DHB Allgemein

DHB wird Gastgeber eines Qualifikationsturniers für Tokio 2020


Weltverband IHF vergibt Ausrichtung an Frankreich, Norwegen und Deutschland / Spielort wird Berlin mit der Max-Schmeling-Halle



Ein langes Handball-Wochenende im Zeichen der Ringe: Der Deutsche Handballbund wird vom 17. bis zum 19. April 2020 Gastgeber eines der drei Qualifikationsturniere für die Olympischen Spiele 2020 sein. Dies teilte der Weltverband IHF am Mittwochabend mit. Weitere Ausrichter werden Frankreich und Norwegen sein.

Als deutscher Spielort ist die 8700 Zuschauer fassende Max-Schmeling-Halle in Berlin vorgesehen. Die deutsche Handball-Nationalmannschaft wird sich an den drei Spieltagen in einem Viererfeld voraussichtlich mit zwei europäischen (je nach Europameister entweder Schweden, Kroatien oder Spanien plus ein weiteres europäisches Team) und einer afrikanischen Nation messen müssen. Aus jedem der drei Viererturniere sichern sich die jeweils besten beiden Teams ein Olympiaticket.

„In Berlin haben wir mit unserer Nationalmannschaft Sternstunden wie den Empfang der Europameister 2016 und die Vorrunde der WM 2019 erlebt. Wir freuen uns, im April zur Olympiaqualifikation in die Hauptstadt zurückkehren zu dürfen“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes.

Berlins Sportsenator, Andreas Geisel, sagt: „Es spricht für die Attraktivität der Sportmetropole Berlin, dass wir einmal mehr Ausrichter eines internationalen Turniers werden. Die Berliner Fans werden das DHB-Team so kurz vor den Olympischen Spielen lautstark anfeuern und unterstützen. Ich freue mich auf hochkarätigen Handball-Sport in der Hauptstadt.“

Es gibt allerdings einen verlockenden Vorbehalt: Wird die deutsche Handball-Nationalmannschaft am 26. Januar in Stockholm Europameister oder unterliegt im Finale dem bereits qualifizierten Weltmeister Dänemark, so wäre dies jeweils mit einem Olympiaticket verbunden. Um auf diese Eventualitäten vorbereitet zu sein, hat die IHF bereits Kroatien als Ersatz-Ausrichter festgelegt. Der Vorverkauf für das Olympia-Qualifikationsturnier in Berlin beginnt im Anschluss an die EHF EURO 2020.

Der Deutsche Handballbund war 2008 Gastgeber eines Olympia-Qualifikationsturniers der Frauen. Dieses fand in Leipzig statt. Das Team des damaligen Bundestrainers Armin Emrich sichert sich mit Erfolgen gegen Schweden, Kroatien und die Dominikanische Republik die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking.

Über die Gastgeber der Olympia-Qualifikationsturniere der Frauen, die vom 20. bis zum 22. März 2020 ausgetragen werden, entscheidet der Rat der IHF auf Basis der dann feststehenden Turnierbesetzungen. Die potenziellen Gastgeber eines Männer-Turniers sollen hier allerdings nicht in Betracht kommen.

Aktuelle Termine

  • 20.11.19: Medientermin Frauen-Nationalmannschaft in Steinbach
  • 21.11.19: Länderspiel Frauen Deutschland - Montenegro in Stuttgart
  • 30.11.-15.12.19: Weltmeisterschaft Frauen in Japan
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim
  • 06.01.20: Länderspiel Männer Österreich - Deutschland in Wien
  • 09.-26.01.20: EHF EURO 2020 Männer in Norwegen, Österreich und Schweden

TAG DES HANDBALLS: Neue Bewerbungsphase für Teilnahme am AOK Star-Training hat begonnen
 

Berlin/Hannover. Passend zum TAG DES HANDBALLS (26. Oktober), dem sich am Samstag bundesweit rund 170 Vereine angeschlossen haben, um Deutschlands Hallensport Nummer eins zu feiern, startet die neue Bewerbungsphase für die Aktion „AOK Star-Training“. Auch für 2020 sind der Deutsche Handballbund und die Gesundheitskasse wieder auf der Suche nach Grundschulen für einen ganz besonderen Trainingstag in der eigenen Turnhalle, der jeweils von einer prominenten Handballgröße begleitet wird. Für die Aktion, die im vergangenen Jahr das Interesse von 2.000 Schulen auf sich zog, können sich sportbegeisterte Lehrer, Eltern und Schüler wieder bis 31. Januar des kommenden Jahres bewerben.
 
„Handball-Deutschland setzt sich aus insgesamt 22 Landesverbänden zusammen. In jedem dieser Landesverbände vergeben wir auch 2020 wieder ein AOK Star-Training. Die Aktion erfreut sich seit Jahren großer und stetig wachsender Beliebtheit. Vor allem, weil der Trainingstag von aktuellen und ehemaligen Profis begleitet wird. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie die Augen der Kinder leuchten, wenn ehemalige Nationalspieler wie Dominik Klein die Sporthalle betreten und mit welcher Leidenschaft sich die Stars ein paar Stunden ganz alleine dem Nachwuchs widmen“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes, über die Gemeinschaftsaktion mit dem Gesundheitspartner AOK. Aber nicht nur die Handballstars sorgen für Begeisterung, schließlich werden sie auch von bekannten Maskottchen wie dem AOK-Drachen Jolinchen begleitet.
 
Gewinnerschulen dürfen sich auf ein tolles Programm freuen, welches mit einer spielerischen Trainingseinheit unter Anleitung der Handballexperten für eine ausgewählte Schülergruppe beginnt. Selbstverständlich bleibt zwischendrin auch ausreichend Zeit, den einen oder anderen Schnappschuss mit dem Stargast zu sammeln oder sich das eigene Kempa-Teilnehmershirt signieren zu lassen. Nach dem exklusiven Schnupperkurs geht das Handballfest anschließend auf dem Pausenhof mit allen Schülerinnen und Schülern weiter. Dort warten dann verschiedene Mitmachaktionen auf alle Jungen und Mädchen. Hier können die Kinder dem Profi zeigen, wie schnell sie dribbeln können oder welche Wurfqualitäten schon in ihnen stecken.
 
„Mit dieser Initiative wollen wir in den Kindern die Begeisterung für Bewegung wecken und ihnen im besten Fall den Weg in den Vereinssport ebnen. Mit diesem Ansatz der Breitensportförderung haben wir in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt Steve Plesker, Geschäftsführer Markt und Produkt beim AOK-Bundesverband. Aus diesem Grund kooperieren die Organisatoren vor Ort eng mit den lokalen Handballclubs. Die Schirmherrschaft des Projekts haben Nationalspieler Paul Drux sowie Weltklasse-Torhüterin Clara Woltering übernommen. Beide haben es sich in der Vergangenheit nicht nehmen lassen, einige der AOK Star-Trainings selbst zu übernehmen. 
 
Um sich einen der 22 begehrten Plätze zu ergattern, empfehlen DHB und AOK interessierten Schulen möglichst kreativ bei ihren Bewerbungen zu sein. Die bisherige Bandbreite reichte von Märchenbüchern, über gebastelte Spielfelder bis hin zu selbstgedrehten Videos. Um an der Vergabe teilnehmen zu können, müssen diese bis 31. Januar 2020 eingereicht werden. Das erste AOK Star-Training findet im April statt, Ende Mai wird der Besuch aller 22 Gewinnerschulen abgeschlossen sein.
 
Alle Informationen und Termine der Aktion gibt es unter www.aok-startraining.de.

Kontakt: AOK Star-Training-Team I Mail: info@aok-startraining.de I Tel.: 030 255 657 05

Aktuelle Termine

  • 29.10.19 Medientermin Frauen-Nationalmannschaft in Stuttgart
  • 31.10.19: Ende Akkreditierungsfrist WM der Frauen in Japan
  • 21.11.19: Länderspiel Frauen Deutschland - Montenegro in Stuttgart
  • 30.11.-15.12.19: Weltmeisterschaft Frauen in Japan
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim
  • 06.01.20: Länderspiel Männer Österreich - Deutschland in Wien
  • 09.-26.01.20: EHF EURO 2020 Männer in Norwegen, Österreich und Schweden

Grundsatzbeschluss pro Strukturreform


Der Bundestrat stellt in Hamburg mit großer Mehrheit die Weichen für die Zukunft des deutschen Handballs

Der weitere Weg ist bereitet für die Strukturreform des deutschen Handballs. Bei seiner Sitzung in Hamburg hat der Bundesrat des Deutschen Handballbundes am Sonntag mit 119 von 123 Stimmen und damit einer großen Mehrheit für die Strukturreform des deutschen Handballs gestimmt. Nach dem Grundsatzbeschluss kann die Arbeit in den Gremien vorangetrieben werden, um die für die Umsetzung nötigen Beschlüsse vorzubereiten. Die in Hamburg berufenen Arbeitsgruppen zu den großen Themen Leistungssport und Mitgliederentwicklung sollen ihre Ergebnisse am 15. März 2020 vorlegen. Ziel ist, dass die Strukturreform ab 2021 in Kraft treten kann.

„Dieser von Landes- und Ligaverbänden und dem Deutschen Handballbund in großer Einigkeit gefasste Grundsatzbeschluss ist ein Meilenstein, um den Handball fit für die Zukunft zu machen. Wir sind dankbar für das den Vorschlägen entgegengebrachte Vertrauen sowie den weiter dynamischen Prozess“, sagt DHB-Präsident Andreas Michelmann. „Die offene Diskussion im Sinne der Sache und das gemeinsame Handeln haben den bisherigen Weg bestimmt. Und so transparent, vertrauensvoll und verlässlich werden wir weiterarbeiten.“

Der Bundesrat hat in Hamburg beschlossen, die Mitgliederentwicklung und den Leistungssport als Schwerpunktthemen der aktuellen DHB-Strukturreform festzulegen. Die beabsichtigte Stärkung des Leistungssports soll durch den Einsatz neuer Trainerinnen und Trainer angegangen werden, die der Mitgliederentwicklung ebenfalls durch den Einsatz neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Darüber hinaus nahm der Bundesrat die vorgestellte Strukturierung des DHB in zehn Förderregionen zustimmend zur Kenntnis.

Der Bundesrat machte deutlich, dass die Reform nur dann erfolgreich umgesetzt werden kann, wenn sie auch von der Basis mitgetragen wird. Zur Klärung der Finanzierung der Strukturreform setzt der Bundesrat eine Arbeitsgruppe ein. Deren Mitglieder sind DHB-Präsident Andreas Michelmann, der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober, zwei Vertreter der Ligen HBL und HBF sowie drei Vertreter der Landesverbände. Auftrag des Bundesrates an diese AG ist es, neue Formen der Finanzierung zu erarbeiten.

Zur Erstellung von inhaltlichen Konzepten der Strukturreform setzt der Bundesrat zur Mitgliederentwicklung und zum Nachwuchsleistungssport je eine Arbeitsgruppe ein. Mitglieder der Arbeitsgruppen sind jeweils ein Vertreter/in des Präsidiums, ein Vertreter/in des Vorstandes, zwei Vertreter der Ligen (HBL/HBF) und drei der Landesverbände.

„Wir sind froh, dass wir gemeinsam zu einem tragbaren Entschluss gekommen sind, der uns basierend auf unserem Leitspruch ‚Wir sind alle der DHB‘ gemeinsam die Möglichkeit gibt, die Strukturreform mit Leben und konkreten Konzepten zu füllen“, sagte DHB-Vizepräsident Hans Artschwager.

 

Aufsichtsrat der EHF EURO 2024 konstituiert


Standortausschreibung zur Auswahl der Ausrichterstädte beginnt im Oktober

In Hamburg hat sich am Freitag der Aufsichtsrat zur EHF EURO 2024 konstituiert. Dieses Turnier wird vom 12. bis zum 28. Januar 2024 vom Deutschen Handballbund ausgerichtet. Mitglieder des Aufsichtsrates sind DHB-Präsident Andreas Michelmann, der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober, DHB-Präsidiumsmitglied Georg Clarke, die Liga-Präsidenten Uwe Schwenker (HBL) und Andreas Thiel (HBF) sowie Projektleiter Thomas Freyer.

„Noch im Oktober beginnt die Standortausschreibung zur Auswahl der Ausrichterstädte“, sagt Freyer. „Entschieden wird über die Standorte der EHF EURO 2024 voraussichtlich im Sommer des kommenden Jahres.“

Deutschland bekam im Juni 2018 den Zuspruch als Ausrichter der EHF EURO 2024. Der Deutsche Handballbund wird damit erstmals eine Europameisterschaft der Männer ausrichten. Weitere Premiere: Die ersten beiden Turniere mit nunmehr 24 teilnehmenden Nationen werden im kommenden Januar (Norwegen, Österreich und Schweden) sowie 2022 (Ungarn und Slowakei) noch in mehreren Ländern stattfinden – Deutschland wird 2024 der erste alleinige EM-Gastgeber sein.

Aktuelle Termine

  • 23.10.19: Länderspiele Männer und Frauen gegen Kroatien in Zagreb
  • 25.10.19: Medientermin mit beiden Bundestrainern und Kapitänen in Hannover
  • 26.10.19: TAG DES HANDBALLS in Hannover mit Länderspielen Männer und Frauen gegen Kroatien
  • 31.10.19: Ende Akkreditierungsfrist WM der Frauen in Japan
  • 21.11.19: Länderspiel Frauen Deutschland - Montenegro in Stuttgart
  • 30.11.-15.12.19: Weltmeisterschaft Frauen in Japan
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim
  • 06.01.20: Länderspiel Männer Österreich - Deutschland in Wien
  • 09.-26.01.20: EHF EURO 2020 Männer in Norwegen, Österreich und Schweden

André Fuhr neuer DHB-Trainer


Erster Lehrgang mit der U20-Nationalmannschaft weiblich ab Montag in Kienbaum

Rechtzeitig vor Beginn des Lehrgangs der U20-Nationalmannschaft weiblich hat der Deutsche Handballbund für die Spielerinnen der Jahrgänge 2000 und jünger die Trainerfrage beantwortet: André Fuhr, Trainer des Bundesligisten Borussia Dortmund, übernimmt das Team und wird dieses auf dem Weg zur U20-WM in Rumänien (7. bis 19. Juli 2020) betreuen. Fuhr tritt damit die Nachfolge von Marielle Bohm an, die nach Platz 9 bei der U19-EM ihren Rücktritt erklärte.

„Ich freue mich auf die spannende Aufgabe und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Der Großteil der Mannschaft, der die U20-Nationalmannschaft bildet, hat in der Jugend mit dem Europameistertitel sein großes Potenzial gezeigt“, sagt André Fuhr. „Daran wollen wir in den kommenden Monaten wieder anknüpfen, die Spielerinnen kontinuierlich weiterentwickeln und auf den Höhepunkt, die Weltmeisterschaft in Rumänien im nächsten Jahr, vorbereiten. Auf diesem Weg ist eine intensive Zusammenarbeit mit den Vereinen sehr wichtig.“

„Wir freuen uns sehr, dass wir André Fuhr als Bundesligatrainer für diese Aufgabe haben gewinnen können“, erklären Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes, und Jochen Beppler, Chef-Bundestrainer Nachwuchs. „In der Analyse der vergangenen Turniere haben wir erkannt, dass wir gemeinsam mit allen Beteiligten in die Talentförderung investieren müssen. André steht beispielhaft für die große Identifikation der Handball Bundesliga Frauen, wenn es um die Entwicklung unserer Nachwuchsspielerinnen geht. Wir standen mit der HBF und deren Vorsitzendem Andreas Thiel in engem Austausch und haben die Rückendeckung für diese Zusammenarbeit gespürt. Auch Borussia Dortmund sind wir dankbar, diese zunächst auf ein Jahr befristete Doppel-Funktion zu ermöglichen.“

Andreas Heiermann, Geschäftsführer Abteilung Handball bei Borussia Dortmund: „Wir sind glücklich und stolz, dass André Fuhr neben unserer Mannschaft ab sofort auch die weibliche U20-Nationalmannschaft trainiert. Wir freuen uns, den DHB unterstützen zu können. Wer Andrés akribisches Arbeiten kennt, weiß, dass diese Wahl des DHB perfekt passt. Er möchte nicht nur jedes Spiel gewinnen, sondern vor allem jede Spielerin im Training weiterentwickeln, was im Nachwuchsbereich sehr wichtig ist.“

André Fuhr hat sich als langjähriger Trainer der HSG Blomberg-Lippe einen Namen gemacht vor allem, weil er immer wieder Spielerinnen aus der Jugend bis in die A-Nationalmannschaft führte. Mit Blomberg stieg Fuhr 2006 in die Bundesliga auf, stand zweimal im Finale des DHB-Pokals und qualifizierte sich wiederholt für den Europapokal. Mit dem Nachwuchs der ostwestfälischen Talentschmiede gewann er einmal die Deutsche Meisterschaft der Jugend.
 
Aufgebot für den Lehrgang in Kienbaum:

Lena Schmid (TuS Metzingen), Ndidi Agwunedu (HSG Blomberg-Lippe), Lena Hausherr (BVB 09 Dortmund), Dana Bleckmann (BVB 09 Dortmund), Paulina Golla (Buxtehuder SV), Laetitia Quist (TuS Metzingen), Maxi Mühlner (HSG Bad Wildungen Vipers), Leonie Kockel (BVB 09 Dortmund), Mariel Wulf (BVB 09 Dortmund), Jana Scheib (HSG Bad Wildungen Vipers), Laura Waldenmaier (SG H2 KU Herrenberg), Pauline Uhlmann (HC Leipzig), Mareike Thomaier (TSV Bayer 04 Leverkusen), Lisa Antl (Buxtehuder SV), Luisa Scherer (Buxtehuder SV), Leonie Patorra (SG BBM Bietigheim)

Reserve: Carlotta Fege (BVB 09 Dortmund), Aimée von Pereira (København Håndbold/DEN), Julia Weise (HC Leipzig), Lea Neubrander (SG H2 KU Herrenberg), Nele Reese (VfL Oldenburg)


 

Aktuelle Termine

  • 25.09.19: Auftakt Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Deutschland - Weißrussland in Coburg
  • 29.09.19: Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Kosovo - Deutschland in Pristina
  • 23.10.19: Länderspiele Männer und Frauen gegen Kroatien in Zagreb
  • 26.10.19: TAG DES HANDBALLS in Hannover mit Länderspielen Männer und Frauen gegen Kroatien
  • 31.10.19: Ende Akkreditierungsfrist WM der Frauen in Japan
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim
  • 06.01.20: Länderspiel Männer Österreich - Deutschland in Wien

 

Hochkarätiger Handball-Talk in Schalksmühle


Der Handball-Bundestrainer, dazu ein Europameister und Olympiafinalist von 2004 sowie ein All Star der U19-Weltmeisterschaft: Der Deutsche Handballbund und DHB-Partner JUNG laden für Freitag, 20. September, zu einem hochkarätig besetzten Handball-Talk nach Schalksmühle ein.

Bundestrainer Christian Prokop, der ehemalige Nationalspieler Mark Dragunski, derzeit Nachwuchstrainer der SGSH DRAGONS, und Tom Bergner, einer der talentiertesten deutschen Nachwuchs-Kreisläufer in Diensten des Drittligisten VfL Eintracht Hagen decken mit Jens-Uwe Groll, JUNG-Prokurist und Leiter des Vertriebs Deutschland, ein breites Spektrum ab:
  • Wie ist der Stand der Nationalmannschaft auf dem Weg ins mit EM und hoffentlich Olympischen Spielen sportlich maximal anspruchsvolle Jahr 2020?
  • Welche Lehren aus dem mit Gold und Silber erfolgreichen Jahr 2004 sind nach wie vor gültig?
  • Was muss ein Handball-Nationalspieler der Zukunft mitbringen?
  • Wie lassen sich Spitzensport und Beruf vereinbaren?
  • Warum engagiert sich ein Sponsor wie JUNG vor allem im Nachwuchsleistungssport?

Der Handball-Talk in den Räumlichkeiten der Firma JUNG beginnt um 11 Uhr. Foto- und Filmgelegenheiten, unter anderem eine Werksbesichtigung, werden sich nach vorheriger Anmeldung bereits ab 10 Uhr ergeben.

Am Nachmittag ist Christian Prokop noch im praktischen Einsatz zu erleben: Ab 14 Uhr wird der Bundestrainer in der Sporthalle am Löh die C-/D- und A-/B-Jugendlichen der SGSH DRAGONS für jeweils 90 Minuten trainieren. Zuschauer sind zu diesen öffentlichen Einheiten herzlich willkommen.

Am Handball-Talk sowie am öffentlichen Training interessierte Medienvertreter melden ihre Teilnahme bitte bis Mittwoch, 18. September, mit einer formlosen E-Mail an presse@dhb.de.

Anreisehinweis Handball-Talk: www.jung.de
Adresse Sporthalle Löh: Löh 5, 58579 Schalksmühle

Aktuelle Termine

  • 25.09.19: Auftakt Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Deutschland - Weißrussland in Coburg
  • 29.09.19: Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Kosovo - Deutschland in Pristina
  • 23.10.19: Länderspiele Männer und Frauen gegen Kroatien in Zagreb
  • 26.10.19: TAG DES HANDBALLS in Hannover mit Länderspielen Männer und Frauen gegen Kroatien
  • 31.10.19: Ende Akkreditierungsfrist WM der Frauen in Japan
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim
  • 06.01.20: Länderspiel Männer Österreich - Deutschland in Wien

DHB-Website ab sofort Informationsplattform für 3. Liga und JBLH


Seit Mitte August läuft wieder der Spielbetrieb in den deutschen Handball-Hallen. Die neue Spielzeit in der 3. Liga sowie Jugendbundesliga (JBLH) bringt einige Neuerungen mit sich. Neben dem neuen Spielmodus in der Jugendbundesliga männlich auch das umfangreiche Informationspaket auf der Website des Deutschen Handballbundes – ein Überblick:
 
3. Liga
 
Neuer Ankerpunkt für alle Informationen rund um den Spielbetrieb der 3. Liga wie Spielpläne, Liveticker und Ergebnisse ist die Website des Deutschen Handballbundes (via dhb.de/liga3).  
 
Alle Informationen zur 3. Liga Männer, die bereits seit zwei Wochen läuft, sind via dhb.de/liga3_m zu erreichen.  
 
Die 3. Liga Frauen startet am nächsten Wochenende (14. bis 16. September), hier wird dhb.de/liga3_w der neue Ankerpunkt für alle Informationen rund um den Spielbetrieb sein.
 
Live-Spiele aus der 3. Liga, die von Sportdeutschland.TV übertragen werden, sind alle via dhb.de/livestreams zu sehen. Die bisherigen zwölf Spiele aus der 3. Liga Männer, die im Livestream von Sportdeutschland.TV übertragen wurden, hatten bereits über 15.000 Views im live und Re-live.
 
 
JBLH startet am Wochenende
 
Am kommenden Wochenende startet außerdem die JBLH in die neue Spielzeit – ein Überblick:
 
Jugendbundesliga männlich:
 
Die Jugendbundesliga männlich wird in einem neuen Spielmodus ausgetragen. In vier Staffeln mit je zehn Mannschaften werden neun Vorrundenspiele absolviert. Die besten vier Mannschaften aus jeder Staffel qualifizieren sich für die Meisterrunde, die aus zwei Achtergruppen besteht. Im Modus Hin- und Rückspiel werden daraus die acht Viertelfinalisten gebildet, die dann die Deutsche Meisterschaft ausspielen.
 
Neben Vorjahresmeister SG Flensburg-Handewitt peilen auch die Rhein-Neckar Löwen, die TSV Burgdorf, mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen (deren neue A-Jugend die letztjährigen Meister in der männlichen B-Jugend ist) die vorderen Plätze an. 16 von 18 Erstligisten aus der LIQUI MOLY HBL sind mit einer Nachwuchsmannschaft in der Jugendbundesliga männlich vertreten.
 
Alle Informationen zur Jugendbundesliga männlich wie die Spielpläne, Liveticker und Ergebnisse sind via dhb.de/jblh_m zu finden.   
 
Jugendbundesliga weiblich:
 
Der Spielmodus in der Jugendbundesliga weiblich bleibt in der neuen Saison unverändert. Insgesamt 24 Mannschaften, unterteilt in acht Dreiergruppen, bestreiten die Vorrunde. Aus der qualifizieren sich die besten beiden Mannschaften jeder der acht Gruppen für die Zwischenrunde, in welcher vier Vierergruppen gebildet werden. Die zwei besten Mannschaften jeder der vier Zwischenrundengruppen ziehen in das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft ein. Am Ende der Saison wird in einem Final Four-Turnier der neue Deutsche Meister in der weiblichen A-Jugend ausgespielt.
 
Mit großen Ambitionen gehen die Final Four-Teilnehmer aus dem vergangenen Juni in die neue Saison: Vorjahresmeister BVB 09 Dortmund, Vize-Meister TSV Bayer 04 Leverkusen, HC Leipzig und die HSG Marne/Brunsbüttel. Auch der Buxtehuder SV sowie die HSG Blomberg-Lippe wollen eine gute Rolle im Kampf um den Titel spielen. Neun von 14 Erstligisten aus der Handball Bundesliga Frauen stellen eine Nachwuchsmannschaft in der Jugendbundesliga weiblich.
 
Alle Informationen zur Jugendbundesliga weiblich wie Spielpläne, Liveticker und Ergebnisse sind via dhb.de/jblh_w zu finden.

Aktuelle Termine

  • 25.09.19: Auftakt Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Deutschland - Weißrussland in Coburg
  • 29.09.19: Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Kosovo - Deutschland in Pristina
  • 23.10.19: Länderspiele Männer und Frauen gegen Kroatien in Zagreb
  • 26.10.19: TAG DES HANDBALLS in Hannover mit Länderspielen Männer und Frauen gegen Kroatien
  • 31.10.19: Ende Akkreditierungsfrist WM der Frauen in Japan
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim

Marielle Bohm tritt als DHB-Trainerin zurück


Konsequenz aus Rang neun bei der U19-EM in Slowenien - Sportvorstand Axel Kromer bedankt sich für „Riesenengagement"

Nach fünf Jahren als Trainerin der weiblichen U19/U20-Mannschaften hat Marielle Bohm den DHB-Sportvorstand Axel Kromer darüber informiert, dass sie mit sofortiger Wirkung zurücktritt. „Der Schritt ist nach reiflicher Analyse die Konsequenz unter anderem aus dem Abschneiden der EM in Ungarn, wo wir die Hauptrunde verpasst hatten“, sagte die 38-Jährige: „Es musste etwas passieren. Und ich habe entschieden, dass ich den Weg nicht weitergehen kann.“

DHB-Sportvorstand Axel Kromer respektiert die Entscheidung Bohms: „Wir hatten eine offene und ehrliche Aussprache und unsere Meinung bei der Aufarbeitung lag nicht weit auseinander“, sagt Kromer, der sich bei Bohm für „das Riesenengagement über fünf Jahre“ bedankt: „Ich verstehe Marielle, die den Posten ja nicht im Hauptberuf innehatte. Sie hat viel Zeit und Kraft investiert und immer 100 Prozent gegeben. In der Öffentlichkeit sieht man manchmal nur zehn Prozent dessen, was ein Trainer speziell im Hintergrund leistet.“

Die 19-malige A-Nationalspielerin Bohm hatte 2014 die DHB-Juniorinnen übernommen. Zuvor war sie zwei Jahre lang Co-Trainerin beim Bundesligisten TuS Metzingen gewesen, wo sie auch ihre Karriere als Spielerin begonnen hatte. Danach spielte für die DJK/MJC Trier, mit der sie 2003 deutscher Meister wurde, Erfurt und Sindelfingen in der Bundesliga. Die 38-Jährige arbeitet derzeit an einer Schule im schwäbischen Weil am Schönbuch.

Kromer hofft, dass Marielle Bohm nach einer Pause wieder im Handball tätig sein wird und sich gerade im Nachwuchs wieder einbringt. „Bei der Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin für die Juniorinnen-Nationalmannschaft gilt unser Prinzip Qualität vor Geschwindigkeit“, sagt Kromer. „Jochen Beppler als Chef-Bundestrainer Nachwuchs und ich sind von der Notwendigkeit der diskutierten Änderungen überzeugt. Wir werden diese nun bei der Suche nach der Nachfolge im Blick haben.“

An die jungen DHB-Nationalspielerin gerichtet meint Kromer: „Generell zeigt sich, dass für die jungen Damen viele andere Dinge außerhalb des Handballs eine Rolle spielen - und das fällt gerade im internationalen Vergleich mit anderen Topnationen negativ auf. Hier müssen wir zusammen mit der HBF, den Landesverbänden sowie den Nachwuchsleistungssport fördernden Vereinen den Hebel ansetzen.“ Ende September steht der nächste Lehrgang an, im Sommer 2020 tritt die deutsche Mannschaft bei der U20-Weltmeisterschaft in Rumänien an.

Aktuelle Termine

  • 25.09.19: Auftakt Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Deutschland - Weißrussland in Coburg
  • 29.09.19: Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Kosovo - Deutschland in Pristina
  • 23.10.19: Länderspiele Männer und Frauen gegen Kroatien in Zagreb
  • 26.10.19: TAG DES HANDBALLS in Hannover mit Länderspielen Männer und Frauen gegen Kroatien
  • 31.10.19: Ende Akkreditierungsfrist WM der Frauen in Japan
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim

 

 

NIGRIN bleibt Premium-Partner des Deutschen Handballbundes
 

Die Autopflegemittelmarke NIGRIN und der Deutsche Handballbund (DHB) verlängern ihre Premium-Partnerschaft bis 2022. Zusätzlich fungiert ab diesem Jahr Oliver Roggisch, Teammanager der Männer-Nationalmannschaft, als Markenpartner von NIGRIN.
 
„NIGRIN hält damit an der erfolgreichen Partnerschaft fest“, sagt Jürgen Herrmann, Geschäftsführer der MTS-Group, zu der NIGRIN gehört. „Mit NIGRIN und den deutschen Handballern treffen zwei leistungsorientierte und starke Partner aufeinander, die sich optimal unterstützen.“ Die Zusammenarbeit der beiden Partner besteht mittlerweile seit 2016.
 
Die Traditionsmarke in Sachen Autopflege setzt weiterhin auf eine umfangreiche Kooperation. Diese umfasst neben LED-TV-Bandenwerbung auch die Logopräsenz auf den Trikots und Präsentationsjacken der Nationalspieler sowie auf den Polo-Shirts des gesamten Betreuerstabes der Männer-Nationalmannschaft. Abgerundet wird das Engagement mit Anzeigen in den Länderspiel-Magazinen und Promotion-Aktivitäten vor Ort bei den Länderspielen. Zusätzlich sorgt die NIGRIN Pflege-Crew während der Spiele für saubere und trockene Hallenböden – eben alles für einen gepflegten Auftritt!
 
Neu im NIGRIN Team: Handball-Legende Oliver Roggisch
 
Zusätzlich zur Premium-Partnerschaft wird Oliver Roggisch, Teammanager der Männer-Nationalmannschaft, als Markenpartner von NIGRIN auftreten. Der ehemalige Handball-Profi überzeugt mit seiner offenen, leidenschaftlichen und starken Art. Für viele Menschen ist Roggisch zudem Teil des Wintermärchens vor zwölf Jahren, als Deutschland im eigenen Land Weltmeister wurde. Dadurch ist er für die Deutschen ein Sympathieträger und genießt bei den Fans großes Ansehen.
 
Viel Potenzial nach oben
 
„Schnelligkeit, Ausdauer und Präzision sind Attribute, die den Handballsport ebenso prägen wie NIGRIN und die wir mit dem Markenversprechen ‚Autopflege leicht gemacht‘ kommunizieren. Das hat uns vor drei Jahren zu der Partnerschaft bewogen – und ist bis heute so geblieben“, sagt Jürgen Herrmann. „Als Viertplatzierte bei der WM 2019 hat die deutsche Nationalmannschaft ihr Potenzial gezeigt. Wir freuen uns nun auf die Europameisterschaft Anfang 2020 in Schweden, Norwegen und Österreich und auf die Weltmeisterschaft 2021 in Ägypten.“
 
Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes: „Wir sind dankbar für das Vertrauen, dass NIGRIN auch in den kommenden Jahren als starker Premium-Partner an der Seite des Deutschen Handballbundes und insbesondere der Männer-Nationalmannschaft steht. Wir freuen uns darauf, die seit 2016 erfolgreich andauernde Partnerschaft weiter auszubauen. Mit Oliver Roggisch als Markenbotschafter von NIGRIN wird ein bekanntes Gesicht der Männer-Nationalmannschaft diese Premium-Partnerschaft noch sichtbarer machen.“
 
 
Über NIGRIN:
NIGRIN setzt seit über 120 Jahren ein Zeichen für Schutz, Glanz und Pflege von Autos. Unter dem Slogan „Autopflege leicht gemacht“ steht dabei vor allem die Anwenderfreundlichkeit im Vordergrund. Als Vollsortimenter und führende Marke im Bereich der Fahrzeugpflege in Bau- und Heimwerkermärkten, SB-Warenhäusern, Verbrauchermärkten und im Fachhandel (laut Analyse der GfK) bietet NIGRIN mit rund 350 Produkten in 15 Kategorien Lösungen für alle Schritte bei der Fahrzeugpflege, Wartung und Reparatur an. Die stetige Produktoptimierung und die Nutzung neuster Technologien machen die Marke mit dem Schornsteinfeger heute zu einer der führenden Autopflegemarken im deutschsprachigen Raum.
 
Seit 1973 liegen die Rechte, Rezepturen und geschützten Warenzeichen der NIGRIN-Produkte bei der Inter-Union Technohandel GmbH in Rülzheim. Seit 2015 firmiert die Inter-Union unter dem Dach der MTS MarkenTechnikService GmbH & Co.KG.

 

 

Vorverkauf für „Tag des Handballs“ beginnt


Drei Länderspiele in Hannover – Tickets für den 26. Oktober sind ab Mittwoch erhältlich

Der „Tag des Handballs“ funkelt bereits als Handball-Highlight des zweiten Halbjahres 2019 im Kalender. Am Samstag, 26. Oktober, schaut Handball-Deutschland auf die TUI Arena in Hannover, denn die A-Nationalmannschaften der Männer und Frauen spielen gegen Kroatien. Dazu gibt es ein U-Länderspiel und ein Rahmenprogramm.

 

Exakt vier Monate vor dem nächsten „Tag des Handballs“ beginnt am morgigen Mittwoch um 16 Uhr der Vorverkauf. Karten sind ab 14 Euro unter dhb.de/tickets sowie über die Hotline 01806/997723 (0,20 Euro/Anruf inklusive MwSt. aus dem deutschen Festnetz, maximal 0,60 Euro/Anruf inklusive Mehrwertsteuer aus dem deutschen Mobilfunknetz) und an allen Eventim-Vorverkaufsstellen erhältlich. Darüber hinaus wird es auch ein Teamticket (acht plus zwei Karten, mehr unter dhb.de/teamticket) und ein besonderes Angebot für ein Family Package (enthält drei Tickets) geben.

„Wir knüpfen mit dem Tag des Handballs in Hannover an die erfolgreichen Veranstaltungen 2014 in Frankfurt und 2017 in Hamburg an. Der Tag des Handballs ist für den Deutschen Handballbund nach der Heim-WM im Januar das nächste Leuchtturmereignis. Wir freuen uns auf Hannover“, sagt DHB-Präsident Andreas Michelmann.

Die TUI Arena, zuletzt Anfang des Jahres mit dem WM-Test gegen Tschechien Schauplatz eines Länderspiels, bietet mehr als 10.000 Zuschauern Platz. „Wir wünschen uns, dass wieder viele Familien die Chance nutzen, zusammen die Faszination Handball zu erleben“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Wir zeigen unseren Sport von der Basis bis zur Spitze und wollen Nähe zu unseren Nationalspielerinnen und Nationalspielern schaffen, denn Handball ist ein Sport zum Anfassen.“ Das Programm wird am Vormittag beginnen und bis in die frühen Abendstunden dauern.

Der „Tag des Handballs“ wird für die A-Teams der Abschluss einer Lehrgangswoche sein. Die Bundestrainer Christian Prokop und Henk Groener versammeln ihre Mannschaften bereits am Montag, 21. Oktober. Am Mittwoch, 23. Oktober, finden in Kroatien die Hinspiele zwischen Kroatien und Deutschland statt.

Aktuelle Termine

  • 27.-30.06.19: Beach-EM U17 männliche und weibliche Jugend in Stare Jablonki/POL
  • 27.-30.06.19: Nations Cup in Lübeck mit Nationalmannschaften U19m und U17w
  • 28.06.19, 20:15 Uhr: Airport-Trophy Spanien - Deutschland U21m in Kloten/SUI
  • 29.06.19, 17:00 Uhr: Airport-Trophy Deutschland U21m - Frankreich in Kloten/SUI
  • 30.06.19, 13:15 Uhr: Airport-Trophy Schweiz - Deutschland U21m in Kloten/SUI
  • 02.-07.07.19: Beach-EM Männer und Frauen in Stare Jablonki/POL
  • 26.10.19: Tag des Handballs in Hannover

Es lebe der Sport: Die Kampagne des deutschen Handballs präsentiert neue Motiv-Kollektion mit Fokus „Nachwuchs“


Die Handball-Weltmeisterschaft hat im Januar Millionen begeistert und der Sportart einen Platz in den Herzen der Menschen gesichert. Das gilt vor allem für Kinder und Jugendliche, die ihren Vorbildern in den Vereinen nacheifern, und Eltern, die Handball als Sport für ihren Nachwuchs entdecken.

Genau diese Zielgruppen spricht der deutsche Handball mit der Gattungskampagne „Es lebe der Sport!“ an. Diese steht aktuell mit neuen Motiven ganz im Zeichen der Zukunft. Die Slogans, die allesamt mit einem Motiv kombiniert sind, lauten beispielsweise „Aller Anfang ist fair“, „Ziemlich beste Freunde“, „Hier stimmt jeder Pass“ und „Richtig was auf dem Kasten haben“. „Nahbar, respektvoll, bewegend, zukunftsweisend.

„Alle genannten Motive greifen die Attribute des deutschen Handballs auf und helfen uns, die WM-Begeisterung nachhaltig zu verankern“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Wir spüren allerorten positive Effekte – die möchten Deutscher Handballbund, DKB Handball-Bundesliga und Handball Bundesliga Frauen in unserer gemeinsamen Kampagne über alle Kanäle verstärken.“

Liga-Geschäftsführer Frank Bohmann: „Teamwork, Fairplay und Respekt, aber auch Freude an Bewegung, Leistung und Erfolg stehen im Mittelpunkt unserer neuen Motivkollektion. Wir wollen damit Kinder, Jugendliche und deren Eltern auf unsere tolle Sportart aufmerksam machen und begeistern. Bei der Verbreitung setzen wir auf digitale Kanäle und Out of Home-Maßnahmen. Diese insbesondere an den Bundesligastandorten. Dem Internet und den Sozialen Medien kommt eine besondere Bedeutung bei der Verbreitung der Motive zu.“

Für die neuen Motive standen Jungen und Mädchen der E-Jugend des VfL Gummersbach mit großer Begeisterung einen Tag lang für ein Shooting zur Verfügung. Die Kampagne nutzt das positive Image, das die deutsche Nationalmannschaft und viele andere Spieler der DKB Handball-Bundesliga mit ihren begeisternden Spielen geschaffen haben, um einen nachhaltigen Effekt für den deutschen Handball zu erzielen. Alle Handballvereine profitieren davon – von den Amateuren bis zum Champions-League-Teilnehmer, von der Jugend bis zur Frauen-Nationalmannschaft.

„Es lebe der Sport“ ist eine 2016 ins Leben gerufene Non Profit-Initiative der DKB Handball-Bundesliga, des Deutschen Handballbundes (DHB) und der Handball Bundesliga Frauen (HBF). Die Art und Weise, wie sich verschiedene Verbände einer Sportart zusammengetan haben, ist in Deutschland bisher einzigartig. Die Initiatoren werden bei Konzeption und Umsetzung von der Hamburger Agentur NORDPOL+ betreut.

Zu handballspezifischen Anlässen erscheinen neue Motive auf es-lebe-der-sport.de und den handballeigenen Social Media-Kanälen. Anschließend sind die Vereine aufgefordert, mitzumachen: Aus eigenen Bildern können sie sich von den Initiatoren ein Layout erstellen lassen, so entsteht ein eigenes Kampagnenmotiv, mit dem sich selbst die kleinsten Clubs auf Breitensportebene identifizieren können.

Weitere Motive finden Sie nachfolgend abgebildet. Alle bisher veröffentlichen Motive sowie Informationen rund um die Gattungskampagne des deutschen Handballs bieten wir Ihnen unter www.es-lebe-der-sport.de.

Aktuelle Termine

  • 12.06.19, 19.30 Uhr Ortszeit: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Israel - Deutschland in Tel Aviv
  • 14.06.19, 13 Uhr: Pressekonferenz Männer-Nationalmannschaft in Nürnberg
  • 15.06.19, 18 Uhr: Finale Deutsche Meisterschaft männliche Jugend B SC DHfK Leipzig - mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen
  • 16.06.19, 18 Uhr: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Deutschland - Kosovo in Nürnberg
  • 26.10.19: Tag des Handballs in Hannover

David Groeger neuer Bundestrainer Athletik


Der Deutsche Handballbund stellt sich in seinem Trainerwesen breiter auf: Zum 1. Juni wird David Groeger die Geschäftsstelle in Dortmund als Bundestrainer Athletik verstärken.  

„Mit der Besetzung der hauptamtlichen Stelle des Bundestrainers Athletik setzen wir die Professionalisierung in unserem Trainerwesen konsequent fort“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Wir sind sehr dankbar, dass nach dem Bundestrainer Bildung und Wissenschaft auch die Stelle des Bundestrainers Athletik mit Fördermitteln des Bundesministeriums des Inneren bezuschusst wird.“

Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes: „Unsere Analysen der vergangenen Turniere haben gezeigt, dass wir im Athletik-Bereich noch Nachholbedarf zur Weltspitze haben. Daher werden wir das Athletiktraining bei unseren Spitzenathleten in den A- und vor allem Nachwuchs-Nationalmannschaften weiter in den Fokus zu rücken – konzeptionell wie auch in der Ausbildung. David Groeger als ausgewiesener Fachmann wird da eine zentrale Rolle einnehmen und wichtige Impulse liefern. Gepaart mit dem neuen Athletikkonzept, das wir zeitnah vorstellen werden, sind das wichtige Entwicklungsschritte in Richtung Weltspitze.“

Zum Aufgabenfeld des neuen Bundestrainer Athletik gehört neben der Betreuung der Nationalmannschaften und Schiedsrichterkader auch eine Einbindung in die Leistungsdiagnostiken und Sichtungen der Nachwuchs-Nationalmannschaften. Außerdem kümmert sich Groeger um das Thema Belastungsmonitoring und wird das neue Athletikkonzept federführend mit Leben füllen.  

„David Groeger wird zukünftig auch intensiv in die Trainerausbildung eingebunden sein und eng mit Dr. Patrick Luig, unserem Bundestrainer Bildung und Wissenschaft, zusammenarbeiten, sodass wir einen optimalen Transfer von der wissenschaftlich fundierten Theorie in die Praxis erreichen“, sagt Axel Kromer.     

Groeger schloss im Jahr 2009 in den USA den Fernlehrgang in „Strength and Conditioning“ erfolgreich ab und hat zudem die Mentorships in dem bekannten Institut von Mark Verstegen absolviert. Nach einer Weiterbildung in der Sportphysiotherapie hat der 38-Jährige 2017 die Ausbildung zum DOSB-Athletiktrainer, die höchste Ausbildungsstufe in Deutschland, absolviert. Im Januar 2019 hielt Groeger beim IHF-Trainersymposium in München Vorträge zu den Themen Verletzungsprävention und Athletiktraining.
 
„Ich freue mich sehr auf die Arbeit beim Deutschen Handballbund und darauf, das Athletiktraining innerhalb des Verbandes weiterzuentwickeln“, sagt der neue Bundestrainer Athletik David Groeger. „Ich sehe mich als Bindeglied zwischen Theorie und Praxis und möchte mit meiner Erfahrung die Grundlagen dafür legen, dass wir im Athletik-Bereich zukünftig zu den Top-Nationen aufschließen und damit einen weiteren Baustein für eine erfolgreiche Zukunft legen.“

Zuletzt arbeitete der gebürtige Münchener als Athletiktrainer beim Bundesligisten Bergischer HC. Diese Tätigkeit gibt Groeger mit Amtsantritt beim DHB auf. Der 38-Jährige ist verheiratet und hat zwei Kinder (Sohn und Tochter).

Aktuelle Termine

  • 02.06.19, 16 Uhr: WM-Play-off Hinspiel Frauen Kroatien - Deutschland in Koprivnica
  • 04.06.19, 11.30 Uhr: Medientermin Frauen-Nationalmannschaft in Kamen-Kaiserau
  • 05.06.19, 18.45 Uhr: WM-Play-off Rückspiel Frauen Deutschland - Kroatien in Hamm
  • 12.06.19, 19.30 Uhr Ortszeit: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Israel - Deutschland in Tel Aviv
  • 16.06.19, 18 Uhr: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Deutschland - Kosovo in Nürnberg
  • 26.10.19: Tag des Handballs in Hannover

WM-Gewinn und internationale Bewerbungen


Die Weltmeisterschaft 2019 war für den Deutschen Handballbund emotional und auch wirtschaftlich ein Erfolg. Vier Monate nach dem Ende des Turniers steht fest, dass die WM für den DHB mit einem Gewinn von rund drei Millionen Euro endete. „Wir waren bereits während des Turniers optimistisch, aber dieses Ergebnis übertrifft unsere Erwartungen“, sagt Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes. „Dank dieses einmaligen Effekts haben wir zusätzliche Möglichkeiten, weiter strategisch und mit Augenmaß in die Entwicklung des Handballs zu investieren“, erklärt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes.

Bei seiner turnusmäßigen Sitzung an diesem Montag in Stuttgart nahm das DHB-Präsidium das positive Ergebnis zur Kenntnis. Die Aufteilung des WM-Gewinns (80 Prozent werden langfristig in den Handball investiert, 20 Prozent in aktuelle Projekte der Mitgliederentwicklung) war bereits im Frühjahr beschlossen werden.

„Im Wesentlichen haben eine effektive Organisation, Sponsoring und das erfolgreiche Ticketing den WM-Gewinn ermöglicht“, sagt Paul Specht, Vorstand Finanzen und Recht des Deutschen Handballbundes. Rund 550.000 Zuschauer kamen allein an den deutschen Spielorten Berlin, München, Köln und Hamburg zu den Partien und erlebten in der Mehrzahl ausverkaufte Spieltage. Die Auslastung der deutschen Arenen lag bei über 98 Prozent. Mit im Schnitt mehr als acht Millionen Fernsehzuschauern bei den Übertragungen der deutschen Spiele erreichten ARD und ZDF fantastische TV-Quoten.

„Wir haben bereits in den vergangenen Jahren damit begonnen, den Deutschen Handballbund als Innovationsführer des Handballs aufzubauen. Daran knüpfen wir an mit modernen, teilweise bereits genutzten Techniken wie dem Trainercenter. Die weitere Digitalisierung des Verbandes und des Handballsports ist eine zentrale Aufgabe“, sagt der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober. Ein „Haus des Handballs“ ist langfristig visionäres Teil dieses Vorhabens. Ebenfalls auf dem Investitionsplan steht die Restrukturierung der Landesverbände.

Das Präsidium des Deutschen Handballbundes hat bereits erste Mittel aus dem WM-Gewinn freigegeben. Für Projekte der Engagementförderung, darunter beispielsweise eine Ehrenamtskampagne, stehen 165.000 Euro bereit. Der „Tag des Handballs“, dessen zentrale Veranstaltungen am 26. Oktober in Hannover stattfinden, wird mit 95.000 Euro für begleitende bundesweite Aktionen und ein Vereinssymposium unterstützt.

Über 300.000 Euro sind vorgesehen für Aktivitäten der Mitgliedergewinnung und -bindung. Die Investitionen konzentrieren sich auf Kinderhandball, Kindergarten und Schule. Dies wird in den kommenden Wochen mit konkreten Maßnahmen unterlegt.

Das DHB-Präsidium hat den Vorstand beauftragt, einen Verwendungsplan des darüber hinaus verfügbaren WM-Gewinns in Höhe von 2,4 Millionen Euro zu erstellen.

Wesentlicher Teil der langfristigen Strategie des Deutschen Handballbundes ist die Ausrichtung weiterer internationaler Großereignisse. Deutschland wird im Januar 2024 Gastgeber der EHF EURO sein. Darüber hinaus beabsichtigt der DHB, sich gemeinsam mit den Niederlanden für die Frauen-WM 2025 sowie allein für die Männer-WM 2027 zu bewerben. Zudem wird der Verband sein Interesse an der Ausrichtung der U18- oder U20-EM 2022 hinterlegen. „Der Deutsche Handballbund möchte weiter ein aktiver Teil der internationalen Handball-Familie sein. Daher ist es nur konsequent, dass wir uns weiter als Ausrichter einbringen und so einen Beitrag zur Entwicklung unseres Sports leisten“, sagt DHB-Präsident Andreas Michelmann.

Pressemitteilung Deutscher Handballbund


Das Präsidium des Handball-Verbandes Sachsen hat seinem Präsidenten Uwe Vetterlein das Vertrauen entzogen. Daraufhin ist Vetterlein am vergangenen Freitag von seinem Amt als Präsident des HV Sachsen zurückgetreten.
Vetterlein ist seit dem Bundestag 2017 als ein Vertreter der Landesverbände gewähltes Mitglied des Präsidiums des Deutschen Handballbundes.

Bei seiner turnusmäßigen Sitzung an diesem Montag in Stuttgart beschäftigte sich das DHB-Präsidium mit der Situation. Das Präsidium des Deutschen Handballbundes hat erkannt, dass es kein Vertrauen mehr zwischen den Landesverbänden und Vetterlein als einem ihrer Vertreter im DHB-Präsidium gibt, und sieht daher keine Basis für eine weitere Zusammenarbeit mit Vetterlein.

Diese Position teilte DHB-Präsident Andreas Michelmann telefonisch Vetterlein mit. Daraufhin erklärte Vetterlein seinen Rücktritt aus dem Präsidium des Deutschen Handballbundes.

Eine mögliche Nachfolge Vetterleins regelt §35 (5) der DHB-Satzung: „Für die zwischen zwei Bundestagen ausscheidenden, vom Bundestag gewählten Mitglieder des Präsidiums [...] kann das Präsidium kommissarische Ernennungen – ggf. auf Vorschlag der jeweiligen Interessengruppe – vornehmen.“

Aktuelle Termine

  • 02.06.19, 16 Uhr: WM-Play-off Hinspiel Frauen Kroatien - Deutschland in Koprivnica
  • 05.06.19, 18.45 Uhr: WM-Play-off Rückspiel Frauen Deutschland - Kroatien in Hamm
  • 12.06.19, 19.30 Uhr Ortszeit: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Israel - Deutschland in Tel Aviv
  • 16.06.19, 18 Uhr: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Deutschland - Kosovo in Nürnberg
  • 26.10.19: Tag des Handballs in Hannover

DHB-Pokal wird reformiert - Der Deutsche Handballbund und die DKB Handball-Bundesliga planen in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden eine Reform des Pokalwettbewerbes


Dortmund/Köln - Ab der Saison 2020/21 sollen 32 Mannschaften im Haupt-Wettbewerb stehen. Dieser endet weiterhin mit einem Final Four-Turnier, jedoch entfallen die First4-Turniere der 1. DHB-Pokalrunde.

Im weiteren Entscheidungsprozess ist nun im Umlaufverfahren der Bundesrat des Deutschen Handballbundes gefragt. Eine Entscheidung muss bis zum 30. Juni 2019 fallen, so dass die Spielordnung für die kommende Saison 2019/20 entsprechend rechtzeitig angepasst werden kann.

„Wir haben das Spielsystem des Pokals zuletzt 2015 reformiert und dabei verabredet, die Rückmeldungen der Vereine in den weiteren Entwicklungsprozess einzubeziehen. Auch die stete Diskussion um den Terminkalender haben wir beachtet, so dass wir das Spielprogramm mit Hilfe der Pokal-Reform reduzieren können“, sagt Carsten Korte, Vizepräsident des Deutschen Handballbundes und Mitglied der mit der Pokalreform beschäftigten Arbeitsgruppe. Zu dieser gehören auch Axel Geerken (Geschäftsführer MT Melsungen), Michael Friedrichs (Geschäftsführer VfL Lübeck-Schwartau), DHB-Vizepräsident Hans Artschwager (zudem Präsident des HV Württemberg) sowie Andreas Wäschenbach (Geschäftsleitung Spielorganisation der Handball-Bundesliga GmbH).

Insgesamt sollen 44 Mannschaften ab der Saison 2020/21 am DHB-Pokal teilnehmen. Dieser beginnt mit einer Qualifikation, die 24 Teams austragen: Zwölf Teilnehmer kommen aus der 3. Liga (jeweils die drei bestplatzierten Mannschaften jeder Staffel der Vorsaison, jedoch keine 2. Mannschaften), weitere 12 aus der 2. Bundesliga (Platz 1-12 der Vorsaison). Kann die 3. Liga das Kontingent nicht ausschöpfen, erhöht sich die Zahl der Zweitligisten entsprechend. An der Hauptrunde nehmen 32 Mannschaften teil. Diese setzt sich wie folgt zusammen: zwölf Mannschaften aus der Qualifikation, 18 Teams der DKB Handball-Bundesliga sowie die beiden Finalisten des Deutschen Amateur-Pokals.

„Der erzielte Kompromiss bringt allen Beteiligten spürbare Vorteile“, bewertet Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH. Und weiter: „In der aktuellen Termindiskussion kann die HBL durch die Pokalreform die Anzahl der Pokalspiele für die Top-Teams von sechs auf fünf reduzieren. Der Einstieg der Erstligisten erfolgt zudem erst zu einem späteren Zeitpunkt der Saison, was zu einer Verlängerung der Sommerpause und somit zu mehr Regenerationszeit führt. Dies bedeutet eine deutliche Entlastung für die Erstligisten, vor allem für die Champions-League-Teilnehmer.“

Für Qualifikation und Hauptrunde sollen jeweils die Platzierungen bzw. Ligazugehörigkeit der Vorsaison gelten. Unterklassige Mannschaften haben Heimrecht; bei gleicher Klasse entscheidet das Los. „Mit der Pokal-Reform binden wir die Amateure besser ein, denn es gibt wieder die Aussicht ein ganz großes Los zu ziehen“, sagt DHB-Vorstandsvorsitzender Mark Schober. „Der Pokal bietet uns weiterhin die Chance, unser Motto ,Wir.Ihr.Alle.‘ zu leben und so den Profi- und Amateursport enger zu verzahnen.“

Aktuelle Termine

  • 02.06.19, Uhrzeit offen: WM-Play-off Hinspiel Frauen Kroatien - Deutschland in Koprivnica
  • 05.06.19, 18.45 Uhr: WM-Play-off Rückspiel Frauen Deutschland - Kroatien in Hamm
  • 12.06.19, 19.30 Uhr Ortszeit: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Israel - Deutschland in Tel Aviv
  • 16.06.19, 18 Uhr: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Deutschland - Kosovo in Nürnberg
  • 26.10.19: Tag des Handballs in Hannover

AOK Star-Training 2019: Die Gewinner wurden ausgewählt


Soviel Schüler, Lehrer und Eltern wie noch nie wollen das AOK Star-Training und seine Handball-Stars an ihre Schule holen. Knapp 2.000 Grundschulen bewarben sich von Mitte Dezember bis Ende Februar um das einzigartige Handballerlebnis, ins Leben gerufen vom Deutschen Handballbund und der AOK – Die Gesundheitskasse. Damit hat sich die Zahl der Bewerbungen im Vergleich zum Vorjahr um über 70 Prozent erhöht. Über 20 Gewinnerschulen können nun schon mal anfangen, sich auf das große Handball-Spektakel vorzubereiten. 
 
Zwei Stunden exklusives Training mit National- und Bundesligaspielerinnen und
-spielern auf Tuchfühlung sorgen für Handball-Feeling pur. Doch dabei soll es nicht bleiben. Denn danach geht es für alle Schülerinnen und Schüler mit einer Handballparty auf dem Pausenhof weiter. An mehreren Stationen können dann alle sportbegeisterten Kinder ihr Handball-Talent entdecken und die WM-Euphorie vom Jahresanfang noch einmal hautnah bei Spiel und Spaß erleben. 
 
Nationalspieler Paul Drux und die zweifache Champions League-Gewinnerin Clara Woltering sind auch diesmal wieder Schirmherren des AOK Star-Trainings und konnten zahlreiche Handballprofis, Bundestrainer und -spieler und Europa- und Weltmeister ins Team holen. „Die Trainingseinheiten mit den Kindern sind jedes Jahr für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes. Die vielen Kinder in den Arenen bei der Heim-WM haben gezeigt, wie groß die Begeisterung auch bei den Jüngsten für unseren Sport ist. Wir wollen mit den AOK Star-Trainings das Interesse am Handball stärken und gleichzeitig etwas zurückgeben. Daher freue ich mich schon sehr darauf, die Freude und Begeisterung der Kinder wieder hautnah mitzuerleben“ verleiht Drux seiner Begeisterung Ausdruck. Um so schöner, dass das Training in jedem der 22 DHB-Landesverbände stattfinden wird.
 
Klar, dass jeder Bewerber dabei sein möchte. Doch auch Grundschulen, die dieses Mal nicht dabei sein können, werden sich freuen. Sie können den AOK Handball-Grundschulaktionstag an ihre Schule holen. Dieser wird von den DHB-Landesverbänden und regionalen Vereinen veranstaltet und bietet den Schülern ein ähnliches Programm. Als Belohnung wartet neben einer Menge Spaß ein Handball-Spielabzeichen und vielleicht eine neue Karriere als Handballer.
 
 
Die Gewinnerschulen 2019: 
 
06.05.2019: Grundschule Owschlag, 24811 Owschlag
07.05.2019: Grundschule Wesperloh, 22549 Hamburg
14.05.2019: Grundschule Oberlauchringen, 79787 Lauchringen
15.05.2019: Jakob-Mayer-Grundschule, 74722 Buchen
16.05.2019: Gemeinschaftsschule Deizisau, 73779 Deizisau
17.05.2019: Grund- und Mittelschule Saal a.d. Donau, 93342 Saal a.d. Donau
21.05.2019: Dr. Theodor Neubauer Schule, 18507 Grimmen
22.05.2019: Grundschule Niederheide, 16540 Hohen Neuendorf
23.05.2019: Grundschule am Fuchsberg, 12683 Berlin
28.05.2019: Ludwig-Emil-Grimm-Schule, 34233 Fuldatal
29.05.2019: Staatliche Grundschule August Petermann, 99752 Bleicherode
03.06.2019: Grundschule Nonnweiler, 66620 Nonnweiler
04.06.2019: Grundschule St. Laurentius, 56599 Leutesdorf
05.06.2019: Grundschule Saulheim, 55291 Saulheim
06.06.2019: Grundschule Dahn, 66994 Dahn
12.06.2019: Grundschule Weidenhain, 04860 Dreiheide OT Weidenhain
13.06.2019: (DHB Star-Training) Grundschule Langenweddingen, 39171 Sülzetal
18.06.2019: Grundschule St. Augustinus, 49661 Cloppenburg
19.06.2019: Marie-Curie-Schule, 28357 Bremen
20.06.2019: Fürstenwall-Schule, 21368 Dahlenburg
25.06.2019: Katholische Grundschule Elsdorf, 50189 Elsdorf
26.06.2019: Schule Am Krausen Bäumchen, 45136 Essen
27.06.2019: Brenschenschule, 58452 Witten

Die Übersicht der Gewinner sowie weitere Informationen zum AOK Star-Training und den AOK Handball-Grundschulaktionstagen finden Sie auch unter www.aok-startraining.de. Ihre Schule ist nicht dabei? Infos zum Grundschulaktionstag finden Sie auf www.grundschulaktionstag.info.
 

Aktuelle Termine

  • 06./07.04.19: Final Four DHB-Pokal Männer und Finale Deutscher Amateurpokal in Hamburg
  • 10.04.19, 18 Uhr: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Polen - Deutschland in Gliwice
  • 12.04.19, 19 Uhr: U21-Länderspiel Deutschland - Tschechien in Minden
  • 13.04.19, 11 Uhr: U21-Länderspiel Deutschland - Tschechien in Halle/Westfalen
  • 13.04.19, 14 Uhr: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Deutschland - Polen in Halle/Westfalen, Akkreditierung bis 3. April
  • 02.06.19, Uhrzeit offen: WM-Play-off Hinspiel Frauen Kroatien - Deutschland in Koprivnica
  • 05.06.19, 18.45 Uhr: WM-Play-off Rückspiel Frauen Deutschland - Kroatien in Hamm
  • 12.06.19, 19.30 Uhr: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Israel - Deutschland in Tel Aviv
  • 16.06.19, 18 Uhr: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Deutschland - Kosovo (Spielort noch offen)

Lidl und der Deutsche Handballbund bleiben ein Team

 

Treuebekenntnis zum deutschen Handball: Lidl und der Deutsche Handballbund (DHB) verlängern ihre seit Anfang 2016 bestehende Zusammenarbeit vorzeitig um zwei Jahre bis Ende 2022. Damit bleibt Lidl auch über das ursprüngliche Vertragsende im Dezember 2020 hinaus Premiumpartner und offizieller Lebensmittelpartner des DHB und seiner Nationalmannschaften. Das Unternehmen setzt so ein deutliches Zeichen für das langfristige, gemeinsame Engagement für Bewegung und bewusste Ernährung.

„Wir haben bei jedem Spiel mitgezittert und die Daumen gedrückt – der Kampfgeist und die Begeisterung, die die Handballnationalmannschaft in ganz Deutschland ausgelöst hat, sind unglaublich“, sagt Jürgen Achenbach, Geschäftsführer Marketing bei Lidl Deutschland. „Auch wenn es dieses Mal leider nicht mit dem Titel geklappt hat: Wir ziehen’s auch die nächsten Jahre durch und haben uns ganz klar entschieden, unsere Partnerschaft mit dem Deutschen Handballbund vorzeitig bis Ende 2022 zu verlängern.“

Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes, ergänzt: „Natürlich hätten wir uns mit einer Medaille einen etwas anderen Ausgang des Turniers gewünscht, aber unsere Nationalmannschaft und der Handball allgemein haben gezeigt, dass sie ein Millionenpublikum mitreißen können und eine große Zukunft haben werden. Umso mehr freuen wir uns, dass wir Lidl als langfristigen, starken Partner an unserer Seite wissen.“

Als Premiumpartner und offizieller Lebensmittelpartner der Nationalmannschaften des DHB setzt Lidl auch zukünftig auf eine hohe Aufmerksamkeit. Aktivitäten rund um die Handball-Europameisterschaft 2020 werden sich wieder um die Themen Bewegung und bewusste Ernährung drehen, vor allem die Fans sollen die Zusammenarbeit beider Partner hautnah erleben.

 

Über Lidl Deutschland:

Das Handelsunternehmen Lidl gehört als Teil der Unternehmensgruppe Schwarz mit Sitz in Neckarsulm zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und Europa. Aktuell ist Lidl in 30 Ländern präsent und betreibt rund 10.500 Filialen in derzeit 29 Ländern weltweit. In Deutschland sorgen rund 79.000 Mitarbeiter in rund 3.200 Filialen täglich für die Zufriedenheit der Kunden. Dynamik in der täglichen Umsetzung, Leistungsstärke im Ergebnis und Fairness im Umgang miteinander kennzeichnen das Arbeiten bei Lidl. Seit 2008 bietet der Lidl-Onlineshop Non-Food-Produkte aus verschiedenen Kategorien, Weine und Spirituosen sowie Reisen und weitere Services an. Das Angebot des Lidl-Onlineshops wird ständig erweitert und umfasst derzeit rund 30.000 Artikel. Als Discounter legt Lidl Wert auf ein optimales Preis-Leistungsverhältnis für seine Kunden. Einfachheit und Prozessorientierung bestimmen das tägliche Handeln. Dabei übernimmt Lidl Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt und fokussiert sich im Bereich Nachhaltigkeit auf fünf Handlungsfelder: Sortiment, Mitarbeiter, Umwelt, Gesellschaft und Geschäftspartner. Lidl hat im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz in Höhe von 74,6 Mrd. Euro erwirtschaftet, davon 21,4 Mrd. Euro Lidl Deutschland. Mehr Informationen zu Lidl Deutschland im Internet auf lidl.de.

Aktuelle Termine

  • 01.02.19: All Star-Game in Stuttgart
  • 09.03.19: Männer-Länderspiel Deutschland - Schweiz in Düsseldorf
  • 22.03.19: Frauen-Länderspiel Niederlande - Deutschland in Groningen
  • 23.03.19: Frauen-Länderspiel Deutschland - Niederlande in Oldenburg
  • 13.04.19: EHF EURO-Qualifikation 2020 Deutschland - Polen in Halle/Westfalen

AOK Star-Training XXL: 120 Grundschüler aus Rostock geben Startschuss für neue Bewerbungsphase


120 Grundschüler in Rostock erlebten am Dienstag ein ganz besonderes Sporthighlight. Sie waren Teilnehmer einer XXL-Version des AOK Star-Trainings und durften im Vorfeld des Länderspiels zwischen Deutschland und Polen mit zehn Handball-Nationalspielern und Bundestrainer Christian Prokop, Co-Trainer Alexander Haase und Teammanager Oliver Roggisch trainieren. Das Event war gleichzeitig Auftakt der nächsten Runde des Gemeinschaftsprojekts von Deutschem Handballbund und der Gesundheitskasse, für das sich ab sofort bundesweit wieder alle Grundschulen bewerben können.

Das AOK Star-Training gastiert auch 2019 in jedem der insgesamt 22 DHB-Landesverbände. Dabei bringen Handballprofis den Schülern Deutschlands beliebtesten Hallensport näher. Mit dabei sind aktive und ehemalige Handballprofis, Nationalspieler, Welt- und Europameister. Auf dem Programm steht ein Handball-Schnupperkurs, zudem werden den Kindern auch Autogramm- und Fotowünsche erfüllt. Anschließend findet auf dem Schulhof eine Handball Party mit verschiedenen Mitmachaktionen statt. Die Schirmherrschaft des Projekts haben Nationalspieler Paul Drux sowie Weltklasse-Torhüterin Clara Woltering übernommen.

Die mittlerweile fünfte Auflage dieses Handball-Leckerbissens steht 2019 ganz im Zeichen der Handball-WM der Männer in Deutschland und Dänemark. „Unser Engagement mit der AOK an den Schulen verfolgt zwei Ziele. Wir wollen bei Kindern die Begeisterung für Bewegung wecken und erhoffen uns dadurch auch Zuwächse in den Vereinen. Ein erfolgreiches Abschneiden der Nationalmannschaft könnte sich hierauf sicher positiv auswirken und möglicherweise wieder einen Handball-Boom auslösen“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes.

„Es spielen wieder mehr Menschen Handball. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, die wir seit 2014 auch mit Maßnahmen wie dem AOK Star-Training gerne unterstützen”, sagt Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. „Wir hoffen natürlich, dass die Heim-WM ein großer Erfolg wird, so dass die Kinder und Jugendlichen im Frühjahr vielleicht sogar mit frisch gebackenen Weltmeistern trainieren können.”

Da die regionalen Handballvereine eingebunden werden, können die potenziellen Neu-Handballer auch direkt Kontakt zu den Klubs vor Ort aufnehmen. Bis zum 28. Februar 2019 können sich interessierte Eltern und Lehrer von Grundschülern online unter www.aok-startraining.de für einen der begehrten Plätze bewerben.

Die Tour startet im Mai und endet vor den Sommerferien 2019. Unterstützt wird die Aktion erneut von DHB-Ausrüster Kempa und dem Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V. (FDDH).

Alle Informationen und Termine der Aktion gibt es unter www.aok-startraining.de.

Kontakt: AOK Star-Training-Team I Mail: info@aok-startraining.de I Telefon: 030 57701183-6

Aktuelle Termine:

  • 20.12.18: Akkreditierungsschluss Männer-Länderspiele Deutschland - Tschechien und Deutschland - Argentinien 
  • 04.01.19: Männer-Länderspiel Deutschland - Tschechien in Hannover
  • 06.01.19: Männer-Länderspiel Deutschland - Argentinien in Kiel
  • 08.01. bis 10.01.19: IHF-Trainersymposium in München
  • 10.01. bis 27.01.19: Weltmeisterschaft Männer in Deutschland und Dänemark
  • 13.04.19: EHF EURO-Qualifikation 2020 Deutschland - Polen in Halle/Westfalen

AOK weiter exklusiver Gesundheitspartner des Deutschen Handballbundes


Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte: Die AOK engagiert sich bis mindestens zum 31. Dezember 2021 als exklusiver Gesundheitspartner des Deutschen Handballbundes und wird damit weiterhin bei allen Auftritten der Handball-Nationalmannschaft der Männer in Erscheinung treten. Die seit 2014 bestehende Partnerschaft, die im Kern Präventionsaktivitäten wie das AOK Star-Training umfasst, haben beide Parteien erneut vorzeitig verlängert. Die Kooperation wächst kontinuierlich und ist ein wesentliches Element im DHB-Zukunftsprogramm.

Steve Plesker, Geschäftsführer Markt und Produkte beim AOK-Bundesverband, sagt: „Wir sind von der Zusammenarbeit mit dem Deutschen Handballbund absolut überzeugt und haben diese bewusst im Vorfeld der Heim-WM verlängert – ganz unabhängig vom Abschneiden der Nationalmannschaft. Natürlich wäre es schön, wenn das deutsche Team im Januar eine erfolgreiche Weltmeisterschaft spielt und dadurch die Begeisterung für Handball weiterwächst. Denn davon profitieren wir auch bei unseren gemeinsamen Präventionsprojekten. Diese erhalten großen Zuspruch, vor allem bei Familien. Durch das AOK Star-Training und die Grundschulaktionstage haben wir, wie in den vergangenen Jahren auch, 2018 wieder mehr als 100.000 Kinder erreicht. Damit fördern wir nicht nur die Gesundheit unseres Nachwuchses, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Zukunft des Handballsports.“

Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes, erklärt: „Die Partnerschaft von AOK und DHB steht für Aufschwung und Wachstum. DHB und die Gesundheitskasse AOK sprechen mit Aktionen und Angeboten, wie dem AOK Star-Training und der App „Fit4Handball“ Kinder, Jugendliche, Familien und Sportler in den regionalen Handballvereinen an. So können wir vor allem den Nachwuchs- und Schulsport stärker fördern. Wie gut dies bereits gelingt, zeigt beispielsweise die Entwicklung des AOK Star-Trainings. Handball ist fest verankert in der deutschen Sportlandschaft und erreicht gerade über die Nationalmannschaften ein Millionenpublikum. Die AOK als unser exklusiver Gesundheitspartner erhält so die Gelegenheit, Gesundheitsbotschaften zu verbreiten und so unentbehrliche Präventionsarbeit zu leisten. Davon profitieren wir auch im Leistungssport mit der Einbindung unseres Gesundheitspartners in die Teamarbeit und Trainerausbildung. Gerade über das etablierte Star-Training und die Grundschulaktionstage leistet die AOK zudem einen erheblichen Beitrag, mit dem wir unser Ziel, die Mitgliedergewinnung, erreichen können.“

Neben dem Logo auf den Trikots der Männer- und Frauen-Nationalmannschaft zeigt die AOK bei allen Heimspielen in unterschiedlicher Form Präsenz, zum Beispiel auch auf den Medizinkoffern am Spielfeldrand. Darüber hinaus erhält die AOK im Rahmen der Kooperation die Möglichkeit, mit Aktionsständen, die Fans der deutschen Handball-Nationalmannschaften über Gesundheitsthemen zu informieren.

Fortgeschrieben wird auch in den kommenden Jahren die Erfolgsgeschichte des AOK Star-Trainings und der Grundschulaktionstage. Die Bewerbungsphase für die Mitmachaktion, bei der Grundschulen ein exklusives Handballtraining mit namhaften Akteuren gewinnen können, ist jetzt wieder gestartet und läuft noch bis zum 28. Februar 2019.

Vermittelt wurde der Vertrag durch den DHB-Vermarktungspartner Lagardère Sports. Christian Hesselbach, Senior Director Team Sports, erklärt: „Die AOK ist bereits seit 2014 ein verlässlicher Partner des Deutschen Handballbundes und profitiert enorm von der starken Aktivierung der Partnerschaft. Rund um die Themen Gesundheit und Ernährung ergeben sich auch zukünftig spannende Möglichkeiten, die Kooperation mit Leben zu füllen. Wir freuen uns, die AOK auch weiterhin auf diesem Weg zu begleiten.“


Über die AOK
Seit mehr als 125 Jahren steht die AOK als größte Krankenversicherung in Deutschland für Sicherheit und umfassende medizinische Versorgung im Krankheitsfall. Die AOK versichert mehr als 26 Millionen Menschen – fast ein Drittel der Bevölkerung. Im Rahmen ihres Präventionsengagements kooperiert die AOK seit 2014 mit dem Deutschen Handballbund, unter anderem bei gemeinsamen Projekten wie den Grundschulaktionstagen oder als exklusiver Gesundheitspartner der Männer-Nationalmannschaft.

Dr. Patrick Luig wird Bundestrainer Wissenschaft und Bildung


Der Deutsche Handballbund stärkt seine Kompetenz in Forschung, Lehre und Entwicklung. Zum 1. Januar beginnt Dr. Patrick Luig seine Arbeit in der Verbandszentrale in Dortmund. „Wir investieren in Strukturen des Leistungssports und werden uns mit Patrick Luig als Bundestrainer Wissenschaft und Bildung weiter professionalisieren. Unser Team bekommt erstmals einen hauptamtlichen Kopf, der die Gesamtsteuerung übernimmt. Lehre und Forschung in unserem Verband werden damit weiterwachsen. Das ist im Vorfeld der WM 2019 ein starkes Signal“, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. Die neu geschaffene Stelle wird auch mit Mitteln des Bundesministeriums des Inneren finanziert.

„Es war seit langer Zeit unser Plan, Lehre und Ausbildung aus dem Hauptamt heraus zu gestalten“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Lehre und Ausbildung zählen zu unseren Kernaufgaben sowohl im Leistungssport als auch in der Mitgliederentwicklung. Mit gut ausgebildeten Trainerinnen und Trainern an der Basis stärken wir das Fundament für die Zukunft des Handballsports.“

Luig, promovierter Trainingswissenschaftler, arbeitete bisher als Sportreferent der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG). Zuvor war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehr- und Forschungsbereich Sportmedizin und Sporternährung der Ruhr-Universität Bochum tätig. Der 36-Jährige ist bereits seit 2008 als Referent in der A-Lizenzausbildung des DHB aktiv, wo er vor allem den Themenbereich „Verletzungen, Prävention und Gesundheitsmanagement im Profihandball“ lehrt.

„Lehre und Forschung sind zentrale Zukunftsthemen des Deutschen Handballbundes. Ein Investment in die Ausbildung unserer Trainerinnen und Trainern ist essentiell, wenn wir Athletinnen und Athleten auf Weltniveau entwickeln möchten“, freut sich Luig über die neue Herausforderung beim DHB.

Der neue Bundestrainer Wissenschaft und Bildung kann seine Arbeit auf gewachsene Strukturen aufbauen, die der aktuell für Ausbildung und Lehre verantwortliche Michael Neuhaus und Wissenschaftskoordinator Prof. Dr. Dirk Büsch mit Hilfe der intensiven Mitarbeit aller Bundestrainer geschaffen haben. Seine ersten Einsätze wird Luig in den ereignisreichen Auftaktwochen des neuen Jahres vor sich haben: Vom 8. bis zum 10. Januar steht das IHF-Trainersymposium in München (Link) auf seinem Programm, Mitte des Monats folgt der dritte Block in der Ausbildung EHF-Mastercoach.

Heiner Brand und DHB finden wieder zusammen

Heiner Brand und der Deutsche Handballbund kommen sich nach distanzierten Jahren wieder näher. Basis hierfür ist ein klärendes Gespräch des Spieler-Trainer-Weltmeisters mit DHB-Präsident Andreas Michelmann, in dem massive Irritationen ausgeräumt wurden.

„In einigen Berichterstattungen war 2015 der Eindruck erweckt worden, unser ehemaliger Bundestrainer und Handball-Manager Heiner Brand habe für eine beratende Funktion einen Rentenvertrag beim Deutschen Handballbund gefordert. Das war zu keinem Zeitpunkt der Fall, und das stelle ich gern öffentlich noch einmal klar”, sagte Michelmann. „Heiner Brand hatte seinen Vertrag als Handball-Manager damals aus freien Stücken in eine weitaus niedriger dotierte Vereinbarung als Berater und Repräsentant umgewandelt. Und auch diese Vereinbarung endete planmäßig. Alle anderen Interpretationen entsprachen und entsprechen nicht den Tatsachen. Der Deutsche Handballbund bedauert die daraus entstandenen Irritationen sehr. Ich persönlich bin froh und dankbar, dass wir den Gesprächsfaden wieder aufgenommen und nun die Aussicht auf eine Wiedervereinigung der Handball-Familie haben.”

Heiner Brand hat als Spieler und Trainer bereits 1978 deutsche und internationale Handball-Geschichte geschrieben. Sensationell gewann er als Spieler mit der bundesdeutschen Auswahl gegen die UdSSR die Weltmeisterschaft. Von 1997 bis 2011 war er selbst Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, mit der er die Heim-WM 2007, die EM 2004 und Silber bei den Olympischen Spielen 2004 sowie zahlreiche weitere Medaillen gewann. Der 65-Jährige sammelte mit dem VfL Gummersbach nationale und internationale Titel in Serie ein, darunter 1974 und 1983 den Europapokal der Landesmeister.

Carsten Klavehn wird erster DHB-Talentcoach

Talente finden, entwickeln und auf den Weg an die Spitze bringen - das sind die Aufgaben des neuen Talentcoaches, mit dem der Deutsche Handballbund das hauptamtliche Team des Leistungssport stärkt. Ab Mitte Mai wird Carsten Klavehn diese für den männlichen und weiblichen Nachwuchs neu geschaffene Position einnehmen.
 
„Carsten hat als Vereins- und Landesverbandstrainer die Basis des Nachwuchsspitzensports kennengelernt, zählt bereits zu unserem Trainerteam und passt damit perfekt zum Profil des DHB-Talentcoaches”, sagt Jochen Beppler, Chef-Bundestrainer Nachwuchs. „Wir haben damit sowohl die übergeordnete Gesamtstruktur als auch den Einstieg in die DHB-Förderung vereinheitlicht. Nur in der Betreuung der männlichen und weiblichen Nationalmannschaften werden wir weiter differenzieren.”
 
Klavehn wird zuständig sein für die DHB-Sichtungen und den Deutschlandpokal und zudem Teil der Trainerteams der U16-Nationalmannschaften werden. „Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe, denn ich kann so die Arbeit mit den besten Handball-Talenten Deutschlands fortsetzen”, sagt der 45-jährige Badener, der seit zwei Jahren als Honorartrainer in Diensten des Deutschen Handballbundes steht. Mit der männlichen U17-Jugend gewann Klavehn im vergangenen Jahr das European Youth Olympic-Festival (EYOF).
 
„Wenn wir in den Start der leistungssportlichen Karrieren der Jungen und Mädchen mehr investieren, verbessern wir die Basis für künftige Erfolge unserer A-Nationalmannschaften”, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. „Carsten Klavehn wird gemeinsam mit Vereins- und Landesverbandstrainern das Training steuern und unseren jüngsten Talenten auch beratend zur Seite stehen.”

 

Heike Horstmann und Debbie Klijn im Trainerteam der Frauen-Nationalmannschaft
Heike Horstmann 

Bundestrainer Henk Groener und Vorstand Sport Axel Kromer haben zwei weitere Schlüsselpositionen besetzt: Heike Horstmann wird Co-Trainerin und kehrt damit nach knapp zehn Jahren in die Dienste des Deutschen Handballbundes zurück. Zudem übernimmt Debbie Klijn künftig das Training der deutschen Torfrauen.
 
„Der Neuaufbau unserer Frauen-Nationalmannschaft geht Schritt für Schritt voran“, sagt Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes. „Ich freue mich, dass wir Heike Horstmann und Debbie Klijn für das Trainerteam von Henk Groener gewinnen konnten. Dadurch wird unser Staff weiblicher.“
 
Heike Horstmann saß bereits von 2005 bis 2008 als Assistentin des damaligen Bundestrainers Armin Emrich auf der Bank, war selbst Kapitänin der Nationalmannschaft und bestritt unter ihrem Mädchennamen Schmidt insgesamt 168 Länderspiele. Heike Horstmann gewann sowohl als Spielerin als auch als Co-Trainerin 1997 und 2007 WM-Bronze. Mit Groener arbeitete Debbie Klijn schon in der niederländischen Nationalmannschaft zusammen und war in dieser Zeit an WM-Silber 2015 und dem Einzug ins Halbfinale der Olympischen Spiele 2016 beteiligt. Der bisherige Bundestrainer Michael Biegler hatte auf eine Co-Trainerin verzichtet; Debbie Klijn tritt die Nachfolge des bisherigen Torwarttrainers Jan Holpert an.
 
„Heike ist erfahren als Spielerin und auf der Bank. Sie passt als Co-Trainerin sehr gut zu unserem Team und kennt den deutschen Frauen-Handball. Und mit Debbie habe ich für die Niederlande bereits sehr gut und erfolgreich zusammenarbeiten können”, sagt Groener. „Wir haben nicht viel Zeit bis zu den ersten Länderspielen. Deshalb müssen wir gut und effizient arbeiten.“
 
Seit Jahresbeginn war Bundestrainer Henk Groener mit Teammanager Wolfgang Sommerfeld bei zahlreichen Vereinen zu Besuch, um sich und sein sportliches Konzept vor Ort vorzustellen und Kontakt mit den aktuellen und potenziellen Nationalspielerinnen aufzunehmen. Den ersten Lehrgang werden Groener, Horstmann und Klijn vom 19. bis zum 22. Februar im SportCentrum Kamen-Kaiserau bestreiten. Ernst wird es bereits im März mit den nächsten beiden Spielen in der Qualifikation zur EHF EURO 2018 gegen Spanien (Heimspiel am 21./22., Auswärtsspiel am 23./24. März).
 
„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Henk und die Rückkehr ins Umfeld der Frauen-Nationalmannschaft. Ich habe Henk als ruhigen, sehr motivierenden Trainer erlebt, der den Spielerinnen sehr viel Verantwortung überträgt. Seine Erfolge mit den Niederlanden sprechen für sich”, sagt Heike Horstmann. Die gebürtige Plettenbergerin zog bereits als Jugendliche nach Oldenburg und entwickelte sich unter dem legendären Trainer Robert Schumann zu einer der besten deutschen Spielmacherinnen. Die 46-jährige Architektin und Inhaberin der A-Lizenz ist verheiratet und Mutter eines Sohnes.
 
„Ich freue mich auf die Aufgabe, die Mannschaft gemeinsam mit Henk und Heike näher an die Weltspitze zu bringen. Ich persönlich bin froh, dass ich die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Henk weiterführen darf. Es ist zudem schön, den Weg mit Heike anzugehen. Wir kennen uns schon sehr lange und werden unsere Erfahrungen auf und neben dem Spielfeld ins Trainerteam einbringen“, sagt Debbie Klijn. Die 42-Jährige Unternehmerin wechselte 1999 aus Roermond in die Bundesliga und spielte für Leverkusen, Frankfurt/Oder und den Buxtehuder SV. Dort ist sie weiterhin Teil des Trainerteams. Zwischenzeitlich war Debbie Klijn auch in Dänemark für Holstebro aktiv. Für die Niederlande bestritt sie 112 Länderspiele und erreichte bei der WM 2005 in Russland den fünften Platz – dank eines Erfolges gegen Deutschland mit Co-Trainerin Heike Horstmann.
 
„Mit Heike Horstmann haben wir nicht nur eine der renommiertesten deutschen Handballerinnen für die Nationalmannschaft gewonnen, sie ist auch eine ausgewiesene Fachfrau. Debbie Klijn verfügt ebenfalls über das Renommee einer eigenen sehr erfolgreichen internationalen Karriere und Erfahrungen als Torwarttrainerin. Jetzt geht es darum, dass wir uns gemeinsam mit der HBF auf einen erfolgreichen Weg machen”, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. Bundestrainer Groener informierte die Vertreter der Handball Bundesliga Frauen bei deren turnusmäßiger Tagung am Dienstag in Kassel über die Personalentscheidungen.

Angie Geschke

Angie Geschke vom VfL Oldenburg