4057 Zuschauern in Trondheim war.
Am Platzverweis des Kapitäns ließ sich nach einer Viertelstunde ein Bruch im Spiel der deutschen Mannschaft festmachen. Der 33-Jährige hatte Oranje-Keeper Bart Ravensbergen beim Siebenmeter im Gesicht getroffen - nach Ansicht der Videobilder blieb den slowenischen Schiedsrichtern Bojan Lah/David Sok keine andere Wahl, als Gensheimer auf die Tribüne zu schicken. 

"Das hat sich nicht gut angefühlt", sagte Gensheimer: "Jetzt bin ich erleichtert, jetzt kann ich locker sein, zwischendurch war ich das nicht. Aber es war eine klare rote Karte, der Torwart hat sich nicht bewegt."
Es kam zu einen Bruch im Spiel der deutschen Mannschaft, die sich nach einer nervösen Anfangsphase gefangen hatte und nach einem 5:0-Lauf nach einer Viertelstunde mit 10:5 führte. Gelungene Abschlüsse aus dem Rückraum und präzise Anspiele an den Kreis zogen den quirligen Niederländern den Zahn, die Abwehr stand sicher, und dahinter zeigte Wolff in den ersten 15 Minuten bereits fünf Paraden.

Dann lief auf einmal nicht viel zusammen. Die Niederländer, angetrieben von ihrem nur 1,72 m großen Aufbauspieler Luc Steins, waren schneller und giftiger und nutzten das schwerfällige Spiel ihres Gegners gnadenlos aus.
Das änderte sich in der zweiten Hälfte zunächst nicht, Deutschland kam überhaupt nicht ins Spiel und lag in der 35. Minute nur noch mit einem Treffer in Führung. Erst ab der 42. Minute kam die Mannschaft wieder zu ihrem gewohnten Spielrhythmus und kamen so zu einem letztendlich verdienten Auftaktsieg.

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Auch das zweite Testspiel der 1 Deutschen wird mit 32:28 gegen Österreich gewonnen

Frisches Selbstvertrauen tankte das deutsche Team von Christian Prokopfür für das Turnier in Norwegen, Österreich und Schweden mit diesem Ergebnis. Prokop wechselte, wie schon zuvor gegen Island, viel und gab seinem gesamten Team Einsatzzeiten.

Bester Torschütze war LA Patrick Zieher mit 6 Toren, gefolgt von Jannik Kohlbacher mit 5 und Uwe Gensheimer mit 4 Toren. Zudem zeigte der in der 2. Hälfte eingewechselte Rückkehrer Johannes Bitter im Tor wichtige Paraden.

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Deutschland gewinnt erstes Testspiel gegern Island mit 33:25

Deutschland zeigt sich kurz vor EM-Start in guter Form und bezwingt Island in einem Härtetest deutlich. Rückkehrer Johannes Bitter weiß zu überzeugen.

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat im ersten Härtetest vor der Europameisterschaft einen guten Eindruck hinterlassen. Das Team von Nationaltrainer Christian Prokop setzte sich am Samstag in Mannheim gegen EM-Teilnehmer Island mit 33:25 (16:13) durch und zeigte dabei vielversprechende Ansätze in Offensive und Defensive.

Fünf Tage vor dem EM-Auftakt gegen die Niederlande waren Kapitän Uwe Gensheimer und Paul Drux mit je vier Treffern die gefährlichsten Torjäger bei der deutschen Mannschaft. Daneben wusste auch das Torhüterduo mit Andreas Wolff und Rückkehrer Johannes Bitter zu überzeugen.
Die zuletzt von sieben Ausfällen zurückgeworfene deutsche Mannschaft erwischte gegen Island einen gelungenen Start. Angeführt vom starken Drux, der vier der ersten fünf Treffer erzielte, konnten sich die Gastgeber früh leicht absetzen. Mehrere einfache Fehler im Angriffsspiel verhinderten jedoch eine deutlichere Führung zur Pause.

Im zweiten Durchgang verlor Island, das kurzfristig auf seinen Star Aron Palmarsson vom FC Barcelona verzichten musste, dann aber doch den Anschluss. Die nun wesentlich konsequentere DHB-Auswahl baute ihre Führung früh aus und nahm sich letztlich auch viel Zeit, um verschiedene Spielsysteme und Personal zu testen. 

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Mit 17 Spielern auf Kurs EHF EURO 2020


Bundestrainer Prokop: „Ich freue mich auf unsere Nationalmannschaft“ / Start der Vorbereitung am 2. Januar

Stammkräfte, junge Männer sowie ein Debütant und ein Weltmeister von 2007: Bundestrainer Christian Prokop hat aus dem Anfang des Monats gemeldeten erweiterten 28er-Kader das nun 17 Spieler umfassende Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft für die EHF EURO 2020 formiert. Dieses kommt am 2. Januar in Frankfurt am Main zusammen und startet nach Länderspielen gegen Island (Mannheim, 4. Januar, 17.20 Uhr, live im ZDF) und Österreich (Wien, 6. Januar, 14.40 Uhr, live in der ARD) in das EM-Turnier.
 
„Ich freue mich auf unsere Nationalmannschaft und die vor uns liegenden Herausforderungen. Dafür haben wir in den vergangenen Monaten gemeinsam die Grundlage geschaffen. Der Europameisterschaft sehe ich mit Zuversicht entgegen, denn ich glaube fest an die Möglichkeiten unseres Teams“, sagt Bundestrainer Christian Prokop.
 
Dabei ist gerade für die Position Rückraum Mitte Improvisationskunst gefragt: Martin Strobel fühlt sich nach gerade erst überstandenem Kreuzbandriss noch nicht wieder fit für die Intensität einer EM, Tim Suton und Simon Ernst erlitten in dieser Saison Kreuzbandrisse, und zu Beginn dieser Woche mussten die Linkshänder Fabian Wiede und Steffen Weinhold ihre Teilnahme verletzungsbedingt absagen.
 
Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes, erklärt: „Unser aller Job ist es, gerade aus solchen Rückschlägen neue Stärke zu gewinnen. Unser Blick richtet sich nach vorn, denn es tun sich neue Möglichkeiten und Chancen auf. Unsere Nationalmannschaft wird an dieser Aufgabe wachsen.“ Die Spielleitung wird auf mehrere Schultern verteilt werden. Stabiles Fundament der Nationalmannschaft soll die Abwehr sein. Dafür steht mit dem jungen Johannes Golla ein vierter Kreisläufer mit starken Abwehreigenschaften neben dem etablierten Trio Wiencek-Pekeler-Kohlbacher im Aufgebot. Zudem entschied sich der Bundestrainer im Tor neben Andreas Wolff mit dem 37-jährigen Johannes Bitter für einen Weltmeister von 2007. „Mit Andreas Wolff und Johannes Bitter haben wir ein Torwartgespann, von dem wir uns eine hohe Stabilität und wichtige Impulse im EM-Turnier erhoffen“, sagt Prokop.
 
Auf den Flügeln ändert sich die Nationalmannschaft: Neben Kapitän Uwe Gensheimer wird Debütant Patrick Zieker (2011 gemeinsam mit Hendrik Pekeler U21-Weltmeister) die Position Linksaußen besetzen. Für die rechte Seite stehen Tobias Reichmann und Timo Kastening im EM-Kader.
 
Mit welchen bis zu 16 Handballern Deutschland dann in die Vorrunde der EHF EURO 2020 geht, muss am 8. Januar um 20 Uhr beim Technical Meeting in Trondheim festgelegt werden. In der New Nidarohallen trifft das Team von Bundestrainer Christian Prokop auf die Niederlande (9. Januar), Spanien (11. Januar) und Lettland (13. Januar, Spielbeginn jeweils um 18.15 Uhr). Während der Vor- und Hauptrunde sowie am Finalwochenende sind jeweils bis zu zwei Wechsel mit Spielern aus dem erweiterten 28er-Kader möglich.
 
 
Das Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft:
 
Linksaußen: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), Patrick Zieker (TVB Stuttgart)
Rückraum links: Fabian Böhm (TSV Hannover-Burgdorf), Philipp Weber (SC DHfK Leipzig), Julius Kühn (MT Melsungen)
Rückraum Mitte: Paul Drux (Füchse Berlin), Marian Michalczik (TSV GWD Minden)
Rückraum rechts: Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Kai Häfner (MT Melsungen)
Rechtsaußen: Tobias Reichmann (MT Melsungen), Timo Kastening (TSV Hannover-Burgdorf)
Kreis: Hendrik Pekeler (THW Kiel), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen), Patrick Wiencek (THW Kiel), Johannes Golla
Tor: Andreas Wolff (KS Vive Kielce/POL), Johannes Bitter (TVB Stuttgart)
 
 
Die Termine rund um die EHF EURO 2020 im Überblick:
 
2. Januar: Beginn der EM-Vorbereitung in Frankfurt am Main
3. Januar: Medientermin in Frankfurt am Main
4. Januar: Länderspiel Deutschland – Island in Mannheim
5. Januar: Reise nach Wien
6. Januar: Länderspiel Österreich – Deutschland in Wien
7. Januar: Reise nach Trondheim
9. Januar: Vorrunde EHF EURO 2020 Deutschland – Niederlande
11. Januar: Vorrunde EHF EURO 2020 Spanien – Deutschland
13. Januar: Vorrunde EHF EURO 2020 Lettland – Deutschland
 

Aktuelle Termine

  • 02.01.20: Beginn der unmittelbaren Vorbereitung in Frankfurt am Main
  • 03.01.19: Medientermin Männer-Nationalmannschaft in Frankfurt am Main
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim
  • 05.01.20: Flug Männer-Nationalmannschaft nach Wien
  • 06.01.20: Länderspiel Männer Österreich - Deutschland in Wien
  • 07.01.20: Flug Männer-Nationalmannschaft nach Trondheim
  • 09.-26.01.20: EHF EURO 2020 Männer in Norwegen, Österreich und Schweden
  • 09.01.20: Vorrunde EHF EURO 2020 Deutschland – Niederlande
  • 11.01.20: Vorrunde EHF EURO 2020 Spanien – Deutschland
  • 13.01.20: Vorrunde EHF EURO 2020 Lettland – Deutschland

 

EM-Aufgebot gewinnt Kontur


Erweiterter 28er-Kader für die EHF EURO 2020 gemeldet / Prokop reduziert zum Start der unmittelbaren Vorbereitung auf 18 Spieler

Am heutigen Donnerstag hat der Deutsche Handballbund einen 28 Spieler umfassenden erweiterten Kader für die EHF EURO 2020 gemeldet. Mit diesem formalen Schritt nimmt auch das Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft für die Europameisterschaft in Norwegen, Österreich und Schweden Konturen an, denn nur aus diesem Kreis kann Bundestrainer Christian Prokop sein Team formieren.

„Mit dem 28er-Kader stecken wir den Rahmen ab, in dem wir uns im Januar bewegen können. Ich freue mich, dass Julius Kühn wie bereits im Oktober gegen Kroatien gesehen wieder eine Option ist“, sagt Prokop. „Wir haben auf vielen Positionen eine große Konkurrenz. Ich werde mir die Leistungen aller Spieler weiterhin anschauen und mit den Jungs im Austausch stehen.“

Nicht im Aufgebot stehen wird Martin Strobel. Der Spielmacher des HBW Balingen-Weilstetten, der Anfang Januar im WM-Hauptrundenspiel gegen Kroatien einen Kreuzbandriss erlitten hatte und erst seit wenigen Wochen wieder in der HBL spielt, informierte den Bundestrainer am Dienstagmorgen, dass er sich noch nicht wieder bereit für die Herausforderungen einer Europameisterschaft fühle.

„Es ist ein offenes Geheimnis, dass ich Martin Strobel sehr gern wieder in der deutschen Nationalmannschaft gesehen und ihm so lange wie eben möglich eine Tür offengehalten hätte“, sagt Prokop. „Die Klarheit, mit der Martin sein Potenzial einschätzt, sowie Ehrlichkeit und Geradlinigkeit, mit denen er mir mitteilen musste, dass eine Nominierung für ihn doch zu früh komme, sind beispielhaft für ihn als Sportler und Mensch.“

„Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden, die Europameisterschaft im Januar nicht zu spielen. Das habe ich dem Bundestrainer mitgeteilt. Ich war immer im Austausch mit Christian und bedanke mich auch für sein entgegengebrachtes Vertrauen im Hinblick auf die Europameisterschaft“, sagt Martin Strobel, der bisher 147 Länderspiele für Deutschland bestritt. „Obwohl ich wieder einige Spielminuten in der Bundesliga bestritten habe, fühle ich mich nicht in der Lage ein solches Turnier mit dieser Belastung und auf diesem Niveau zu spielen. Hier steht meine Gesundheit im Vordergrund. Trotz einiger Ausfälle bin ich davon überzeugt, dass unsere Nationalmannschaft über eine geschlossene Mannschaftsleistung viel erreichen kann!“

Prokop plant, mit bis zu 18 Spielern in die unmittelbare, am 2. Januar beginnende Vorbereitung auf die EHF EURO 2018 zu gehen. Die Nominierung hierzu folgt vor den Weihnachtstagen.

Mit welchen bis zu 16 Handballern Deutschland dann in die Vorrunde der EHF EURO 2020 geht, muss am 8. Januar um 20 Uhr beim Technical Meeting in Trondheim festgelegt werden. In der New Nidarohallen trifft das Team von Bundestrainer Christian Prokop auf die Niederlande (9. Januar), Spanien (11. Januar) und Lettland (13. Januar, Spielbeginn jeweils um 18.15 Uhr). Während der Vor- und Hauptrunde sowie am Finalwochenende sind jeweils bis zu zwei Wechsel mit Spielern aus dem erweiterten 28er-Kader möglich.


Der erweiterte 28er-Kader der deutschen Handball-Nationalmannschaft auf einen Blick:

Linksaußen: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), Marcel Schiller (Frisch Auf Göppingen), Patrick Zieker (TVB Stuttgart)
Rückraum links: Fabian Böhm (TSV Hannover-Burgdorf), Finn Lemke (MT Melsungen), Philipp Weber (SC DHfK Leipzig), Paul Drux (Füchse Berlin), Julius Kühn (MT Melsungen)
Rückraum Mitte: Marian Michalczik (TSV GWD Minden), Fabian Wiede (Füchse Berlin), Tim Kneule (Frisch Auf Göppingen), Max Janke (SC DHfK Leipzig), Luca Witzke (SC DHfK Leipzig)
Rückraum rechts: Steffen Weinhold (THW Kiel), Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Kai Häfner (MT Melsungen), David Schmidt (TVB Stuttgart)
Rechtsaußen: Tobias Reichmann (MT Melsungen), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Timo Kastening (TSV Hannover-Burgdorf)
Kreis: Hendrik Pekeler (THW Kiel), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen), Patrick Wiencek (THW Kiel), Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt)
Tor: Andreas Wolff (KS Vive Kielce/POL), Dario Quenstedt (THW Kiel), Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Johannes Bitter (TVB Stuttgart)

Aktuelle Termine

  • 29.11.-15.12.19: Weltmeisterschaft Frauen in Japan
  • 18.12.19: Akkredierungsschluss Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim
  • 02.01.20: Beginn der unmittelbaren Vorbereitung in Frankfurt am Main
  • 03.01.19: Medientermin Männer-Nationalmannschaft in Frankfurt am Main
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim
  • 05.01.20: Flug Männer-Nationalmannschaft nach Wien
  • 06.01.20: Länderspiel Männer Österreich - Deutschland in Wien
  • 07.01.20: Flug Männer-Nationalmannschaft nach Trondheim
  • 09.-26.01.20: EHF EURO 2020 Männer in Norwegen, Österreich und Schweden
  • 09.01.20: Vorrunde EHF EURO 2020 Deutschland – Niederlande
  • 11.01.20: Vorrunde EHF EURO 2020 Spanien – Deutschland
  • 13.01.20: Vorrunde EHF EURO 2020 Lettland – Deutschland

Erik Wudtke Co-Trainer bei der EHF EURO 2020 


Jugend Bundestrainer männlich assistiert Bundestrainer Christian Prokop / Erster Einsatz Anfang Januar

Die deutsche Männer-Nationalmannschaft wird mit einem veränderten Trainerteam in die EHF EURO 2020 in Norwegen, Schweden und Österreich (9. bis 26. Januar) gehen: Erik Wudtke, Jugend Bundestrainer männlich beim Deutschen Handballbund, assistiert Bundestrainer Christian Prokop bei den Spielen im Januar. Der 47-jährige wird den Platz von Co-Trainer Alexander Haase einnehmen. Haase, der auch den Oktober-Lehrgang krankheitsbedingt verpasste, ist noch nicht vollständig wiedergenesen und kann daher nicht an der Europameisterschaft teilnehmen.

„Nach dem Ausfall von Alexander Haase sind wir froh, die Position des Co-Trainers frühzeitig vor der EM mit Erik Wudtke besetzen zu können“, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. „Wir kennen und schätzen die Arbeit von Erik Wudtke sehr. Er hat seine hervorragenden Qualitäten in den vergangenen Jahren innerhalb des DHB nicht nur in der Arbeit und Entwicklung unserer Nachwuchs-Nationalspieler, sondern auch bei den Trainertagungen und -ausbildungen eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“

Die Aufgaben des gebürtigen Aacheners werden vor allem in der Zuarbeit der Gegneranalysen und im individuellen Training mit den Spielern liegen. Seinen Einstand auf der Bank der deutschen A-Nationalmannschaft an der Seite von Bundestrainer Christian Prokop wird Wudtke beim EHF EURO-Test am 4. Januar in der Mannheimer SAP Arena gegen Island feiern.

„An erster Stelle möchte ich Alexander Haase, mit dem ich viele tolle Momente erleben durfte, weiterhin alles Gute wünschen“, sagt Bundestrainer Christian Prokop. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Erik Wudtke, dessen Arbeit in den Nachwuchs-Nationalmannschaften ich intensiv verfolgt habe und schätze.“

Erik Wudtke ist bereits seit 2015 in Diensten des Deutschen Handballbundes. Der ehemalige Bundesligaspieler begann als Co-Trainer der U20/21-Nationalmannschaft an der Seite von Markus Baur, dessen Posten als Verantwortlicher der ältesten männlichen Nachwuchs-Nationalmannschaft er nach Baurs Wechsel zum TVB Stuttgart im Sommer 2016 übernahm. 2017 führte Wudtke die U21-Nationalmannschaft in das WM-Halbfinale. Seit Januar 2018 ist der A-Lizenz-Inhaber Bundestrainer der U18/U19-Nationalmannschaft, mit der er im August 2019 die Silbermedaille bei der U19-Weltmeisterschaft in Nordmazedonien gewann.

„Ich freue mich sehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen“, sagt Erik Wudtke. „Ich werde Christian Prokop und die Mannschaft maximal unterstützen und mein gesamtes Wissen einbringen, damit wir im Januar gemeinsam eine erfolgreiche Europameisterschaft spielen werden.“

Vor seiner Zeit beim Deutschen Handballbund war der 47-jährige Wudtke sportlicher Leiter und Nachwuchskoordinator bei TSV Bayer Dormagen. Als Landestrainer im HV Mittelrhein und im Hamburger HV sammelte Wudtke, der zudem auch die DHB-Stützpunkte in Dormagen und Hamburg leitete, Erfahrungen in der Verbandsarbeit.  

Die deutsche Männer-Nationalmannschaft startet ihre EM-Vorbereitung am Donnerstag, 2. Januar, in Frankfurt. Nach dem letzten Heim-Länderspiel in der Mannheimer SAP Arena gegen Island am Samstag, 4. Januar (Anwurf: 17.20 Uhr – live im ZDF), reist die DHB-Auswahl zur EM-Generalprobe nach Wien. Dort treffen Uwe Gensheimer, Andreas Wolff & Co. am Montag, 6. Januar (Anwurf: voraussichtlich 14.40 Uhr), in der Wiener Stadthalle auf EM-Gastgeber Österreich.

Zum EM-Auftakt wartet auf Deutschland am Donnerstag, 9. Januar, die Niederlande. Es folgen weitere Vorrundenspiele gegen Europameister Spanien (11. Januar) sowie Lettland (13. Januar). Die besten zwei Mannschaften der Gruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde, die in der Wiener Stadthalle ausgetragen wird.

Aktuelle Termine

  • 20.11.19: Medientermin Frauen-Nationalmannschaft in Steinbach
  • 21.11.19: Länderspiel Frauen Deutschland - Montenegro in Stuttgart
  • 29.11.-15.12.19: Weltmeisterschaft Frauen in Japan
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim
  • 06.01.20: Länderspiel Männer Österreich - Deutschland in Wien
  • 09.-26.01.20: EHF EURO 2020 Männer in Norwegen, Österreich und Schweden

 

 

 

Letzter EURO-Test gegen Österreich


Deutsche Handball-Nationalmannschaft probt am 6. Januar im Hauptrundenspielort Wien

Mit einem handballerischen Feuerwerk beenden die Handball-Nationalmannschaften aus Österreich und Deutschland ihre Vorbereitung auf die EHF EURO 2020: Am 6. Januar treffen die Nachbarn in der Wiener Stadthalle aufeinander. Die Partie beginnt voraussichtlich um 14.30 Uhr. Karten werden ab Oktober erhältlich sein. Die Wiener Stadthalle ist Austragungsort für die Vor- und Hauptrunde der Europameisterschaft, die vom 9. bis zum 26. Januar in Österreich, Norwegen und Schweden stattfindet.
 
„Wir wollen im Vorfeld der EHF EURO 2020 jede Minute der Vorbereitung optimal nutzen. Allein deshalb hat das letzte Länderspiel im Vorfeld des Turniers einen hohen Stellenwert“, sagt Bundestrainer Christian Prokop. „Österreich als Co-Gastgeber wird mit einer starken Mannschaft, vielen Fans und großen Ambitionen in diese Meisterschaft gehen. Wir freuen uns sehr darauf, die Wiener Stadthalle und die Atmosphäre kennenzulernen - beides wollen wir auch in der Hauptrunde der EHF EURO 2020 wiedererleben. Mit der Erfahrung unserer Heim-WM kann ich versprechen, dass sich Österreich schon jetzt auf eine fantastische Handball-Zeit freuen darf.“
 
Prokop wird mit seinem Team ab dem 2. Januar in Frankfurt in die unmittelbare Vorbereitung starten. Am 4. Januar treffen Kapitän Uwe Gensheimer & Co. in der Mannheimer SAP Arena auf Island, zwei Tage später kommt es zum finalen Probelauf gegen Österreich.
 
„Das ist für das gesamte Team ein großartiger Test. Damit können wir uns bestens auf das Niveau einspielen, das uns dann auch bei der EURO erwartet. Deutschland zählt zu den stärksten Nationen der Welt, ist auf jeder Position top besetzt. Wir wollen natürlich ein gutes Spiel abliefern, das Ergebnis steht aber nicht im Vordergrund. Für uns geht es darum, kurz vor der EURO noch einmal gegen eine Weltklassemannschaft unser System zu festigen“, freut sich der österreichische Teamchef Aleš Pajovič auf dieses Spitzenspiel.
 
Am Dienstag, 7. Januar, wird die deutsche Nationalmannschaft nach Norwegen fliegen. Gegner in Trondheim werden die Niederlande (9. Januar), Titelverteidiger Spanien (11. Januar) und Lettland (13. Januar) sein. Die möglichen Hauptrundenspiele finden am 16., 18., 20. und 22. Januar in der Wiener Stadthalle statt – im Idealfall mit einem Wiedersehen Österreichs und Deutschlands.

Aktuelle Termine

  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim
  • 06.01.20: Länderspiel Männer Österreich - Deutschland in Wien

EHF EURO 2020: Fantickets für deutsche Spiele


Mit maximaler Fanunterstützung zur EHF EURO 2020: 139 Tage vor dem EM-Auftakt der deutschen Männer-Nationalmannschaft gegen die Niederlande am 9. Januar 2020 bietet der Deutsche Handballbund seinen Fans exklusive Tickets für einen „deutschen Fanblock“ an.
 
Das Angebot umfasst alle Vorrundenpartien der DHB-Auswahl in Trondheim sowie alle möglichen Hauptrundenspiele von Uwe Gensheimer, Andreas Wolff & Co. in der Stadthalle Wien. Die maximale Bestellmenge ist auf vier Karten pro Käufer begrenzt. Ticketreservierungen über die Online-Ticketshops für Trondheim und Wien sind ausschließlich für Ticketkäufer, die in Deutschland wohnen, möglich.
 
„Nicht zuletzt bei der Heim-WM im Januar haben wir gesehen, wie die Fans die Mannschaft nach vorne pushen können“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Daher freuen wir uns sehr, in Trondheim und Wien einen deutschen Fanblock anbieten zu können, mit dem wir im Idealfall eine Heimspielatmosphäre erzeugen werden.“
 
Die Karten für die Spiele in Norwegen sind in den Kategorien 1 und 2 erhältlich. Das Angebot für Trondheim ist ausschließlich bis zum einschließlich Sonntag, 15. September, gültig. Nach Ablauf des Zeitraums gehen die Karten wieder in den freien Verkauf.  
 
Die Aktion umfasst nur die Spieltage der deutschen Mannschaft (9. Januar, 11. Januar und 13. Januar). Vorrundenspiele der Gruppe D mit unter anderem Vize-Weltmeister Norwegen und Frankreich sind davon ausgeschlossen.
 
Die Tickets für die Hauptrundenpartien in der Stadthalle Wien sind in den Kategorien 2 und 3 erhältlich und derzeit ohne eine zeitliche Begrenzung. Im Falle einer sportlichen Qualifikation spielt die deutsche Nationalmannschaft am 16., 18., 20. und 22. Januar. 
 
„Wir freuen uns auf die EM, auf die kommenden Gegner und natürlich auf unsere Fans, die uns auch in der Ferne begleiten. Die unmittelbare Unterstützung in den Arenen ist für uns wichtig", sagt Bundestrainer Christian Prokop.
 
Die deutsche Nationalmannschaft trifft in der Vorrunde in Trondheim auf die Niederlande (9. Januar, 18.15 Uhr), Spanien (11. Januar, 18.15 Uhr) und Lettland (13. Januar, 18.15 Uhr). Nur die Gruppensieger und Gruppenzweiten (und nicht wie bisher drei Teams pro Gruppe) der sechs Vorrundengruppen qualifizieren sich für die beiden Hauptrundengruppen in Wien (potenzieller Spielort der deutschen Nationalmannschaft) und Malmö. Dort gibt es dann vier statt bisher drei Spiele.
 
Die Gruppensieger und Gruppenzweiten qualifizieren sich fürs Halbfinale am 24. Januar, die Drittplatzierten spielen am 25. Januar die Plätze fünf und sechs aus, die möglicherweise für die Olympiaqualifikation entscheidend sein können.
 
Die Kartenangebote im Überblick:
 
Trondheim – zum Ticketshop: http://bit.do/EHF2020_Trondheim *
(*Preise in Norwegischen Kronen: Die Kartenpreise in Euro können je nach Wechselkurs variieren)
 
Wien – zum Ticketshop: http://bit.do/EHF2020_Wien

Aktuelle Termine

  • 31.08.19: HBF-Supercup in Ludwigsburg SG BBM Bietigheim - Thüringer HC
  • 25.09.19: Auftakt Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Deutschland - Weißrussland in Coburg
  • 29.09.19: Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Kosovo - Deutschland in Pristina
  • 23.10.19: Länderspiele Männer und Frauen gegen Kroatien in Zagreb
  • 26.10.19: TAG DES HANDBALLS in Hannover mit Länderspielen Männer und Frauen gegen Kroatien
  • 31.10.19: Ende Akkreditierungsfrist WM der Frauen in Japan
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim

EURO-Test gegen Island in Mannheim
 

Die unmittelbare Vorbereitung der deutschen Handball-Nationalmannschaft auf die EHF EURO 2020 gewinnt an Kontur: Am Samstag, 4. Januar, trifft das Team von Bundestrainer Christian Prokop in der SAP Arena Mannheim auf Island. Das Spiel gegen die Nordmänner beginnt voraussichtlich um 17.20 Uhr. Karten werden ab Anfang September unter dhb.de/tickets im Vorverkauf erhältlich sein.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserer Männer-Nationalmannschaft nach dreieinhalb Jahren wieder in der SAP Arena zu Gast sein dürfen. Für die Fans in der Region und unser Team wird diese Partie im Vorfeld der EHF EURO 2020 ein Highlight“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. Im Vorfeld der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro traf das DHB-Team am 8. Juni auf Russland (25:27).

Deutschland und Island sind bisher 80 Mal gegeneinander angetreten (49 Siege – zuletzt 24:19 in der Hauptrunde der WM 2019 in Köln, fünf Unentschieden und 26 Niederlagen). In der Vorbereitung auf große Turniere haben sich beide Nationen zuletzt regelmäßig gesehen.

Die Mannheimer SAP Arena erlebte am 14. März 2012 erstmals ein Handball-Länderspiel Deutschland gegen Island. Damals gewann das DHB-Team mit 33:22. Im Aufgebot von Bundestrainer Heiner Brand standen übrigens die zu jener Zeit schon für die Rhein-Neckar Löwen spielenden Uwe Gensheimer, Patrick Groetzki und der heutige Teammanager Oliver Roggisch. Hendrik Pekeler bestritt in jener Partie übrigens seine ersten Minuten im A-Team. Weitere Notiz: Islands damaliger Trainer Gudmundur Gudmundsson, in Mannheim auch als Coach der Rhein-Neckar Löwen bestens bekannt, ist nach einigen Zwischenstationen (unter anderem Olympiasieg mit Dänemark 2016) wieder auf die Bank seines Heimatlands zurückgekehrt.

„Island ist in unserer EM-Vorbereitung ein sehr guter Prüfstein. Die Mannheimer Fans werden uns mit Heimspielatmosphäre viel Energie für das Turnier im Januar geben“, sagt Bundestrainer Christian Prokop. Neben Roggisch, Gensheimer und Groetzki könnten auch die ebenfalls für die Rhein-Neckar Löwen spielenden Jannik Kohlbacher und Steffen Fäth ein besonderes Heimspiel erleben.

In der Vorrunde der EHF EURO 2020 trifft die deutsche Handball-Nationalmannschaft im norwegischen Trondheim auf die Niederlande (9. Januar), Titelverteidiger Spanien (11. Januar) und Lettland (13. Januar). Die ersten beiden Teams erreichen die Hauptrunde, die am 16. Januar in der österreichischen Hauptstadt Wien beginnt.

Aktuelle Termine

  • 19.-21.08.19: German International Youth Championships in Düsseldorf
  • 21.08.19: Pixum Super Cup in Düsseldorf SG Flensburg-Handewitt - THW Kiel
  • 31.08.19: HBF-Supercup in Ludwigsburg SG BBM Bietigheim - Thüringer HC
  • 25.09.19: Auftakt Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Deutschland - Weißrussland in Coburg
  • 29.09.19: Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Kosovo - Deutschland in Pristina
  • 23.10.19: Länderspiele Männer und Frauen gegen Kroatien in Zagreb
  • 26.10.19: TAG DES HANDBALLS in Hannover mit Länderspielen Männer und Frauen gegen Kroatien
  • 31.10.19: Ende Akkreditierungsfrist WM der Frauen in Japan
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim

 

 

 

 

Die Handball Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark

vom 10-01. - 27.01.2019

Finale in Herning Dänemark

Dänemark neuer Weltmeister

Dänemark - Norwegen 31:22 (18:11)

Spiel um den 3. Platz

Frankreich - Deutschland 26:25 (9:13)

Halbfinale in Hamburg

Freitag, 25.01.2019 Uhr/ARD

Dänemark - Frankreich 38:30 (24:15)
Deutschland - Norwegen 25:31 (22:24)


Deutschland geht als Gruppensieger ins Halbfinale: Dank eines 31:30 gegen Spanien im letzten Gruppenspiel sichert sich das deutsche Team den Gruppensieg vor Frankreich in der Hauptrunden-Gruppe I. Ihr Halbfinal-Ticket löste die DHB-Auswahl bereits nach zwei von drei Hauptrunden-Spielen durch einen dramatischen 22:21-Sieg gegen Kroatien. Einen Eindruck davon, wie die Spieler diesen Erfolg mit den Fans und dem ganzen Team feierten, gibt’s hier zu sehen.
Neben Deutschland und Frankreich qualifizierten sich am letzten Hauptrunden-Spieltag auch Dänemark und Norwegen in Gruppe II. Die Dänen fahren als ungeschlagener Gruppensieger mit 10:0 Punkten nach Hamburg, Norwegen sicherte sich durch einen Sieg am letzten Spieltag das zweite Halbfinal-Ticket.

Damit trifft Deutschland am Freitag, 25. Januar, um 20:30 Uhr (live in der ARD) in der Barclaycard Arena in Hamburg auf Norwegen, die Dänen stehen um 17:30 Uhr gegen Frankreich auf der Platte

Ob bei den nervenaufreibenden Fights der deutschen Mannschaft oder anderen Gruppenspielen: Die Fans haben die LANXESS arena Spieltag für Spieltag zum Kochen gebracht. Brasilianisches Samba-Feeling und Wikinger-Schlachtrufe sorgten für großartige Stimmung und machten jedes Spiel zu einem Highlight. Mit einem schwarz-rot-goldenen Fahnenmeer, Sprechchören und ohrenbetäubendem Klatschen standen die deutschen Fans in der Halle geschlossen hinter dem DHB-Team und trugen es bis ins Halbfinale – Gänsehaut pur! Einen Eindruck von der Handballparty gibt’s hier!
Für Deutschland, Frankreich, Dänemark und Norwegen geht es am 25. Januar in der Hamburger Barclaycard Arena um den Einzug ins Finale.
Wenige Rückläufertickets, sollte es diese geben, können noch via handball19.com erworben werden.



Das nächste Ziel ist Hamburg, aber der Blick geht nach Herning:
Wenn Deutschland, Frankreich, Dänemark und Norwegen am Freitag, 25. Januar,
in Hamburg im Halbfinale stehen, steht eines bereits vorher fest:
Für alle vier Nationen ist hier nicht Schluss!
Alle Halbfinalisten fahren weiter ins dänische Herning, wo am Sonntag, 27. Januar,
die Finalspiele stattfinden werden. Die Gewinner der Halbfinal-Duelle
stehen sich um 17:30 Uhr in der Jyske Bank Boxen auf der Platte gegenüber
im Kampf um den Weltmeistertitel – für die Verlierer geht es bereits um 14:30 Uhr um die Bronzemedaille.

Hauptrunde Gruppe 1
Brasilien-Island 32:29 (15:15)
Frankreich-Kratien 20:23 (11:11)
Deutschland-Spanien 31:30 (17:16)
Kroatien-Deutschland 21:22 (11:11)
Spanien-Brasilien 36:24 (19:13)
Island-Frankreich 22:31 (19:13
Deutschland - Island 24:19 (14:10)
Frankreich -Spanien 33:30 (17:15)
Brasilien -Kroatien 29:26 (14:10)
Island - Frankreich 22:31 (11:15)

Platz Land Spiele Punkte Differenz
1
Deutschland
5
9
20
2
Frankreich
5
7
11
3
Kroatien
5
6
7
4
Spanien
5
4
11
5
Brasilien
5
2
-21
6
Island
5
0
-28

 

 

 

5. Spieltag Donnerstag, 17.01.2019 - 18:00 Uhr ARD

Deutschland - Serbien 31:23

Deutschland - Frankreich 25:25 (12:10)

Russland - Deutschland 30:30 ( 10:12)

Deutschland - Brasilien 34:21 (15:8)

Korea - Deutschland 19:30 (10:17)

Handball WM - Tabelle Gruppe A - 1. Gruppenphase

Platz Land Spiele Punkte Differenz
1
Deutschland
5
8
32
2
Frankreich
5
7
22
3
Brasilien
5
6
-2
4
Russland
5
6
7
5
Serbien
5
3
-19
6
Korea
5
0
- 40