DHB Frauennationalmannschaft

Frauen- EHF EURO 2018:

 

Hauptrunde/Gruppe II

 

Platz Verein Spiele Punkte Diff.
1. Niederlande
5
8
2
2. Rumänien
5
6
8
3. Norwegen
5
6
24
4. Ungarn
5
6
-7
5. Deutschland
5
4
-5
6. Spanien
5
0
-22
         

Mia Zschocke rückt für Naidzinavicius in den EM-Kader

Das Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft für die anstehende EHF EURO in Frankreich umfasst wieder 16 Spielerinnen: Das Trainerteam um Bundestrainer Henk Groener, Co-Trainerin Heike Horstmann und Torwart-Trainerin Debbie Klijn hat die Leverkuserin Mia Zschocke in den EM-Kader berufen. Die 20-Jährige ersetzt Kapitänin Kim Naidzinavicius, die nach einem Riss des Innen- und Außenmeniskusses die Endrunde verpassen wird.

„Mia Zschocke hat in der Lehrgangswoche im September wie auch in den Spielen gegen Russland einen sehr positiven Eindruck hinterlassen“, sagt Henk Groener. „Sie ist zwar noch sehr jung, aber hoch talentiert und hat daher unser vollstes Vertrauen. Die Erfahrungen, die sie bei der EM machen wird, werden ihr in ihrer Entwicklung sehr helfen.“

Zschocke ist damit die sechste Spielerin im Aufgebot, die in Frankreich ihr erstes Endturnier bei den Frauen spielen wird. Ihr Länderspieldebüt feierte die Rückraumspielerin Ende September bei den Länderspielen gegen Olympiasieger Russland.

Den 21er-Kader für das Trainingslager in Spanien ab dem 19. November wird Caroline Müller (BVB 09 Dortmund) ergänzen.

 

Das aktuelle Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft für die EHF EURO 2018:

Tor: Dinah Eckerle (SG BBM Bietigheim), Isabell Roch (TuS Metzingen)
Feld: Julia Behnke (TuS Metzingen), Amelie Berger (TSV Bayer 04 Leverkusen), Emily Bölk (Thüringer HC), Angie Geschke (VfL Oldenburg), Alina Grijseels (BVB 09 Dortmund), Ina Großmann (Thüringer HC), Franziska Müller (HSG Blomberg-Lippe), Meike Schmelzer (Thüringer HC), Luisa Schulze (SG BBM Bietigheim), Xenia Smits (Metz HB/FRA), Alicia Stolle (Thüringer HC), Maren Weigel (TuS Metzingen), Marlene Zapf (TuS Metzingen), Mia Zschocke (TSV Bayer 04 Leverkusen)

In Spanien mittrainierende Reserve: Antje Lauenroth (SG BBM Bietigheim), Evgenija Minevskaja (TuS Metzingen), Jennifer Rode (TSV Bayer 04 Leverkusen), Maike Schirmer (Buxtehuder SV), Caroline Müller (BVB 09 Dortmund)

Reserve: Annika Lott (Buxtehuder SV), Anna Monz (HSG Blomberg-Lippe), Saskia Lang (Thüringer HC), Anna Seidel (TSV Bayer 04 Leverkusen), Lea Rühter (Buxtehuder SV)

 

Aufgebot für die EHF EURO 2018

Bundestrainer Henk Groener hat das Aufgebot der deutschen Frauen-Nationalmannschaft für die EHF EURO 2018 nominiert. Dieses wird angeführt von Kapitänin Kim Naidzinavicius. Im EM-Kader stehen fünf Turnierdebütantinnen. „Wir haben eine Mannschaft zusammen, die ihre Stärke in der Ausgeglichenheit hat, denn wir können auf allen Positionen gut wechseln”, sagt Groener vor dem kontinentalen Kräftemessen in Frankreich.

„Wir haben eine junge Nationalmannschaft, die sich auf ihren Weg gemacht hat. Die Europameisterschaft wird das erste große Event nach dem Neustart sein. Wir werden Spielfreude, Unbekümmertheit und Selbstbewusstsein erleben und freuen uns auf die Auftritte in Frankreich”, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes.

Die EM beginnt für das DHB-Team am 1. Dezember in Brest mit der Partie gegen Rekord-Europameister und Titelverteidiger Norwegen. Weitere Gegner werden Rumänien und Tschechien sein. Groener: „Wie schlagkräftig wir im Vergleich mit diesen Gegnern sind, ist noch schwer zu sagen. Meine Einschätzung: Wir können gegen alle Mannschaften ein Spiel offen halten und um den Sieg spielen, auch wenn unser Team noch recht unerfahren auf großen Turnieren ist. Ich bin jedoch voller Vertrauen, dass wir in der Lage sein werden, die Hauptrunde zu erreichen. Wir haben eine Nationalmannschaft mit guter Moral und hohem Einsatz, die maximales Tempo geht. Wir werden eine schöne, spektakuläre EM erleben.”

Für die EHF EURO 2018 hat sich Groener bereits auf 16 Spielerinnen festgelegt. Von Frankfurt am Main fliegt dieser Kreis, verstärkt mit einer mittrainierenden Reserve, am Montag, 19. November, nach Spanien. Zentraler Teil der Vorbereitung wird ein Vier-Länder-Turnier in Alicante sein. Im Pabellón Municipal Central „Pittiu Rochel” trifft das DHB-Team auf Panamerikameister Brasilien, Gastgeber Spanien und Polen.

Am Mittwoch, 28. November, reist die deutsche Delegation von Alicante über Paris in den EM-Vorrundenspielort Brest. Dort erreichen die ersten drei Teams die Hauptrunde (Spielort Nancy) und nehmen die untereinander erzielten Punkte mit. Das Finalwochenende findet vom 14. bis zum 16. Dezember in Paris statt.

 

Das Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft für die EHF EURO 2018:

Tor: Dinah Eckerle (SG BBM Bietigheim), Isabell Roch (TuS Metzingen),
Feld: Julia Behnke (TuS Metzingen), Amelie Berger (TSV Bayer 04 Leverkusen), Emily Bölk (Thüringer HC), Angie Geschke (VfL Oldenburg), Alina Grijseels (BVB 09 Dortmund), Ina Großmann (Thüringer HC), Franziska Müller (HSG Blomberg-Lippe), Kim Naidzinavicius (SG BBM Bietigheim), Meike Schmelzer (Thüringer HC), Luisa Schulze (SG BBM Bietigheim), Xenia Smits (Metz HB/FRA), Alicia Stolle (Thüringer HC), Maren Weigel (TuS Metzingen), Marlene Zapf (TuS Metzingen)

In Spanien mittrainierende Reserve: Antje Lauenroth (SG BBM Bietigheim), Evgenija Minevskaja (TuS Metzingen), Jennifer Rode (TSV Bayer 04 Leverkusen), Maike Schirmer (Buxtehuder SV), Mia Zschocke (TSV Bayer 04 Leverkusen)

Reserve: Annika Lott (Buxtehuder SV), Anna Monz (HSG Blomberg-Lippe), Saskia Lang (Thüringer HC), Anna Seidel (TSV Bayer 04 Leverkusen), Lea Rühter (Buxtehuder SV), Caroline Müller (BVB 09 Dortmund)

Die Vorrunde der EHF EURO 2018 in Brest:

Samstag, 1. Dezember:

15 Uhr: Norwegen - Deutschland

18 Uhr: Rumänien - Tschechien

Montag, 3. Dezember:

18 Uhr: Deutschland - Rumänien

21 Uhr: Tschechien - Norwegen

Mittwoch, 5. Dezember:

18 Uhr: Deutschland - Tschechien

21 Uhr: Norwegen - Rumänien

Aktuelle Termine

  • 23.11. bis 25.11.18: Vier-Länder-Turnier Frauen in Spanien 
  • 29.11. bis 16.12.18: EHF EURO 2018 Frauen in Frankreich
  • 30.11.18: Akkreditierungsschluss WM 2019
  • 12.12.18: Männer-Länderspiel Deutschland - Polen in Rostock
  • 04.01.19: Männer-Länderspiel Deutschland - Tschechien in Hannover
  • 06.01.19: Männer-Länderspiel Deutschland - Argentinien in Kiel
  • 08.01. bis 10.01.19: IHF-Trainersymposium in München
  • 10.01. bis 27.01.19: Weltmeisterschaft Männer in Deutschland und Dänemark

 

Aktuelle Termine

  • 29.11. bis 16.12.18: EHF EURO 2018 Frauen in Frankreich
  • 30.11.18: Akkreditierungsschluss WM 2019
  • 12.12.18: Männer-Länderspiel Deutschland - Polen in Rostock
  • 10.01. bis 27.01.19: Weltmeisterschaft Männer in Deutschland und Dänemark

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Laura Steinbach neue Teammanagerin der Frauen-Nationalmannschaft 

Das Funktionsteam der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bekommt prominenten Zuwachs. Laura Steinbach wird die neue Teammanagerin der DHB-Auswahl und damit zukünftig auf organisatorischer Ebene die Mannschaft von Bundestrainer Henk Groener bei allen Maßnahmen begleiten und unterstützen. Die 32-jährige Mutter eines Sohnes löst Wolfgang Sommerfeld ab, der wie abgesprochen sein Amt zum Sommer niedergelegt hat und sich zukünftig auf seine Funktion als Mentor der Eliteförderung konzentrieren wird.

„Zunächst geht ein großer Dank an Wolfgang Sommerfeld für seine tolle Arbeit in den vergangenen Jahren rund um die Frauen-Nationalmannschaft“, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. „Wir freuen uns sehr, Laura Steinbach wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Mit ihr haben wir die ideale Nachfolgerin als Teammanagerin gefunden. Durch ihre langjährige internationale Erfahrung und die dadurch gewonnenen Kontakte weiß sie, wie eine optimale Organisation rund um Meisterschaften und Länderspiele aussieht, um eine bestmögliche Leistung zu bringen.“  

Die gebürtige Homburgerin streifte in ihrer Karriere insgesamt 116 Mal das Nationaltrikot über und erzielte dabei 241 Tore. Ihr Länderspiel-Debüt feierte die Rückraumspielerin am 7. April 2006 in Riesa gegen Kroatien.

 „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Laura. In den Gesprächen mit ihr habe ich schnell den Eindruck gewonnen, dass sie die Richtige für den Posten ist“, sagt Bundestrainer Henk Groener. „Sie ist eine Frau mit viel Ehrgeiz, hat hohe Ziele und das passt zu unseren Ansprüchen. Sie wird uns mit ihrer internationalen Erfahrung wichtige Impulse für unsere Entwicklung geben.“
  
Mit der deutschen Nationalmannschaft nahm Steinbach im Jahr 2008 an den Olympischen Spielen in Peking teil. Der größte Erfolg im Nationaldress war der vierte Platz bei der EM 2008 in Mazedonien. Ihr letztes Großturnier mit der DHB-Auswahl bestritt Steinbach im Dezember 2014 bei der Europameisterschaft in Ungarn und Kroatien. Mit dem TSV Bayer 04 Leverkusen gewann Steinbach im Jahr 2010 den DHB-Pokal, zuletzt war sie in Spanien, der Heimat ihres Ehemanns Iker Romero, aktiv. Im Mai 2017 beendete sie ihre aktive Karriere.

Laura Steinbach: „Ich habe mich sehr gefreut, als die Anfrage kam. Bereits im ersten Telefonat mit Henk hat man gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge liegen. Handball spielt auch nach dem Ende meiner aktiven Karriere eine große Rolle in meinem Leben. Es war für mich immer eine Ehre, den Adler auf der Brust zu tragen und daher ist die Freude groß, als Teammanagerin in den Kreis der Nationalmannschaft zurückzukehren.“

In ihrer neuen Funktion wird die ehemalige Rückraumspielerin auf einige bekannte Gesichter treffen: Heike Horstmann, seit Januar Co-Trainerin der Frauen-Nationalmannschaft, war auch in der Anfangszeit der aktiven Nationalmannschaftskarriere von Steinbach als Co-Trainerin des damaligen Bundestrainers Armin Emrich an der Seite aktiv. Mit einigen aktiven Nationalspielerinnen ist Steinbach bei ihrem letzten Turnier im DHB-Dress im Dezember 2013 bei der EM gemeinsam auf der Platte aufgelaufen.  

„Mit Heike habe ich bei Olympia 2008 mein größtes sportliches Erlebnis gehabt. Gegen viele Spielerinnen habe ich noch aktiv gespielt oder bin gemeinsam mit ihnen für Deutschland aufgelaufen, von daher freue ich mich sehr auf das Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern“, sagt Steinbach.

Ihr Debüt in der neuen Rolle feiert die neue Teammanagerin der Frauen-Nationalmannschaft Ende September beim Lehrgang in Aschersleben, der am 29. und 30. September mit zwei Länderspielen gegen Russland in Dessau-Roßlau und Nordhausen (Karten unter dhb.de/tickets) abgerundet wird. 
 

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Heiner Brand und DHB finden wieder zusammen

Heiner Brand und der Deutsche Handballbund kommen sich nach distanzierten Jahren wieder näher. Basis hierfür ist ein klärendes Gespräch des Spieler-Trainer-Weltmeisters mit DHB-Präsident Andreas Michelmann, in dem massive Irritationen ausgeräumt wurden.

„In einigen Berichterstattungen war 2015 der Eindruck erweckt worden, unser ehemaliger Bundestrainer und Handball-Manager Heiner Brand habe für eine beratende Funktion einen Rentenvertrag beim Deutschen Handballbund gefordert. Das war zu keinem Zeitpunkt der Fall, und das stelle ich gern öffentlich noch einmal klar”, sagte Michelmann. „Heiner Brand hatte seinen Vertrag als Handball-Manager damals aus freien Stücken in eine weitaus niedriger dotierte Vereinbarung als Berater und Repräsentant umgewandelt. Und auch diese Vereinbarung endete planmäßig. Alle anderen Interpretationen entsprachen und entsprechen nicht den Tatsachen. Der Deutsche Handballbund bedauert die daraus entstandenen Irritationen sehr. Ich persönlich bin froh und dankbar, dass wir den Gesprächsfaden wieder aufgenommen und nun die Aussicht auf eine Wiedervereinigung der Handball-Familie haben.”

Heiner Brand hat als Spieler und Trainer bereits 1978 deutsche und internationale Handball-Geschichte geschrieben. Sensationell gewann er als Spieler mit der bundesdeutschen Auswahl gegen die UdSSR die Weltmeisterschaft. Von 1997 bis 2011 war er selbst Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, mit der er die Heim-WM 2007, die EM 2004 und Silber bei den Olympischen Spielen 2004 sowie zahlreiche weitere Medaillen gewann. Der 65-Jährige sammelte mit dem VfL Gummersbach nationale und internationale Titel in Serie ein, darunter 1974 und 1983 den Europapokal der Landesmeister.

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Carsten Klavehn wird erster DHB-Talentcoach

Talente finden, entwickeln und auf den Weg an die Spitze bringen - das sind die Aufgaben des neuen Talentcoaches, mit dem der Deutsche Handballbund das hauptamtliche Team des Leistungssport stärkt. Ab Mitte Mai wird Carsten Klavehn diese für den männlichen und weiblichen Nachwuchs neu geschaffene Position einnehmen.
 
„Carsten hat als Vereins- und Landesverbandstrainer die Basis des Nachwuchsspitzensports kennengelernt, zählt bereits zu unserem Trainerteam und passt damit perfekt zum Profil des DHB-Talentcoaches”, sagt Jochen Beppler, Chef-Bundestrainer Nachwuchs. „Wir haben damit sowohl die übergeordnete Gesamtstruktur als auch den Einstieg in die DHB-Förderung vereinheitlicht. Nur in der Betreuung der männlichen und weiblichen Nationalmannschaften werden wir weiter differenzieren.”
 
Klavehn wird zuständig sein für die DHB-Sichtungen und den Deutschlandpokal und zudem Teil der Trainerteams der U16-Nationalmannschaften werden. „Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe, denn ich kann so die Arbeit mit den besten Handball-Talenten Deutschlands fortsetzen”, sagt der 45-jährige Badener, der seit zwei Jahren als Honorartrainer in Diensten des Deutschen Handballbundes steht. Mit der männlichen U17-Jugend gewann Klavehn im vergangenen Jahr das European Youth Olympic-Festival (EYOF).
 
„Wenn wir in den Start der leistungssportlichen Karrieren der Jungen und Mädchen mehr investieren, verbessern wir die Basis für künftige Erfolge unserer A-Nationalmannschaften”, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. „Carsten Klavehn wird gemeinsam mit Vereins- und Landesverbandstrainern das Training steuern und unseren jüngsten Talenten auch beratend zur Seite stehen.”

 

Heike Horstmann und Debbie Klijn im Trainerteam der Frauen-Nationalmannschaft
Heike Horstmann 

Bundestrainer Henk Groener und Vorstand Sport Axel Kromer haben zwei weitere Schlüsselpositionen besetzt: Heike Horstmann wird Co-Trainerin und kehrt damit nach knapp zehn Jahren in die Dienste des Deutschen Handballbundes zurück. Zudem übernimmt Debbie Klijn künftig das Training der deutschen Torfrauen.
 
„Der Neuaufbau unserer Frauen-Nationalmannschaft geht Schritt für Schritt voran“, sagt Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes. „Ich freue mich, dass wir Heike Horstmann und Debbie Klijn für das Trainerteam von Henk Groener gewinnen konnten. Dadurch wird unser Staff weiblicher.“
 
Heike Horstmann saß bereits von 2005 bis 2008 als Assistentin des damaligen Bundestrainers Armin Emrich auf der Bank, war selbst Kapitänin der Nationalmannschaft und bestritt unter ihrem Mädchennamen Schmidt insgesamt 168 Länderspiele. Heike Horstmann gewann sowohl als Spielerin als auch als Co-Trainerin 1997 und 2007 WM-Bronze. Mit Groener arbeitete Debbie Klijn schon in der niederländischen Nationalmannschaft zusammen und war in dieser Zeit an WM-Silber 2015 und dem Einzug ins Halbfinale der Olympischen Spiele 2016 beteiligt. Der bisherige Bundestrainer Michael Biegler hatte auf eine Co-Trainerin verzichtet; Debbie Klijn tritt die Nachfolge des bisherigen Torwarttrainers Jan Holpert an.
 
„Heike ist erfahren als Spielerin und auf der Bank. Sie passt als Co-Trainerin sehr gut zu unserem Team und kennt den deutschen Frauen-Handball. Und mit Debbie habe ich für die Niederlande bereits sehr gut und erfolgreich zusammenarbeiten können”, sagt Groener. „Wir haben nicht viel Zeit bis zu den ersten Länderspielen. Deshalb müssen wir gut und effizient arbeiten.“
 
Seit Jahresbeginn war Bundestrainer Henk Groener mit Teammanager Wolfgang Sommerfeld bei zahlreichen Vereinen zu Besuch, um sich und sein sportliches Konzept vor Ort vorzustellen und Kontakt mit den aktuellen und potenziellen Nationalspielerinnen aufzunehmen. Den ersten Lehrgang werden Groener, Horstmann und Klijn vom 19. bis zum 22. Februar im SportCentrum Kamen-Kaiserau bestreiten. Ernst wird es bereits im März mit den nächsten beiden Spielen in der Qualifikation zur EHF EURO 2018 gegen Spanien (Heimspiel am 21./22., Auswärtsspiel am 23./24. März).
 
„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Henk und die Rückkehr ins Umfeld der Frauen-Nationalmannschaft. Ich habe Henk als ruhigen, sehr motivierenden Trainer erlebt, der den Spielerinnen sehr viel Verantwortung überträgt. Seine Erfolge mit den Niederlanden sprechen für sich”, sagt Heike Horstmann. Die gebürtige Plettenbergerin zog bereits als Jugendliche nach Oldenburg und entwickelte sich unter dem legendären Trainer Robert Schumann zu einer der besten deutschen Spielmacherinnen. Die 46-jährige Architektin und Inhaberin der A-Lizenz ist verheiratet und Mutter eines Sohnes.
 
„Ich freue mich auf die Aufgabe, die Mannschaft gemeinsam mit Henk und Heike näher an die Weltspitze zu bringen. Ich persönlich bin froh, dass ich die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Henk weiterführen darf. Es ist zudem schön, den Weg mit Heike anzugehen. Wir kennen uns schon sehr lange und werden unsere Erfahrungen auf und neben dem Spielfeld ins Trainerteam einbringen“, sagt Debbie Klijn. Die 42-Jährige Unternehmerin wechselte 1999 aus Roermond in die Bundesliga und spielte für Leverkusen, Frankfurt/Oder und den Buxtehuder SV. Dort ist sie weiterhin Teil des Trainerteams. Zwischenzeitlich war Debbie Klijn auch in Dänemark für Holstebro aktiv. Für die Niederlande bestritt sie 112 Länderspiele und erreichte bei der WM 2005 in Russland den fünften Platz – dank eines Erfolges gegen Deutschland mit Co-Trainerin Heike Horstmann.
 
„Mit Heike Horstmann haben wir nicht nur eine der renommiertesten deutschen Handballerinnen für die Nationalmannschaft gewonnen, sie ist auch eine ausgewiesene Fachfrau. Debbie Klijn verfügt ebenfalls über das Renommee einer eigenen sehr erfolgreichen internationalen Karriere und Erfahrungen als Torwarttrainerin. Jetzt geht es darum, dass wir uns gemeinsam mit der HBF auf einen erfolgreichen Weg machen”, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. Bundestrainer Groener informierte die Vertreter der Handball Bundesliga Frauen bei deren turnusmäßiger Tagung am Dienstag in Kassel über die Personalentscheidungen.

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Angie Geschke

Angie Geschke vom VfL Oldenburg

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