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DHB Frauennationalmannschaft

Deutsche Nationalmannschaft gewinnt im Testspiel gegen Polen

Anna Loerper wird verabchiedet

Im ihrem 246. Länderspiel hat sich die langjährige Spielführerin Anna Loerper mit einem 30:29 (15:14)
Erfolg im Testspiel gegen Polen verabschiedet. Im Anschluss an das Spiel wurde sie gemeinsam mit zahlreichen weiteren Nationalspielerinnen offiziel vom Deutschen Handball Bund verabschiedet. "Es war ein sehr emotionales Spiel, vor allem für Anna", sagte Bundestrainer Henk Groener.Zuvor hatten Loerper und ihre Teamkolleginnen es auch nach der jüngst perfekt gemachten Qualifikation für die EM in Frankreich nicht locker angehen lassen. Angetrieben von der lautstarken Kulisse in der Olympiahalle kämpfte sich die Mannschaft von Groener nach einer anfänglichen Schwächephase zurück ins Spiel. Nach 23 Minuten ging die DHB-Auswahl erstmals auch dank Loerper in Führung. Drei Treffer steuerte die Spielerin der SG BBM Bietigheim zum Erfolg bei. Insgesamt kommt sie im Nationaltrikot damit auf 428 Tore. Beste Werferin gegen die Polinnen war Franziska Müller mit fünf Toren.

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Heiner Brand und DHB finden wieder zusammen

Heiner Brand und der Deutsche Handballbund kommen sich nach distanzierten Jahren wieder näher. Basis hierfür ist ein klärendes Gespräch des Spieler-Trainer-Weltmeisters mit DHB-Präsident Andreas Michelmann, in dem massive Irritationen ausgeräumt wurden.

„In einigen Berichterstattungen war 2015 der Eindruck erweckt worden, unser ehemaliger Bundestrainer und Handball-Manager Heiner Brand habe für eine beratende Funktion einen Rentenvertrag beim Deutschen Handballbund gefordert. Das war zu keinem Zeitpunkt der Fall, und das stelle ich gern öffentlich noch einmal klar”, sagte Michelmann. „Heiner Brand hatte seinen Vertrag als Handball-Manager damals aus freien Stücken in eine weitaus niedriger dotierte Vereinbarung als Berater und Repräsentant umgewandelt. Und auch diese Vereinbarung endete planmäßig. Alle anderen Interpretationen entsprachen und entsprechen nicht den Tatsachen. Der Deutsche Handballbund bedauert die daraus entstandenen Irritationen sehr. Ich persönlich bin froh und dankbar, dass wir den Gesprächsfaden wieder aufgenommen und nun die Aussicht auf eine Wiedervereinigung der Handball-Familie haben.”

Heiner Brand hat als Spieler und Trainer bereits 1978 deutsche und internationale Handball-Geschichte geschrieben. Sensationell gewann er als Spieler mit der bundesdeutschen Auswahl gegen die UdSSR die Weltmeisterschaft. Von 1997 bis 2011 war er selbst Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, mit der er die Heim-WM 2007, die EM 2004 und Silber bei den Olympischen Spielen 2004 sowie zahlreiche weitere Medaillen gewann. Der 65-Jährige sammelte mit dem VfL Gummersbach nationale und internationale Titel in Serie ein, darunter 1974 und 1983 den Europapokal der Landesmeister.

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Carsten Klavehn wird erster DHB-Talentcoach

Talente finden, entwickeln und auf den Weg an die Spitze bringen - das sind die Aufgaben des neuen Talentcoaches, mit dem der Deutsche Handballbund das hauptamtliche Team des Leistungssport stärkt. Ab Mitte Mai wird Carsten Klavehn diese für den männlichen und weiblichen Nachwuchs neu geschaffene Position einnehmen.
 
„Carsten hat als Vereins- und Landesverbandstrainer die Basis des Nachwuchsspitzensports kennengelernt, zählt bereits zu unserem Trainerteam und passt damit perfekt zum Profil des DHB-Talentcoaches”, sagt Jochen Beppler, Chef-Bundestrainer Nachwuchs. „Wir haben damit sowohl die übergeordnete Gesamtstruktur als auch den Einstieg in die DHB-Förderung vereinheitlicht. Nur in der Betreuung der männlichen und weiblichen Nationalmannschaften werden wir weiter differenzieren.”
 
Klavehn wird zuständig sein für die DHB-Sichtungen und den Deutschlandpokal und zudem Teil der Trainerteams der U16-Nationalmannschaften werden. „Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe, denn ich kann so die Arbeit mit den besten Handball-Talenten Deutschlands fortsetzen”, sagt der 45-jährige Badener, der seit zwei Jahren als Honorartrainer in Diensten des Deutschen Handballbundes steht. Mit der männlichen U17-Jugend gewann Klavehn im vergangenen Jahr das European Youth Olympic-Festival (EYOF).
 
„Wenn wir in den Start der leistungssportlichen Karrieren der Jungen und Mädchen mehr investieren, verbessern wir die Basis für künftige Erfolge unserer A-Nationalmannschaften”, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. „Carsten Klavehn wird gemeinsam mit Vereins- und Landesverbandstrainern das Training steuern und unseren jüngsten Talenten auch beratend zur Seite stehen.”

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Länderspiel-Doppelpack in München für DHB-Teams

Die deutschen Handball-Nationalmannschaften bestreiten ihre letzten Heim-Länderspiele in der Spielzeit 2017/18 in München. Am Mittwoch, 6. Juni, trifft die Frauen-Nationalmannschaft von Bundestrainer Henk Groener in der Olympiahalle auf Polen, während die Männer-Nationalmannschaft gegen Norwegen, den WM-Zweiten von 2017, testen wird. Hallenöffnung wird um 16 Uhr sein, die genauen Anwurfzeiten der zwei Spiele stehen noch nicht fest.
 
Karten für den Länderspiel-Doppelpack in der bayerischen Landeshauptstadt sind ab heute, 12 Uhr, über dhb.de/tickets sowie über die Hotline 01806/997723 (0,20 Euro/Anruf inklusive MwSt. aus dem deutschen Festnetz, maximal 0,60 Euro/Anruf inklusive Mehrwertsteuer aus dem deutschen Mobilfunknetz) und an allen Eventim-Vorverkaufsstellen erhältlich. Zudem wird es für die Spiele in der Olympiahalle eine Team-Ticket-Aktion geben, die unter dhb.de/teamticket gebucht werden kann.
 
„Doppel-Länderspiele sind nicht nur für unsere Nationalspielerinnen und Nationalspieler, sondern vor allem auch für die Fans ein absolutes Highlight und sorgen für viele Gänsehautmomente. Das haben im vergangenen Jahr die Veranstaltungen in Hamburg, Magdeburg und Berlin gezeigt“, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. „Daher freuen wir uns sehr, den Fans kurz vor der Sommerpause noch einmal beide Nationalmannschaften in Spielen gegen zwei attraktive Gegner präsentieren zu können.“
 
München war zuletzt im Januar 2007 Schauplatz eines Handball-Länderspiels. Damals bestritt die Männer-Nationalmannschaft unter dem ehemaligen Bundestrainer Heiner Brand gegen Ägypten ihre WM-Generalprobe. Für die Frauen-Nationalmannschaft wird das Kräftemessen mit Polen im Juni das erste Länderspiel in der bayerischen Landeshauptstadt sein. Im Januar 2019 ist die 12.000 Zuschauer fassende Olympiahalle zudem ein Vorrundenspielort der Männer-Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark (10. bis 27. Januar).       
 
„Wir sind im Handball-Fieber! Jetzt freuen wir uns nicht nur auf die WM im Januar 2019, sondern auch noch auf zwei Länderspiele im Juni. Als Geschäftsführerin finde ich natürlich toll, dass auch die Frauen-Nationalmannschaft in der Olympiahalle zu Gast ist, bevor dann die Männer gegen Vizeweltmeister Norwegen ran müssen. Das wird ein Handball-Fest wie wir es in München schon sehr lange nicht mehr hatten und ein gebührender Test für die Männer-WM im kommenden Jahr“, freut sich die Olympiapark-Chefin Marion Schöne auf das Spitzensportereignis in der Olympiahalle München.
 
Mit dem Test gegen Polen endet für die Frauen-Nationalmannschaft das Länderspieljahr 2017/18. In der Woche zuvor stehen die finalen zwei EM-Qualifikationsspiele in Litauen (31. Mai) und gegen die Türkei (2. Juni) auf dem Programm. Das Team von Bundestrainer Christian Prokop startet einen Tag nach dem Norwegen-Spiel seine zweiwöchige Japan-Reise. Diese wird die DHB-Auswahl nach Tokushima und in die Olympiastadt Tokio führen. Integriert in diese Maßnahme sind zudem zwei Länderspiele gegen die von Dagur Sigurdsson betreute japanische Nationalmannschaft.
 
Zur Olympiahalle:
 
Schon 1972 war die Olympiahalle der strahlende Austragungsort des ersten olympischen Handball-Turniers. In den nächsten Jahrzehnten folgten unter anderem Handball Europacup-Endspiele, ein legendäres Olympia-Qualifikationsturnier sowie sieben Handball Super Cup-Austragungen und das WM-Testspiel Deutschland gegen Ägypten. Bei all diesen und bei vielen weiteren hochkarätigen Sportveranstaltungen bot der Olympiapark optimale Bedingungen für die Umsetzung und Inszenierung der Events. Für die Vorrunde der 2019 IHF Handball Weltmeisterschaft ist die Olympiahalle wiederum die zentrale Veranstaltungs-Location. Dabei bietet die meist genutzte Arena des Olympiaparks - seit 1972 fanden hier rund 2.800 Veranstaltungen mit 30,3 Millionen Besuchern statt - nach ihrer aufwendigen Sanierung alles, was man für eine spektakuläre Sportstätte braucht: eine Halle auf höchstem technischen und logistischem Niveau, eine ideale sport-technische Infrastruktur sowie besten Komfort für Besucherinnen und Besucher. Ihre Flexibilität und Vielseitigkeit hat sie zudem seit über vier Jahrzehnten unter Beweis gestellt.

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Finale der EHF EURO-Qualifikation gegen die Türkei in Gummersbach

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bestreitet ihr letztes Spiel in der Qualifikation zur EHF EURO 2018 in Gummersbach. Am Samstag, 2. Juni, trifft die Auswahl von Bundestrainer Henk Groener auf die Türkei. Spielbeginn in der 4.132 Zuschauer fassenden SCHWALBE arena ist um  16 Uhr. 
 
Karten sind ab Freitag, 12 Uhr über dhb.de/tickets sowie über die Hotline 01806/997723 (0,20 Euro/Anruf inklusive MwSt. aus dem deutschen Festnetz, maximal 0,60 Euro/Anruf inklusive Mehrwertsteuer aus dem deutschen Mobilfunknetz) und an allen Eventim-Vorverkaufsstellen erhältlich. Zudem wird es für die Spiele in der SCHWALBE arena eine Team-Ticket-Aktion geben, die unter dhb.de/teamticket gebucht werden kann.
 
„Gummersbach ist vor allem im Männer-Handball eine Hochburg mit einer großen Tradition. Wir freuen uns sehr auf die Kulisse und wollen den Fans guten Handball zeigen“, sagt Groener. „Das Ziel ist, die Qualifikation mit einem Sieg gegen die Türkei abzuschließen und die EM-Teilnahme perfekt zu machen."
 
Das Hinspiel in der Türkei gewann Deutschland souverän mit 30:16. Nach der Hinrunde der Qualifikationsgruppe 6 führt die DHB-Auswahl die Tabelle nach dem gestrigen 33:24-Erfolg gegen Spanien mit 5:1 Punkten an. Es folgen die Spanierinnen (4:2 Punkte), Litauen (1:3) und die Türkei (0:4). Bereits am Samstag bestreitet die Mannschaft von Bundestrainer Groener in San Sebastián ihr nächstes EM-Qualifikationsspiel (Anpfiff 20 Uhr/live auf ehftv.com). Drei Tage vor dem Qualifikationsabschluss gegen die türkische Auswahl gastiert Deutschland am 31. Mai in Litauen. Für die EHF EURO in Frankreich (29. November bis 16. Dezember) qualifizieren sich die besten beiden Teams jeder der sieben Gruppen sowie der beste Gruppendritte.  
 
„Wir freuen uns sehr, dass sich der DHB für die SCHWALBE arena, unsere Heimspielstätte des VfL Gummersbach entschieden hat. Unsere Handball-Frauen finden hier perfekte Bedingungen vor“, sagt Peter Schönberger, Geschäftsführer des VfL Gummersbach und der SCHWALBE arena.
 
Das letzte Länderspiel in Gummersbach fand im April 2016 statt. Damals besiegte die Männer-Nationalmannschaft wenige Monate nach dem Europameister-Titel vor ausverkaufter Halle Österreich mit 26:20. Die Frauen-Nationalmannschaft wird gegen die Türkei ihr erstes Länderspiel in der 2013 gebauten Multifunktionsarena absolvieren.  Wenige Tage nach dem Abschluss der EM-Qualifikation beendet die Mannschaft von Bundestrainer Groener am Mittwoch, 6. Juni, mit einem Testspiel gegen Polen in der Münchener Olympiahalle ihr Länderspieljahr 2017/18 (Karten unter dhb.de/tickets).

 

 

Bundestrainer Groener nominiert erstes

Aufgebot


66 gemeinsame Stunden zum ersten Kennenlernen: Mit einem Kurzlehrgang von Sonntagabend, 11. Februar, bis Mittwochmittag, 14. Februar, macht sich die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes unter neuer sportlicher Leitung auf ihren Weg. Bundestrainer Henk Groener hat für die Maßnahme im SportCentrum Kamen-Kaiserau 22 Spielerinnen nominiert. „Wir freuen uns auf diese erste gemeinsame Etappe und sind neugierig darauf, die Spielerinnen in der Nationalmannschaft zu erleben”, sagt Groener, der seine Arbeit mit Co-Trainerin Heike Horstmann und Torwarttrainerin Debbie Klijn aufnimmt.

In Kamen-Kaiserau soll die Basis für die nächsten Qualifikationsspiele zur EHF EURO 2018 gelegt werden. Voraussichtlich am 21. März, 19 Uhr, in der SCHARRena Stuttgart und am 24. März im Polideportivo Jose A. GASCA in San Sebastián treffen die deutschen Handballerinnen auf Spanien, das die Gruppe 6 nach Siegen gegen Litauen und die Türkei mit 4:0 Punkten anführt. Deutschland folgt mit 3:1 Punkten auf Rang zwei. Die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die Europameisterschaft, die im Dezember in Frankreich stattfinden wird.

„Wir haben eine zum Großteil neue Mannschaft, deshalb werden wir viel über taktische Elemente sprechen”, sagt Groener. „Wir wollen unser Spiel vor allem auf der Abwehr aufbauen und das Umschaltspiel verbessern, um mehr leichte Tore im Gegenstoß zu erzielen.”

Der Lehrgang in Kamen-Kaiserau ist eine in Absprache mit der Handball Bundesliga Frauen geschaffene zusätzliche Möglichkeit außerhalb des internationalen Programms. Daher kann die beim französischen Champions-League-Starter Metz HB beschäftigte Xenia Smits noch nicht teilnehmen. Verletzt steht zudem unter anderem Kim Naidzinavicius nicht zur Verfügung.


Das Aufgebot für den Lehrgang in Kamen-Kaiserau

Tor: Dinah Eckerle (Thüringer HC), Madita Kohorst (VfL Oldenburg), Isabell Roch (TuS Metzingen)
Rechtsaußen: Marlene Zapf (TuS Metzingen), Amelie Berger (TSV Bayer 04 Leverkusen), Stella Kramer (Borussia Dortmund), Maike Schirmer (Buxtehuder SV)
Linksaußen: Franziska Müller (HSG Blomberg-Lippe), Lone Fischer (Buxtehuder SV), Ina Großmann (TuS Metzingen), Angie Geschke (VfL Oldenburg)
Rückraum rechts: Alicia Stolle (HSG Blomberg-Lippe), Maren Weigel (TuS Metzingen)
Rückraum Mitte: Alina Grijseels (Borussia Dortmund), Anna Loerper (TuS Metzingen)
Rückraum links: Emily Bölk (Buxtehuder SV), Shenia Minevskaja (TuS Metzingen), Saskia Lang (Thüringer HC)
Kreis: Julia Behnke (TuS Metzingen), Luisa Schulze (SG BBM Bietigheim), Antje Lauenroth (SG BBM Bietigheim), Meike Schmelzer (Thüringer HC)

 

 

Heike Horstmann und Debbie Klijn im Trainerteam der Frauen-Nationalmannschaft
 

Bundestrainer Henk Groener und Vorstand Sport Axel Kromer haben zwei weitere Schlüsselpositionen besetzt: Heike Horstmann wird Co-Trainerin und kehrt damit nach knapp zehn Jahren in die Dienste des Deutschen Handballbundes zurück. Zudem übernimmt Debbie Klijn künftig das Training der deutschen Torfrauen.
 
„Der Neuaufbau unserer Frauen-Nationalmannschaft geht Schritt für Schritt voran“, sagt Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes. „Ich freue mich, dass wir Heike Horstmann und Debbie Klijn für das Trainerteam von Henk Groener gewinnen konnten. Dadurch wird unser Staff weiblicher.“
 
Heike Horstmann saß bereits von 2005 bis 2008 als Assistentin des damaligen Bundestrainers Armin Emrich auf der Bank, war selbst Kapitänin der Nationalmannschaft und bestritt unter ihrem Mädchennamen Schmidt insgesamt 168 Länderspiele. Heike Horstmann gewann sowohl als Spielerin als auch als Co-Trainerin 1997 und 2007 WM-Bronze. Mit Groener arbeitete Debbie Klijn schon in der niederländischen Nationalmannschaft zusammen und war in dieser Zeit an WM-Silber 2015 und dem Einzug ins Halbfinale der Olympischen Spiele 2016 beteiligt. Der bisherige Bundestrainer Michael Biegler hatte auf eine Co-Trainerin verzichtet; Debbie Klijn tritt die Nachfolge des bisherigen Torwarttrainers Jan Holpert an.
 
„Heike ist erfahren als Spielerin und auf der Bank. Sie passt als Co-Trainerin sehr gut zu unserem Team und kennt den deutschen Frauen-Handball. Und mit Debbie habe ich für die Niederlande bereits sehr gut und erfolgreich zusammenarbeiten können”, sagt Groener. „Wir haben nicht viel Zeit bis zu den ersten Länderspielen. Deshalb müssen wir gut und effizient arbeiten.“
 
Seit Jahresbeginn war Bundestrainer Henk Groener mit Teammanager Wolfgang Sommerfeld bei zahlreichen Vereinen zu Besuch, um sich und sein sportliches Konzept vor Ort vorzustellen und Kontakt mit den aktuellen und potenziellen Nationalspielerinnen aufzunehmen. Den ersten Lehrgang werden Groener, Horstmann und Klijn vom 19. bis zum 22. Februar im SportCentrum Kamen-Kaiserau bestreiten. Ernst wird es bereits im März mit den nächsten beiden Spielen in der Qualifikation zur EHF EURO 2018 gegen Spanien (Heimspiel am 21./22., Auswärtsspiel am 23./24. März).
 
„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Henk und die Rückkehr ins Umfeld der Frauen-Nationalmannschaft. Ich habe Henk als ruhigen, sehr motivierenden Trainer erlebt, der den Spielerinnen sehr viel Verantwortung überträgt. Seine Erfolge mit den Niederlanden sprechen für sich”, sagt Heike Horstmann. Die gebürtige Plettenbergerin zog bereits als Jugendliche nach Oldenburg und entwickelte sich unter dem legendären Trainer Robert Schumann zu einer der besten deutschen Spielmacherinnen. Die 46-jährige Architektin und Inhaberin der A-Lizenz ist verheiratet und Mutter eines Sohnes.
 
„Ich freue mich auf die Aufgabe, die Mannschaft gemeinsam mit Henk und Heike näher an die Weltspitze zu bringen. Ich persönlich bin froh, dass ich die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Henk weiterführen darf. Es ist zudem schön, den Weg mit Heike anzugehen. Wir kennen uns schon sehr lange und werden unsere Erfahrungen auf und neben dem Spielfeld ins Trainerteam einbringen“, sagt Debbie Klijn. Die 42-Jährige Unternehmerin wechselte 1999 aus Roermond in die Bundesliga und spielte für Leverkusen, Frankfurt/Oder und den Buxtehuder SV. Dort ist sie weiterhin Teil des Trainerteams. Zwischenzeitlich war Debbie Klijn auch in Dänemark für Holstebro aktiv. Für die Niederlande bestritt sie 112 Länderspiele und erreichte bei der WM 2005 in Russland den fünften Platz – dank eines Erfolges gegen Deutschland mit Co-Trainerin Heike Horstmann.
 
„Mit Heike Horstmann haben wir nicht nur eine der renommiertesten deutschen Handballerinnen für die Nationalmannschaft gewonnen, sie ist auch eine ausgewiesene Fachfrau. Debbie Klijn verfügt ebenfalls über das Renommee einer eigenen sehr erfolgreichen internationalen Karriere und Erfahrungen als Torwarttrainerin. Jetzt geht es darum, dass wir uns gemeinsam mit der HBF auf einen erfolgreichen Weg machen”, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. Bundestrainer Groener informierte die Vertreter der Handball Bundesliga Frauen bei deren turnusmäßiger Tagung am Dienstag in Kassel über die Personalentscheidungen.

DHB-Pressemitteilung 25. Januar 2018


Volunteer-Programm zur WM 2019 gestartet 


Knapp fünf Wochen nach dem Ende der Weltmeisterschaft der Frauen wirft auch das nächste Großereignis in Deutschland seine Schatten voraus. Das Volunteer-Programm zur Handball-Weltmeisterschaft 2019 in Deutschland und Dänemark (10. bis 27. Januar 2019) ist gestartet und bietet wieder einzigartige Möglichkeiten, in vielen unterschiedlichen Aufgabenfeldern Einblicke hinter die Kulissen eines besonderen Events zu bekommen. Freiwillige Helferinnen und Helfer werden an allen deutschen Standorten Berlin, München, Köln und Hamburg gesucht.

Bewerbungen sind ab sofort via dhb.de/volunteering möglich.

„Bei der WM der Frauen 2017 hatten wir über 800 Volunteers, die mit ihrem Einsatz und ihrer Begeisterung einen wichtigen Teil zu einer erfolgreichen Heim-WM beigetragen haben. Das wollen wir 2019 in den deutschen Standorten fortführen“, sagt Thomas Freyer, WM-Projektleiter des Deutschen Handballbundes. Für interessierte Volunteers gibt es rund um die Weltmeisterschaft 19 verschiedene Einsatzfelder, darunter die Bereiche Akkreditierungen, Betreuung von Teams, Zuschauern und Medienvertretern sowie VIPs. Freyer: „Alle Volunteers können ihre individuellen Stärken einbringen und wichtige Lebenserfahrungen sammeln. Wir freuen uns über jede helfende Hand, die das Turnier zu einem besonderen Erlebnis machen wird.“  

Fremdsprachenkenntnisse sind für zahlreiche Aufgabengebiete rund um die WM 2019 von Vorteil. Die über dhb.de/volunteering getätigten Bewerbungen werden zunächst zentral beim Deutschen Handballbund gesammelt. Die Auswahl und Rekrutierung der Volunteers werden im Laufe des Sommers stattfinden.  

 

Jugend-Bundestrainer Frank Hamann verlässt DHB


Der für die weibliche Jugend zuständige Bundestrainer Frank Hamann wird den Deutschen Handballbund zum 31. März verlassen. Der 44-Jährige arbeitet seit 2012 für den DHB.
 
Hamanns größter Erfolg war mit dem Team der Jahrgänge 1996 und jünger der Einzug ins Finale der U18-WM 2014, bei der Emily Bölk wertvollste Spielerin war und Torfrau Jessica Jochims ins All-Star-Team gewählt wurde. Aus diesem Team hat neben Emily Bölk inzwischen auch Alicia Stolle den Sprung in die A-Nationalmannschaft geschafft. 2013 hatte die Mannschaft der Jahrgänge 1996 und jünger die Bronzemedaille beim European Youth Olympic Festival gewonnen.
 
„Ich blicke mit Stolz und Dankbarkeit auf die vergangenen Jahre zurück, in denen ich mit den Nachwuchsmannschaften zwei Europameisterschaften, zwei Weltmeisterschaften und ein EYOF begleiten durfte. Jetzt ist es für mich an der Zeit, neue Aufgaben im Handball anzugehen”, sagt der EHF Master Coach und Langhanteltrainer der Trainerakademie Köln.
 
„Frank Hamann hat in seinen Jahren beim Deutschen Handballbund viele wichtige Akzente gesetzt”, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. „Wir sind auf einem guten Weg, im weiblichen Bereich den Anschluss an die Weltspitze zu erreichen, und freuen uns auf das Nachwachsen vieler junger Talente, die auch durch die Förderung von Frank Hamann gegangen sind. Natürlich wünschen wir ihm persönlich und beruflich nur das Beste und bedanken uns herzlich für sein Engagement für den deutschen Handball.”

 

Angie Geschke

Angie Geschke vom VfL Oldenburg

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